Das ist aber ne ganz schön krasse Einstellung, finde ich. Man liebt Tiere, aber bitte "ohne Geschlecht"?
Klar, manchmal macht ne Kastration Sinn, aber das quasi als non plus ultra zu sehen... Warum?
Was macht ein unkastriertes Tier schlechter?
Ich finde immer, dass man mit den Konsequenzen leben muss, die so ein Tier mitbringt, wenn es selbst keine Probleme damit hat.
Ich sehe das nicht als non plus ultra.
Kann man so ja auch nicht pauschalisieren, aber dann gibt's kein elendiges Rüdenleiden und keine Läufigkeits/Scheinschwangerschaftsproblematik. Darum ist mir das Geschlecht bei kastrierten Hunden egal.
Wo schrieb ich denn, dass ein kastrierter Hund besser ist, als ein unkastrierter?
Ich schrieb nur, dass ich am liebsten einen kastrierten Hund habe, weil die möglichen Problematiken da nicht gegeben sind.
Das hat auch gar nix damit zu tun ob ich Kastras befürworte oder nicht. Hunde, die nicht extrem leiden/Probleme mit Scheinschwangerhaften haben oder wo es nicht medizinisch notwendig ist, gehören für mich intakt. 
Bei den kastrierten Hunden spreche ich von Hunden aus dem TS/TH, wo die meisten nunmal kastriert sind, das ist nochmal ne Diskussion für sich, für sinnvoll/sinnlos man das findet.
Liam ist aus dem TS und (noch) intakt. Fänd ich das Kastrieren so toll, hätte ich ihn schon dreimal kastrieren lassen, aber ich sträube mich dagegen obwohl er so sehr gelitten hat, dass es nicht mehr normal war, also war ich kurz davor, habe mich aber doch zunächst für eine Hormonspritze entschieden.
So einfach mache ich mir das nicht. 
Am liebsten habe ich eben kastrierte Hunde aus dem TS, was ist dabei so schlimm?
Meine intakten Hunde werden dennoch nicht einfach kastriert, sondern nur, wenn es eben nicht anders geht.