Beiträge von Lauretti

    Mal ne doofe Frage... woran macht ihr denn Pubertät fest? :hust:
    Henry wird jetzt bald 9 Monate alt und ja klar, er hört manchmal nicht sofort oder hat mal nen doofen Tag/ Spaziergang, wo er echt ne doofe Nuss ist. Aber ich bin absolut unsicher, was einfach normales rassetypisches Verhalten ist und was nur so eine Phase?

    Im Grunde haben wir nur eine große Baustelle, und dass sind andere Hunde. Die liebt er und will immer hin - ist auch der Grund, weshalb er meistens an der Schleppe bleibt. Aber das ist nicht erst seit kurzem so und wir machen stetig wenn auch kleine Fortschritte.

    Er ist wesentlich ruhiger in der Wohnung, legt sich mittlerweile auch von selbst entspannt hin wenn nichts passiert und der Rückruf sitzt nach einem gehörigen Rückschlag vor ca 2 Monaten wieder richtig gut. Aktuell konditioniere ich noch die Pfeife aber auch das klappt ziemlich einfach.

    Ansonsten warte ich irgendwie auf das pubertäre Monster an Leine - oder überseh ichs vielleicht einfach :ka:

    Ich würde mir das gar nicht weiter zu Herzen nehmen.

    Genau so wenig, wie ich mir "Tierquäler! Warum ist der Hund an der Schleppleine und darf nicht frei laufen" oder "Unverantwortlich, dass Sie ihren Hund nicht Hallo sagen lassen!" oder "Wieso bekommt Ihr Hund denn schon wieder ein Leckerli?!" zu Herzen nehme.

    Man eckt doch dauernd wegen irgendetwas an und entweder kann ich mir den Mund fusslig reden und schiebe danach noch mehr Frust, weil mein Handeln nicht verstanden wird, oder ich zuck mit den Schultern und mach das, was ICH für MEINEN Hund für richtig halte.

    Ein hübsches Halstuch kann Wunder wirken aber wenn es das nicht bei allen tut - was solls?

    Nachdem Henry nun schon mehrmals in der HuTa war, weiß ich, dass er wahnsinnig Spaß am Rudelleben hat und vor allem, dass ihm ausgeglichene erwachsene Hunde auch wahnsinnig gut tun.

    Dass hier noch ein zweiter Hund einziehen soll, steht für mich fest. Nicht nur weil es Henry gut tut, sondern weil ich es mit zwei Hunden auch noch schöner finde.

    Aber ich muss und will es so halten, wie es immer empfohlen wird:
    Der erste Hund muss "fertig" sein und deshalb werde ich mich sicher noch 1-2 Jahre gedulden müssen.

    Nope... Tigerdackel sind wesentlich "diskreter" mit ihren Weiß-Anteilen.
    Diese groflächigen weißen Färbungen klingen eher nach Piebald-Dackel.

    Diese Färbung ist im Gegensatz zum Schwarztiger nicht VDH-anerkannt und wird häufig als "amerikanisch" ausgegeben :smile:

    Hier ein Schwarztiger (die Rottiger sind wohl seit letztem Jahr im VDH auch nicht mehr erwünscht):
    http://www.kurzhaarteckel-kuck.de/image/tiger2.jpg

    Und hier ein sogenannter Piebald:
    http://www.tigerdackel.com/bilder/maya2.jpg


    Die Schwarztiger sind übrigens keine neue Modeerschenung in der Dackelszene, sondern stehen schon wesentlich länger fest im Standard! :winken:

    Burnout?
    Also wenn Burnout so einfach wieder zu beheben wäre, wäre das wirklich toll.

    Was mir in den Beiträgen der TE fehlt ist ein klares: Ich will mit einem Hund mein Leben teilen.
    Wie andere schon sagten, ist immer von "vielleicht" und "eigentlich" die Rede - aber den wirklich Wunsch nach einem Hund kann ich hier nicht lesen.
    Da reicht es auch nicht, eine Rasse toll zu finden oder Hunde ganz allgemein zu mögen, da gehört meiner Meinung nach viel mehr dazu.

    Von einem Welpe würde ich ehrlich gesagt auch abraten. Das ist einfach nochmal eine ganz andere Belastung in der ersten Zeit und es macht einen sehr großen Unterschied, ob der neue Hund schon das kleine 1x1 der Benimmregeln beherrscht oder ob man da ein komplett unbeschriebenes Blatt vor sich sitzen hat.

    Ein Hund ist viel mehr als Gassi-Gehen... ich denke, eine Art Dogsharing könnte dir besser zeigen, ob du das alles willst oder nicht, statt 2 mal die Woche ins TH zu gehen.

    Vielleicht wäre eine Katze oder ein anderes Haustier, was du schon mal hattest, aber wirklich die bessere Wahl?

    Alternativ zum Tierheim gibt es auch die Möglichkeit, dich als kostenlosen Gassi-Gänger bei Privatleuten anzubieten.

    Ich habe das ca ein Jahr lang gemacht, bevor Henry hier einzog und man ist teilweise einfach noch viel näher dran am Hundealltag.
    Mein Gassi-Hund schlief auch unter der Woche mal bei mir, blieb 2 Wochen komplett bei mir als Frauchen in den Urlaub ist und ich konnte mit dem Hund quasi machen was und wo ich wollte und war das zweite Frauchen.

    Hat mich nicht im entferntesten auf die Aufgaben mit dem kleinen Welpe vorbereitet, der hier dann einzog - aber ich wusste, was ich wollte und ich wusste, dass ich ohne Hund einfach nicht kann.

    Und wirklich wollen muss man es einfach... sonst ist es unfair dem Hund gegenüber.

    Wie lange hast du dir und der Hündin denn Zeit gegeben, bevor du sie zurück ins TH gebracht hast?
    Mir ging es gut 1,5 Wochen erstmal richig mies mit dem kleinen Welpe und auch danach habe ich noch ca 1 Woche gebraucht bis sich alles normalisiert hatte und der Hund zum Alltag gehörte.

    Essen und schlafen konnte ich zu Beginn auch nicht wirklich, aber das gab sich dann einfach von ganz alleine. Man unternimmt etwas gemeinsam, man lernt sich ganz langsam kennen und dann ist es plötzlich das normalste der Welt - also so war es zumindest bei mir.
    Ich glaube dir gern, dass du Angst hast, dass sie das ganze wiederholt und ich wäre an eurer Stelle auch jetzt nicht voreilig mit einem neuen Hund... es wäre unfair, wenn ihr diesen dann auch wieder weggeben müsstet.

    Vielleicht würde es sich anbieten, erstmal für längere Zeit in einem TH Gassi mit einem Hund zu gehen und ihn gut kennen zu lernen oder eine PS zu werden mit der Option, den Hund auch selbst übernehmen zu können?

    Möchtest du selbst denn auch wirklich einen eigenen Hund oder ist eher dein Freund die treibende Kraft bei euch beiden?