Beiträge von Lauretti

    Als ich vor ein paar Monaten auf der Seite vom Senat nachgelesen habe, stand da plötzlich was von Freiwilligkeit bezüglich dieses Führerscheins für Hunde :???:

    Und, dass man ab 3 Jahren Haltung sowieso aus der Nummer raus wäre... Stichtag wäre bei mir der 14.11. dieses Jahr, mal gucken, ob sie bis dahin irgendetwas verbindliches in Kraft setzen.

    @Die Swiffer

    Risiko im Sinne von recht viel Zeit und Geld investieren, ohne wirklich zu wissen, ob man damit am Ende wirklich was anfangen kann.

    Ich hätte schon große Lust, nebenher noch etwas mit Tieren auszubauen (also zur Hälfte in meinem jetzigen Beruf und dann Teilzeit in Selbstständigkeit noch ein andere Job im tierischen Bereich). Ich wäre aber wahrscheinlich auf der deutlich sichereren Seite, wenn ich nächstes Jahr ein akkreditiertes berufsbegleitendes Studium in meinem jetzigen Bereich mache und mich danach beruflich in meinem jetzigen Berufsfeld verändere.

    Ich bin leider nicht sehr mutig und muss da noch einige Nächte drüber schlafen...

    Ich habe offensichtlich 23 Stamm Flollower und nach jedem Bild (ich poste nicht jeden Tag was) verdoppelt auch das immer - aber genau so schnell sind diese anderen Flollower auch wieder weg :lol:

    In den Räumen von Henrys Physiotherapie wird nächstes Jahr die Ausbildung zum Hundephysiotherapeuten angeboten und ich hab sehr ernsthaft überlegt, dass nebenher zu machen und damit dann Halbzeit in die Selbstständigkeit zu gehen,während ich weiterhin einen unbefristeten Vertrag im Klinikum habe.

    Aber ich habe nicht den Mut dafür aufgebracht |)
    Und ich bewundere die Leute, die das machen und das Risiko eingehen!

    Ich hab meine Ausbildung zur Gesundheits - und Krankenpflegerin vor 2 Jahren abgeschlossen und arbeite seitdem auf einer geschlossenen Akutpsychiatrie.

    Ein Teil meiner Station ist sowas wie eine Notaufnahme, in der erstmal alle akuten Neuaufnahmen ankommen und nach Entaktualiserung auf die anderen psychiatrischen Stationen im Haus weiter verlegt werden, der andere Teil ist eine offene Station zum kontrollierten Substanzentzug.

    Perspektivisch würde ich gern in eine beratende Einrichtung (Drogenhilfe oder Familienhilfe zum Beispiel) oder in die ambulante Betreuung von Patienten.

    Ich verdiene eigentlich wirklich gut - schaut man sich an, was ich am Ende eines Monats überwiesen bekomme.

    Allerdings liegt das weniger an einem hohen Grundnetto, als an den Zuschlägen, die ich mir erarbeite mit Diensten an Feiertagen und Wochenenden und durch Nachtdienste - ich hätte aber auch nicht wirklich die Wahl, sondern muss wenigstens zwei Wochenenden im Monat arbeiten (meist sind es 4) und habe keinen Anspruch auf freie Weihnachten oder Ostern.
    Fand ich zu Beginn noch richtig super und nicht schlimm, jetzt das dritte Weihnachtsfest und Ostern in Folge im Nachtdienst auf Arbeit frustriert es aber doch mittlerweile.

    Als ich bei mir auf Station begonnen habe, lief alles auch noch deutlich besser - wir waren noch gut besetzt in jedem Dienst und mit der Leitung ließ sich vieles gut klären. Das hat sich innerhalb des letzten Jahres deutlich geändert und die Belastung ist stark angestiegen. Das Team bricht gerade auseinander und die Stimmung ist schlecht...

    Als mein Opa dieses Jahr dann im Koma lag, hatte ich kaum die Möglichkeit, bei ihm zu sein. Nur einen Tag konnte ich nach meinem Nachtdienst direkt in den Zug steigen und zu ihm fahren und am Abend musste ich schon wieder auf Arbeit sein - das war so ein Punkt wo ich mir gesagt habe, dass ich das definitiv nicht mehr ewig machen möchte.

    Auch wenn mir meine Arbeit wirklich Spaß macht und ich mir nichts außerhalb des sozialen Bereichs vorstellen kann, sind die Strukturen mittlerweile auch bei uns so zermürbend, dass ich mich in 5 Jahren woanders sehe.
    Vielleicht mit weniger Geld, aber dafür mit mehr Zeit für meine Familie und weniger Stress. Das ist mir erst jetzt im letzten halben Jahr so bewusst geworden.

    Ich habe auch mal mit 5-8km abgestimmt - allerdings ist es eher ein unterer Richtwert.

    Wenn ich frei habe, läuft es aktuell so:

    Morgens 20-30min zum in Ruhe Blase leeren und schnüffeln.
    Im Tagesverlauf gibt es dann die "große Runde" von wenigstens 1,5h, die aber auch schnell mal je nach Ort und Wetter bis zu 3h dauern kann (durchschnittlich also eher 2h mit Tendenz nach oben).
    Vor dem Schlafen geht's nochmal für 5-10 Minuten vor die Tür, da entscheidet der Hund, wann er umdrehen möchte.

    Muss ich arbeiten, bringe ich Henry mit einer 30 Minuten Runde (an kurzer Leine) entweder zur Huta oder meinen Eltern.
    Dort hat er auch entsprechend seinen Auslauf (mit meinem Vater 1,5-2h) bzw in der Huta dann noch das Gespiele mit den Hundefreunden. An diesen Tagen ist er ausgelastet bis gut platt und es gibt nur noch eine 10 Minuten Runde vorm schlafen gehen.

    Aktuell gibt's noch einmal die Woche Physiotherapie für ihn, wo er aktuell 2x10min auf dem Unterwasserlaufband zu Gange ist und danach noch Übungen macht - an diesem Tag gibt's nur eine kleinere Runde davor und der nächste Tag ist Ruhetag.

    (Und wenn der Hund mal keinen Bock hat so wie heute, weil es regnet, reichen uns auch 3x30 Minuten) ;)

    Ich mag meine Arbeit auch gerne - gerade deshalb, weil es jeden Tag anders läuft und immer abwechslungsreich ist.

    Einzig die Schichten und langen Wochen schlauchen und das Privatleben leidet auch, wenn man an Feiertagen regelmäßig Dienst hat.

    Perspektivisch möchte ich gerne geregelte Arbeitszeiten und freie Wochenenden und Feiertage - allerdings muss man sowas erstmal finden und wahrscheinlich komm ich da ohne berufsbegleitendes Studium nicht weiter.

    Das heißt erstmal sparen, damit ich mir dann Teilzeit plus teures Studium leisten kann...

    Ich reihe mich hier auch mal ein - 39h Woche, durch die Schichten aber auch schnell mal ne 7-9 Tage Woche und dann entsprechend hinten dran die freien Tage.

    Da mein Hund recht schlecht alleine bleibt und ich da irgendwie eh nicht wirklich Ruhe hätte, ist er während meiner Spätdienste bei meinen Eltern (etwas mehr als die Hälfte meiner monatlichen Dienste) und im Früh- und Nachtdienst in der HuTa.

    Geht zwar ins Geld und das Hinbringen und Abholen ist manchmal doch ein bisschen nervig, aber so hab ich meinen Kopf frei auf Arbeit und der Hund hat seine Bewegung und Auslastung in der Gruppe - gerade im Winter kommt er dann auch im Hellen lange raus und nach stressigen Arbeitstagen reicht es dann auch mal, wenn wir nur noch eine kleinere Runde drehen - das ist es mir dann auch wert.

    Sollte noch ein zweiter Hund einziehen oder Henry irgendwann (wir wollen bald nochmal ne Trainerin zu Rate ziehen) besser alleine bleiben können, würde ich ihn gern wenigstens während meiner Nachtdienste zu Hause lassen - täglich ca 9-10h alleine lassen und dass dann auch schnell mal 8 Tage am Stück, könnte ich mir für mich und meinen Hund nicht vorstellen.
    Aber das ist ja auch abhängig von Hund und Halter.

    Ein zweiter Hund ist hier auch ganz maßgeblich davon abhängig, dass meine Eltern zustimmen und dass ich mir im Fall der Fälle auch eine dauerhafte Betreuung für zwei Hunde leisten könnte während meiner Arbeitszeit, sollte mit meinen Eltern mal etwas sein.

    Wahrscheinlich bin ich da auch eher ein gebranntes Kind, weil ich vor meinem eigenen Hund eben genau solche Hunde kostenlos nachmittags betreut habe, die sonst gut und gerne 10-13h am Stück alleine in ihrer Wohnung gehockt hätten jeden Tag - sowas möchte ich für meinen Hund nicht.

    Mein Hund ist ja eh ein bisschen paranoid und beobachtet gerade im Dunkeln sehr genau, wer da hinter uns läuft oder uns entgegen kommt und bellt dann auch mal kurz. Aber das wirklich aus Unsicherheit und ohne, dass ich Angst hätte.

    Als mich aber einmal im Dunkeln ein Mann in kompletter Motorradkluft inklusive Helm auf angesprochen hat, ob ich ihm den Rucksack vom Rücken holen könne, hatte ich richtig Angst, dass er mich packen könnte und plötzlich stand dieser Dackel fletschend und knurrend mit einer Ernsthaftigkeit in der Leine - das habe ich noch nie zuvor oder danach erlebt.

    Ich bin mir nach dieser Situation sicher, dass er sehr wohl nach vorne gehen würde, wenn ich angegriffen würde und selbst große Angst hätte.