Beiträge von Lauretti

    Ich bin auch erleichtert, dass das ganze Drama um Chico nun ein Ende gefunden hat und dass er nicht mehr für die Selbstdarstellung irgendwelcher Pfleger oder Orgas instrumentalisiert werden kann.

    Von Beginn an gab es bei vielen den Verdacht, der Hund hätte starke Schmerzen - gestern hat sich das bestätigt und es wurde entsprechend gehandelt.

    Ich habe mir gestern nochmal einige Kommentare auf Facebook zu Gemüte geführt und habe das Gefühl, uns Hundehaltern hätte es gut zu Gesicht gestanden, wenn man das Ganze von Anfang an objektiv und auf der Sachebene betrachtet und diskutiert hätte.
    Der Fall Chico wurde nicht ausschließlich in Hundegruppen diskutiert, sondern auch in Gruppen, wo sich viele Nicht - HH aufhalten und mitlesen und wenn ich dann überlege, was für ein Bild diese Leute jetzt von uns Hundehaltern haben müssen... Da schäme ich mich. Diese Leute melden sich nicht im DF an und können dann feststellen, dass es auch HH gibt, die einen Hund, der 2 Menschen getötet hat, nicht heilig sprechen sondern das Geschehene nüchtern betrachten können.
    Diese Leute lesen nur auf Facebook, dass der Tod der zwei Menschen "Karma" war oder dass jetzt bitte die Todesstrafe für Menschen in Deutschland eingeführt werden soll.
    Man bekommt sehr schnell den Eindruck, die Hundehalter in Deutschland hätten alle ordentlich einen an der Klatsche und wären sozial so verkorkst, dass ein Menschenleben unter das eines Hunde gestellt wird.

    Mir würde da als unerfahrener, vielleicht eh schon eher ängstlicher Nicht - HH ganz anders werden und es gibt in Deutschland genügend Parteien, die sich momentan gut darauf verstehen, jede noch so irrationale Angst in der Bevölkerung für ihre Zwecke aufzugreifen. Die Bundesländer fangen gerade an, die Rasselisten abzuschaffen - ich hoffe, durch diese Tragödie und den aktuell wütenden Mob gibt es da nicht plötzlich eine Kehrtwende und ein neues Hundegesetz, was noch schärfer und alle Hunderassen betreffend Unheil über uns HH bringt, um dem Rest der Bevölkerung zu vermitteln, dass sie vor uns irrationalen HH geschützt werden.

    Wenn ein Yorki, Dackel oder Zwergspitz an der Leine tobt, bringt das einen Erwachsenen nicht aus dem Gleichgewicht.

    Täusch dich da mal nicht...
    Ich treffe unterwegs oft genug Hund Halter Gespanne, wo der Hund entweder deutlich weniger wiegt als meiner oder der Halter mir grundsätzlich körperlich überlegen ist und trotzdem wird der HH vom Dackel - oder Terrier Mix durch die Gegend gezogen oder kommt ins straucheln, wenn der Hund nen Satz nach vorne macht.

    Körperlich sind die ihrem Hund definitiv gewachsen, mein Dackel holt mich auch nicht von den Füßen oder zieht mich hinter sich her. Die sehen es einfach auch nach Jahren immer noch nicht kommen und werden immer wieder von ihrem Hund überrascht, weil sie ihn entweder nicht lesen können oder es einfach nicht gebacken bekommen, das Muster zu erkennen.

    Hier läuft ne zierliche Frau mit zwei Staffs in meinem Viertel rum und hatte noch nie Probleme, die zu halten. Einfach, weil sie ihre Hunde gut kennt und Situationen richtig einschätzt und entsprechend vorher reagiert.

    @CH-Troete
    Das mach ich auch - sobald mein Hund die Wohnung verlässt, achte ich sehr darauf, dass niemand belästigt wird und nehme Rücksicht, wo es geht.

    Ich weiß, dass ich da ein dickeres Fell bräuchte und in anderen Situationen habe ich das auch.
    Aber an Tagen, an denen ich mehrere HH erlebe, die sich komplett daneben benehmen (schön war mal, als ich mit Henry in einen Bus einstieg und an der hinteren Tür im Bus ein Hundehaufen lag, der bestialisch stank), möchte ich als HH trotzdem so manches Mal im Boden versinken.

    Aber das wird jetzt auch OT...

    Ich wünschte tatsächlich, ich könnte sowas einfach an mir abprallen lassen und da so drüber stehen, wie beispielsweise @Helfstyna!

    Ich werde selten doof angemacht, geh weiter, ohne mich drauf einzulassen oder zurück zu pöbeln, aber ich denk da länger drüber nach.

    Und ich schäme mich nicht erst seit Chico und der Reaktion bestimmter Leute manchmal, wenn ich erkennbar als Hundehalter unterwegs bin.
    Mir ist es hoch peinlich, wenn andere Leute vor meinen Augen in Hundescheiße treten, auch wenn ich alles aufhebe.
    Genau so schäme ich mich zum Beispiel fremd wenn ich Zeuge werde, wie andere Leute durch fremde Hunde belästigt werden, Kinder gejagt werden oder ein Hund unbehelligt nach dem Essen in der Hand von Passanten schnappt.
    Ein gewisses Grundverständnis für Leute, die ein negatives Bild von uns Hundehaltern haben, ist bei mir durchaus vorhanden, wenn ich immer wieder erlebe, wie rücksichtslos sich doch viele HH im Alltag verhalten.

    Keine Ahnung ... die wurde befragt mit Hinweis auf den Rassehundzuchtverband, der auch gegen die Einschläferung ist.
    Ich fand die Aussage nur ziemlich bemerkenswert, weil man ja auch immer Einfluss drauf hat, dass man NIE stolpert und NIE etwas unvorhergesehenes passiert.
    Es ist echt unglaublich, was für Leute da mit rosa Brille rumlaufen.

    In dem Video von SternTV kommt sie in dem Video aber auch ins Stocken, als so gezielt nachgefragt wurde, ob sie denkt, dass da nie wieder etwas passiert.
    Dass sie sich das selbst nicht so ganz glaubt, was sie da erzählt, sieht man ihr tatsächlich sehr gut an.

    Am besten fand ich bei Facebook die Aussage: Andere Raufer(!!!) werden auch nicht direkt eingeschläfert.
    (Die Ausrufezeichen sind von mir).
    Was für ein Euphemismus...

    Meine Sina kann auch "gurren", das ist kein Knurren und kein Röcheln, sondern eine komische Lautäußerung das so eine Art Brummen ist. Das macht sie wenn sie einen zum Spielen auffordern möchte. Das konnten auch die beiden Vorgängerdackel. Als ich das beim Dackelrüden zum 1. Mal gehört habe, war ich momentan perplex weil ich sowas noch nie gehört hatte und dachte, dass er mich gerade angeknurrt hat, aber dazu hat der ganze Rest nicht gepasst.Der hat auch vor sich hingebrummelt wenn er alleine mit seinem Spielzeug gespielt hat.

    Henry macht das auch - er schlägt dabei fast Purzelbäume um die entsprechende Person drum rum und er hört erst auf, wenn er ordentlich durchgeknuddelt wird.
    Ich kann aber an einer Hand abzählen, bei wie vielen Leuten er sich so sehr freut. Bei meinem Vater, den er auch seit Beginn an gut kennt, macht er das zum Beispiel nicht.

    Aber: das Tierheim entscheidet gar nichts, was das Weiterleben oder Einschläfern des Hundes angeht. Und das Vet-Amt - vielleicht ist mir was entgangen, aber inwiefern hat das versagt?

    Das VetAmt bekam bereits 2011 von der Trainerin, der Chico vorgestellt wurde, schriftlich mitgeteilt, dass dieser Hund ein hohes Aggressionspotential besitze und von ihr als gefährlich eingeschätzt wird.
    Sie empfahl in dem Schreiben, dass ein Wesenstest angeordnet wird.

    Das VetAmt hat auf dieses Schreiben und wohl auch auf diverse Hinweise aus der Nachbarschaft nicht reagiert. Also ja, da gab es definitiv ein Versagen von deren Seite.

    Ich merke mit Henry zumindest nichts eindeutiges - Leute, die immer wieder zu ihm hin gucken, wenn wir unterwegs sind, gab es auch schon vorher und das war bisher eher nicht aus Angst.
    Einzig, dass von mir unerwünschte Kontaktaufnahmen seitens Fremder sich plötzlich so einfach mit einem ernsthaften "Bitte nicht einfach angrabschen!" verhindern lassen, das ist neu.
    Mit Dackel hat man aber gefühlt eh immer wieder eine Sonderstellung bei Nicht - Hundehaltern.

    Meine beste Freundin hingegen läuft gerade Spießruten mit ihrer Hündin (Staff - am. Bulldog Hündin mit viel schwarz).
    Selbst im Wald, wo andere HH sie gut kennen, werden die anderen Hunde jetzt plötzlich weg gerissen und fern gehalten, obwohl sie vor einem Monat noch normal miteinander gespielt haben.
    Ihre zweite blonde Wuschelhündin hat Vorurteile ihr gegenüber bisher gut ausgebremst, aktuell nützt das aber nichts.

    Wir sind gerade sehr froh, dass wir erst im Oktober in Niedersachsen Urlaub zusammen machen - bis dahin hat sich die Hysterie hoffentlich wieder gelegt.

    Im Futterhaus gehen Spuk und ich so unserer Wege durch die Gänge, als uns eine Frau mit Zwergdackel entgegenschlendert. Dackelchen bleibt stehen, zieht in unsere Richtung und blockiert die Flexi, weil es unbedingt mit Spuk flirten will. Frauchen wundert sich, warum der Hund nicht weitergeht, guckt hoch, sieht Spuk an und sagt: "Oh, da ist ja noch ein Hund, den hab ich gar nicht gesehen..." Klaro, selbst einen Zwergdackel haben und 60cm Spinner übersehen, total logisch. :lol:

    Manchmal passiert sowas einfach - gerade wenn man gewohnt ist, den Hund unten zu suchen!
    Am Wochenende sag ich zu meinem Freund: "Ach guck mal, da sitzt ein irischer Wolfshund!" (wir liefen direkt drauf zu und waren noch so 15m entfernt)
    Und er: "Wo? Ich seh keinen Hund?"

    Kann man ja schon mal übersehen :hust:

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