Beiträge von Lara004

    Wichtig ist in Zukunft auch, dass alles an Umfangsvermehrungen zügig entfernt wird, wenn ihr wieder etwas entdeckt.

    Ich persönlich mache es so, dass ich meine Hunde alle 3-4 Wochen einmal von oben bis unten durchgrabbel und mir direkt aufschreibe, wenn ich irgendwo etwas auffälliges bemerkt habe und fühle da nach 1-2 Wochen noch mal hin und wenn’s noch da ist oder größer ist, kommt’s raus.

    Bei uns gehts nicht um mastzelltumore, sondern andere krebsarten, aber vom Ding her ist es gleich beschissen.

    Diese festen Zeitabstände helfen mir, dass ich nicht bei jedem streicheln in den „Untersuchungsmodus“ falle und mich da so rein steigere, dass da vielleicht etwas sein könnte und das Zusammenleben mit dem Hund gar nicht mehr genießen kann.

    Die HD hat auf diese Art von Operation überhaupt keinen Einfluss. Wie gesagt kann maximal die Lagerung während der OP auf dem Rücken beziehungsweise das fixieren der Hinterbeine während der OP dazu führen, dass der Hund im Nachhinein ein bisschen steif läuft. Aber da sowieso wegen der OP mit Schmerzmitteln gearbeitet wird, ist auch das mit abgedeckt.

    Wenn operierende Tierarzt das aber weiß, kann er ja noch mal besonders umsichtig in der Hinsicht mit dem Tier umgehen, auch wenn das eigentlich Standard ist.

    Vor der Operation würde ich definitiv noch Blut abnehmen lassen und auch einmal die Lunge röntgen lassen, um zu schauen, ob metastasen da da sind. Sollte der Tumor schon gestreut haben, würde ich mich zeitnah für eine Euthanasie entscheiden.

    Wenn ein Tumor der Gesäugeleiste mehrmals an einer Stelle wächst, wurde es bei einer vorherigen OP nicht vernünftig operiert, da dann dort noch Drüsengewebe vorhanden ist, dass weiter Tumorwachstum ermöglicht.

    Ich wäre auch definitiv für eine OP, mit 13 ist der Hund noch nicht wirklich extrem alt. Und auch die Vorerkrankung mit der HD und Arthrose ist kein Grund eine OP nicht zu machen. Die Tierärzte, die operieren sollten das allerdings wissen, und besonders vorsichtig beim lagern des Hundes zu sein. Natürlich wird der Hund nach so einer OP erst mal steifer laufen als gewöhnlich, aber dafür gibt es sowieso erst mal Schmerzmittel in den ersten Tagen danach.

    Die monatliche Spritze wird Librela sein, die hat damit nichts zu tun und kann einfach weitergegeben werden.

    Den Hund weiterhin mit einem offenen Tumor rumlaufen zu lassen, ist absolut keine Option. Spätestens wenn es draußen warm wird und fliegen anfangen zu fliegen, ist die Gefahr einfach riesengroß, dass die dort ihre Eier reinlegen, Maden schlüpfen und den Hund quasi auffressen.

    Selbst wenn der Hund die Narkose nicht überstehen sollte, ist es einfach auch keine Option es so zu lassen. Dann hat man wenigstens alles getan, was man konnte und der Hund beziehungsweise Schicksal hat einem die Entscheidung abgenommen.

    Für Hunde zählt die Zeit, in der es ihnen gut geht im Leben und nicht eine besonders lange Zeit in diesem Leben.

    Ich denke nicht, dass der Tipp es mit durchfüttern zu versuchen irgendwem schadet. Daher finde ich das nicht verwerflich das online vorzuschlagen.

    Mehr als nicht funktionieren kann es ja nicht und es kommt keiner zu schaden und wenn’s funktioniert, wäre das eine gute Sofortmaßnahme, um erst mal etwas Kontrolle in die Situation zu bekommen.

    Ich würde auch mit einer extrem hochwertigen Belohnung anfangen und nicht zb mit Trockenfutter.

    Ist sie verfressen? Dann würde ich überlegen diese Situationen zu managen, indem man den Hund durchs Treppenhaus füttert. Immer. Also, Hund andocken an Tube, und durchlutschen lassen - da muss dann aber auch was rauskommen! - bis ihr draußen seid. So, dass sich dort etabliert: Hier werde ich durchgefüttert. Immer.

    So würde ich es auch machen.

    Zusätzlich würde ich so oft es möglich ist versuchen nach dem passieren vom Flur dann draußen irgendwas super cooles zu machen, damit sie den Stress los wird. Zergeln, Ball spielen, irgendwo hin fahren. Dann ist die Erwartungshaltung direkt euphorisch auf das, was kommt und nicht nur skeptisch auf den kurzen Moment im Flur.

    Das tut mir so leid. :(

    Ich erinnere mich noch als ich neu im Forum war und wir zusammen im junghunde-Thread geschrieben haben… und nun beginnt die Zeit, in der die jungen Wilden von früher auf ihre letze Reise gehen.

    Ganz viel Kraft für euch.

    Hier ist das Thema Schlaf auch viel viel viel besser geworden.

    Es gab eine Situation, in der ich ungeplant verhindert war und nicht stillen konnte. Daher habe ich mich dazu entschlossen das zum kompletten abstillen zu nutzen und seit dem hat sich so viel verändert.

    Und der Kleine hat das so gut gemeistert, während das für mich schon in der Gänze der Situation echt heavy war und auch noch ist. Mein Körper braucht scheinbar lange, um zu verstehen, dass kein Bedarf mehr besteht.