Beiträge von Lara004

    Abgesehen von Training am Hundeplatz (aktuell nicht), gibt es hier Einzelzeit, wenn die Hunde zur Physio gehen.

    Ansonsten ist es eher selten, dass ich nur mit einem Hund das Haus verlasse. Emi bleibt nicht gut ohne anderen Hund oder bekannten Menschen alleine. (Da wäre ein dritter Hund praktisch)

    Als wir neulich den Hund meiner Eltern in Betreuung hatten, hab ich das genutzt mit Layla mal alleine los zu fahren. Da hatten wir eine Verabredung in „urbaner“ Gegend mit höherer Dichte an fremdhunden. Da ist das nur mit Layla deutlich einfacher.

    Bezüglich streicheleinheiten kommt jeder Hund zu mir, wie er Lust hat und kleinere Spielereien im Garten oder „den heimlichen“ Leckerbissen gibt es sowieso.

    Aber sind eure Hunde da auch so doof, dass sie dann extra laut kauen und schmatzen, sodass der andere Hund das doch mitbekommt?

    Warum zwei Hunde… Joar. Zufall eigentlich, aber andererseits war der Wunsch nach zweien zu dem Zeitpunkt insgeheim schon da und die Gelegenheit dann günstig.

    Bei meinen Eltern hatte ich erlebt, wie schön es für die Hunde ist in Gesellschaft zu sein und Layla hatte es dort auch immer gut gefallen mit den anderen beiden Zeit zu verbringen. Es ist einfach eine komplett andere Beziehung, als zu anderen Hunden, die man „nur“ außerhalb oder zu Besuch sieht.

    Von der Beziehung her ist es nur zu den Hunden von meinen Eltern und meinem Bruder ähnlich. Die haben aber auch schon sehr sehr viel Zeit zusammen verbracht, auch in einem haushalt mit Alltag, sodass das echt eine enge Beziehung ist.

    Das ist einfach Haustür auf, Hunde rein, fertig und alles ist easy. Jeder kennt seinen Platz und die hausregeln.

    Mit andern Hunden würde ich das so nicht machen. Da wäre immer ein Treffen mit kurzem Spaziergang außerhalb von Haus/grundstück notwendig, bevor man zusammen rein geht.

    Wenn ich wählen würde, würde ich auf jeden Fall wieder eine Hündin nehmen. Das liegt mir einfach mehr als Rüden.

    Bei den jetzigen beiden Hündinnen war es allerdings Zufall. In der Familie hatten wir bisher nur Rüden.

    Unsere Hunde sind mit Fremdhunden nicht so besonders einfach, aber mit Hunden von Freunden und Familie, die sie regelmäßig sehen, ist das easy und auch das Geschlecht ist egal.

    Ich finde es tatsächlich angenehm zwei Hunde zu haben, die vom Alter her nah beieinander sind und auch charakterlich ein ähnliches Bedürfnis an Aktivität haben.

    Meine „sportlichen“ Wünsche stehen da etwas hintenan, aber aktuell könnte ich es nicht so einfach im Alltag unterbringen die Hunde getrennt zu bespassen.

    Wenn’s jetzt doch nötig wäre/wird, dann würde ich es irgendwie hinbekommen und möglich machen, aber dann ist es trotzdem ähnlicher, als bei einem Jungen und einem alten Hund.

    Im allgemeinen sind die Hunde auch lieber gemeinsam unterwegs, sodass im Zweifel beide Hunde kürzer treten würden, wenn einer nicht mehr so mobil ist und dann der fittere Hund im Garten mehr spiel und Spaß bekommt.

    Ein Anfang wäre ja schon mal, wenn du immer einen Spaziergang machst, wenn du dort bist und vielleicht versuchst zb 2x die Woche statt 1x hinzufahren.

    Aber: nicht übertreiben. Das sind beides stark körperlich „quasi behinderte“ Hunde durch das massive Übergewicht. Die schaffen keine Stunde am Stück stramm spazieren. Lieber mit kleinen Runden anfangen. Zb 20 Minuten, davon 7 Minuten schnuffeln, dann 7 Minuten zugig gehen und wieder 7 Minuten bummeln zum runterkommen.

    Vielleicht lernt man so auch andere Hunde Menschen kennen, die einem helfen können oder Kontsktr vermitteln können.

    Die Nachmittage waren dann Hundezeit und Zeitpunkt der Auslastung, da beide Hunde eher Langschläfer sind und morgens keine Lust auf Action haben.

    Beneidenswert |) :(

    Hier ist dem Kerlchen jetzt, wo es morgens wieder so hell ist, so gegen 6 Uhr langweilig, und ihm ist ziemlich egal, wie müde ich morgens um 6 noch bin :ugly:

    Wenn man sie lassen würde, würden die beiden bestimmt bis 10:00 schlafen.

    Das ist schon echt ne Zumutung, dass ich durch Kleinkind im Haus jetzt sehr viel früher wach bin und auch direkt Trubel herrscht im Haus.

    Ich plane aktuell absichtlich, dass wir mal ein paar Stunden am Stück außer Haus sind an mehreren Tagen die Woche, damit die Hunde sich in Ruhe ausschlafen können.

    Für unsere Hunde ist es auch leichter am Stück zuhause zu bleiben, als wenn es eine Unterbrechung gibt.

    Ich habe viele Jahre mit Mittagspause gearbeitet. Da bin ich zügig nach Hause gefahren, runde spazieren gegangen ubd war dadurch sehr im Stress, da ich immer beim Spaziergang oder im Auto essen musste auf dem Rückweg, da zeitlich nicht anders möglich. Dank Corona konnte ich meine Arbeitszeit verändern und war nur noch eine Schicht am Vormittag weg. Damit ging es den Hunden viel besser. Die Nachmittage waren dann Hundezeit und Zeitpunkt der Auslastung, da beide Hunde eher Langschläfer sind und morgens keine Lust auf Action haben.

    Bezüglich der gewichtsreduktion kann ich futalis empfehlen.

    Das Futter kommt per Post nach Hause und kann so bestellt werden, dass es in tagesportionen einzeln verpackt ist. So weiß man genau, was jeder Hund pro Tag darf und bekommt nicht noch mehr Gewicht drauf gefüttert.

    Dort arbeiten Tierärzte und begleiten den Prozess des langsamen abnehmens.

    Meine Eltern haben damit ihren übergewichtigen Hund auf normales Gewicht bekommen. (Parallel zur medizinischen Diagnostik und Therapie der vorliegenden Erkrankung - das wäre hier ja auch von Nöten bzw ist in die Wege geleitet)

    Ich habe in meinem Leben bisher nie länger als nen halbes Jahr ohne Hund verbracht. Das war beim Einzug in die erste eigene Wohnung und dann kam schon Layla.

    Wenn’s wirklich nur nach meinem Wunsch ginge, dann würde ich gerne zeitnah Nummer drei dazu holen, um nicht einen Hund alleine zu haben. Denn je nachdem, wer alleine übrig bleibt, hätte ich ein Problem mit dem Alleine sein. Emi kann das einfach nicht mehr ohne anderen Hund (oder vertrauten Menschen). Wenn Layla alleine übrig bleibt, dann kann sie zwar alleine bleiben, ist aber dann definitiv mit einem neuen (jüngeren) Hund überfordert.

    Jetzt wären beide Hunde noch so fit, dass sie einem jüngeren Hund gut standhalten können und in gewisser Weise einen Erziehungsbeitrag leisten können und mir damit das Leben leichter machen würden.

    Aber realistisch gesehen ist ein dritter Hund einfach keine gute Idee. Es fehlt mir die zeitliche Kapazität das neben Kleinkind, Haus, Garten und den anderen Tieren zu wuppen ohne, dass irgendwas zu kurz kommt. (Denn ich habe ja sowieso auch neben der präferierten Rasse immernoch ein Herz für Tiere mit Special effects)

    Das Thema beschäftigt mich auch immer wieder, vor allem je älter die beiden Mädels werden. Layla wird nächste Woche 11 Jahre und Emi ist schon 12,5 Jahre alt.

    Beide sind jetzt nicht die easy going Hunde, die man einfach überall mitnehmen kann und problemlos mitlaufen… aber die Vorstellung, dass nur noch ein Hund bzw. wenn’s blöd kommt auch kein Hund mehr da ist, ist schon echt komisch. Zum einen um das jeweilige Individuum, aber auch weil Hunde an sich eine so große Rolle spielen in meinem Leben.

    Wir hatten jetzt gerade den Hund von meinen Eltern noch hier zur urlaubspflege und selbst da fällt es mir auf, dass er mir doch ziemlich fehlt. Ich hab einfach gerne mehrere Hunde um mich.

    Wenn man die emotionalen Gedanken beiseite lässt, wäre es für die Zukunft vernünftiger nur noch einen oder vielleicht auch keinen eigenen Hund zu haben… der Hund meiner Eltern ist noch jünger und ist gerne bei uns und wir könnten ihn immer holen wenn wir wollen, aber das ist doch was anderes…

    Ich bin einfach auch so sehr auf „meine“ Rasse eingeschworen und könnte mir auch keine andere Rasse vorstellen, auch wenn das die mehrhundehaltung leichter machen würde…

    ach man. Schwieriges Thema. Ich hoffe, dass ich das noch möglichst weit weg schieben kann und die Mädels noch lange bei uns sind.