Beiträge von Lara004

    Ich muss mal meine Gedanken teilen, die mich im Bezug auf unsere älter werdenden Hunde gerade irgendwie beschäftigen.

    Mein Opa ist 90 Jahre alt, Terminale Niereinsuffizuenz und es geht alles dem letzen Lebensabschnitt entgegen. Nicht so akut, dass es nur noch Tage sind, sondern eher der Zeitpunkt von Wochen oder wenigen Monaten.

    Wir haben kürzlich gesprochen, wie es sich anfühlt, wenn der Körper nicht mehr kann und der Verstand alles komplett mitbekommt. Wie beschwerlich alles ist, obwohl er nach außen hin „fit“ wirkt, alleine leben kann und vieles noch selbst machen kann. Wie müde er des Lebens geworden ist und wie merklich die schlechte zeit langsam der guten überwiegt… und auch in gewisser weise langsam der Gedanke einsetzt, wie lange man das noch „aushalten“ muss.

    Wenn man nun bedenkt, wie viel genetische Übereinstimmung es von Mensch zu Tier gibt und wie viel Ähnlichkeit im inneren besteht trotz der äußeren Unterschiede, ist das irgendwie ein echt krasser Moment für mich … zu „erfahren“ wie es ist, wenn’s ans sterben geht und wie viele Parallelen man zu Hunden ziehen kann.

    Ich weiß nicht so recht, was jetzt mein Fazit daraus ist… auf jeden Fall irgendwie etwas zum drüber nachdenken für mich… wann der Zeitpunkt ist diesen Prozess für unsere Tiere abzukürzen, noch mehr auf die Signale der Tiere zu achten… und ein bisschen, dass ich meinem Bauchgefühl und Intuition oft gut vertrauen kann.

    Wir haben heute die ersten Stachelbeeren gegessen. Das hat jetzt drei Jahre gedauert, bis da mal Früchte reif geworden sind.

    Und unsere Äpfel sind langsam gut. Aber die sind sooo klein alle dieses Jahr. Ist das bei euch auch so?

    Hier wurde das wegschicken auch nicht mit einem Donnerwetter trainiert. Dazu ist mir das dann doch nicht wichtig genug um damit so ein Fass aufzumachen.

    Es ist zu lange her, um mich da an den ganz genauen Aufbau zu erinnern bei diesen Hunden, aber das Prinzip war, dass der Ort, von dem sie sich entfernen sollen ungemütlich gemacht wurde und sie woanders dann mit Ruhe belohnt wurden.

    Zb. rund um den Esstisch habe ich sie immer wieder weggeschickt, weil ich tausend mal aufgestanden bin, Stühle rücken etc. und dann ein Stück weiter auf dem Sofa war dann der sichere Platz ohne von Frauchen verscheucht zu werden.

    Für uns geht’s dieses Jahr auf nen roadtrip nach Skandinavien… mal sehen wo es uns hin verschlägt. Auf jeden Fall viel Natur, draußen sein und Zeit zusammen verbringen.

    Explizit Ausflüge planen wir nicht. Sowas wie Tierpark, spielplatz, Schwimmbad etc.machen wir so im Alltag immer mal.

    Mir persönlich ist es egal, was die Hunde machen, während ich esse, Hauptsache sie lassen mich bzw alle menschen und den Tisch in Ruhe.

    Bei uns ist es auch über ein „geh weg und mach was anderes“ gelöst.

    Wenn viel los ist, zb bei besuch, dann schicke ich die Hunde auch mal auf dem Platz, aber das ist eigentlich selten nötig.

    Aktuell sind die Strukturen durch Kleinkind im Haus ein bisschen durcheinander geraten, so dass sie natürlich beim Essen mehr Abgreifen können und dadurch eher in der Nähe bleiben.

    Richtig betteln ist selten und gestehe ich meinen älteren Hunden schon irgendwie zu, so als Bonus fürs alt sein xD

    Wir haben hier im Garten eine Vereinbarung der koexistenz mit den Ratten. Sie stören mich persönlich nicht, man sieht sie selten und sie schlafen hier nur bei uns. Futter fressen die bei den Nachbarn, die Ziervögel in Aussenhaltung haben.

    Einzig den Schuppen mit meiner Einstreu für die Kaninchen musste ich hermetisch abriegeln. Da sollen die nicht rein.