Beiträge von Lara004

    Wir haben einen Hund hier, der schon Menschen gebissen hat und die Tendenz zeigt Probleme nach vorne zu lösen.

    Allerdings ist sie innerhalb der Familie sehr sozial, sodass nach der ersten Zeit nun auch alles easy mit unserem Kleinkind ist und ich da volles Vertrauen habe.

    Ich denke, dass das bei euch gut funktionieren kann, da die Kinder ja nicht mit im gleichen Haushalt wohnen und man zumindest so lange sehr genau aufpassen kann, bis sich alle besser kennengelernt haben.

    Ich persönlich würde da auch nicht zwangsläufig auf die komplette Zustimmung der anderen Parteien auf dem Hof warten. Es sind getrennte Haushalte und wenn ein Hund erst mal da ist und man sich kennt, ändert sich die Meinung auch einfach noch oft. Zumindest so meine Erfahrungen mit den von mir etwas „übergangenen“ Familienmitgliedern bei Anschaffung von Tieren. (Mein Vater wollte nie einen einzigen Hund und als wir dann gemeinsam mit unseren vier Hunden im Urlaub waren, sagte er, dass das der schönste Urlaub überhaupt gewesen sei und er froh ist, dass wir ihn „überstimmt“ haben bezüglich der Anschaffung)

    Zum Thema alter/kranker Hund… Ja. Das ist jetzt einfach unpraktisches timing. Hättest du den Hund vor x Monaten kennengelernt, als der ersthund noch gesund war, dann wäre das jetzt auch so, dass man einen Junghund und einen kranken hat. Das ist einfach so in der mehrhundehaltung, dass das passieren kann.

    Sofern man dem kranken hund vom allgemeinen Zustand, psychisch wie physisch zumuten kann einen neuen Hund im Haushalt zu haben und es finanziell hin haut, sehe ich da kein Problem dran.

    Man kann nicht jede Narkose einfach beliebig lange verlängern bzw. Tut es nicht über das nötige Maß hinaus. Denn je länger die Narkose, desto schlechter.

    Daher ist das durchaus der bessere Weg jetzt erst mal die größte Katastrophe im Maul zu beseitigen, Antibiose zu geben und dann noch mal einen zweiten Termin zu machen.

    Jeder Hund mit schlechten Zähnen und gammel im Maul ist schon ein risikopatient für die Narkose.

    Die ganzen Bakterien, die da ewig lange über das Zahnfleisch ins Blut gegangen sind, sind einfach super schädlich für den ganzen Organismus und insbesondere die Organe, die auch die Narkose verstoffwechseln.

    Das freut mich, dass ihr so gute Erfahrungen gemacht habt und das für euch der richtige Weg ist.

    Mir geht es gar nicht mal um meine persönlichen Gefühle, was das Ganze angeht, mit Kind abgeben und von anderen betreuen lassen, sondern bin ich einfach vom gesamten System was Betreuung und Beschulung in Deutschland angeht irgendwie nicht richtig überzeugt, so dass ich weiß, dass mich da sehr vieles so doll nerven wird, dass ich das am liebsten soweit aufschieben möchte wie möglich.

    Was genau stört dich denn am System?

    Hauptsächlich finde ich, dass gewisse Hierarchien einfach künstlich und für mich unverständlicher Weise geprägt werden, die mir selbst Schule und das Arbeitsleben echt schwer gemacht haben und wahrscheinlich auch wieder schwer machen werden, wenn’s darum geht mein Kind durch die Zeit zu bringen.

    Ich hoffe einfach, dass wir es von zuhause aus schaffen genug „unserer Werte“ weiter zu geben und wir die Zeit alle gut schaffen.

    Ein Hund, der Bock hat seinen Frust anderen auszulassen und mal rein zu hacken muss nicht selbst zwangsläufig hoch gefahren sein.

    Ja :gott: . Grisu konnte das durchaus sehr überlegt... In Menschen tatsächlich nie, da konnte ich immer völlig problemlos reingreifen und auch sonst hatte er sich im Griff. Bei Lucy hat er es ein paar Mal versucht, die hat ihn ganz gut auflaufen lassen, dann konnte man doch wieder anders handeln... Bei Lucy konnte ich tatsächlich laufen lassen (kam auch sehr selten vor, denn Lucy war ihm mental überlegen, körperlich ebenfalls). Bei dem Versuch, es bei Smilla zu probieren, habe ich ihn ungefähr in den Boden gestampft. Bei unserer damaligen Katze ebenfalls. Aber der wusste immer, was er tat! Der war auch nicht "drüber" in den Momenten, der hatte Frust und nach einem Rundumblick überlegt, an wem kann er es auslassen.
    Ich hab wirklich viel auch an ihm gemocht, aber er war sehr viel Management in der Mehrhundehaltung... Und ich bin extrem dankbar, wie gut die 5 Weiber hier aktuell miteinander klarkommen. Da kenne ich so ein Frustablassen / rückwärts gerichtete Aggression tatsächlich gar nicht.

    Die Beschreibung trifft es ziemlich gut.

    Hier erfordert das auch einiges an Management, insbesondere im Bezug auf Fremdhunde.

    Einer unserer Hunde hatte anfangs auch eher Probleme mit dem Kind. Das ist deutlich besser geworden, seit das Kind laufen kann und noch mal besser, seit es anfängt zu sprechen. Der Hund hat viel geknurrt, wollte kontrollierendes Verhalten zeigen und ist grundsätzlich ein Hund, der schon Menschen gebissen hat, sodass ich da echt vorsichtig war.

    Nun sind 1,5 Jahre vergangen und wir sind mit völlig gutem Gewissen mit 2 erwachsenen, Kleinkind und beiden Hunden in unserem Camper zum roadtrip aufgebrochen.

    Das heißt nicht, dass ihr da keine absolute Vorsicht walten lassen solltet, sondern dass entgegen der hier prognostizierten Verschlechterung durch Mobilität des Kindes, es auch eine andere bzw positive Entwicklung nehmen kann.

    Ein Hund, der Bock hat seinen Frust anderen auszulassen und mal rein zu hacken muss nicht selbst zwangsläufig hoch gefahren sein.

    Eine meiner Hündinnen ist selten selbst merklich hoch gefahren, hat aber einfach grundsätzlich viel Spaß dran sich zu kloppen. Wenn das Objekt der Begierde (fremdhund) nicht erreichbar ist, dann würde sie sich gerne an mensch oder Hund in der Nähe vergreifen. Darf sie schlicht nicht, weiß sie auch, aber mit gewissen Typen Hund lebt man einfach grundsätzlich damit immer ein bisschen den Daumen drauf zu haben.

    Ich bin sooo froh, dass mein Mann unsere Fahrzeuge alle selbst reparieren kann und wir selten in eine Werkstatt müssen.

    Jetzt wo wir mit unserem Bus wieder on Tour sind, kommt doch im kleinen immer wieder der Gedanke auf, doch noch mal einen Selbstausbau zu wagen.

    Wunschvorstellung wäre ein Sprinter mit Stehhöhe und Aufstelldach… Mal sehen, wann/ob das in unsere Finanzen und Zeit passt.

    Berufsbedingt kann ich mich da gut abgrenzen, wenn es um das Einschläfern/sterben fremder Tiere geht.

    Aber bei den eigenen ist das echt komplett was anderes. Man hat schon diverse Euthanasien begleitet und den Besitzern durch den Moment geholfen und trotzdem ist es bei den eigenen (oder nahe Stehenden) Tieren plötzlich genau anders herum und die eigenen Kolleginnen geben den halt.

    Im Optimalfall erkennt man vorher, wenn sich sowas anbahnt und kann dann schon entsprechend einwirken.

    In dem Moment, in dem es passiert, bräuchte es bei uns auch eine heftige Ansage, damit etwas ankommt im Hirn und kann einen auch kurz aus der Situation retten. Im Nachhinein bringt das ja sowieso gar nichts.

    Wir hatten das jetzt seit vielen jahren nicht, dass das passiert ist oder hätte passieren können. Die köter werden eben auch älter.