Beiträge von Lara004

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    Der TA meinte, dass ich die Halskrause nie wegmachen soll, weil die Hunde so schnell dran sind und dadurch eine absteigende Entzündung entstehen kann und ich sie wirklich immer immer dran lassen soll. Werde ihn nochmal fragen. Kann ein Hund damit wirklich nicht schnuppern?? Das wäre ja super blöde.

    Naja, der Kragen muss eben groß genug sein und wenn sie dann schnüffeln wollen, dann schabt das Ding schnell über den Boden und wird dann scharfkantig.
    Ich würde zum Spazierengehen das Teil wohl ausziehen. Du hast ihn an der kurzen Leine, er soll sowieso wohl nicht lange laufen und du merkst ja wohl, wenn er sich hinsetzt und kratzen/lecken oder dran rumbeißen will.

    Du kannst es ja zu Hause probieren, ob er schnell dran geht, wenn du es kurz abmachst. Ich schätze aber, dass draußen genug Ablenkung ist, dass er da nicht an die Wunde denkt.

    Meine Güte habt ihr hier wieder Posts rausgehauen ;)

    Erst mal drücke ich ganz fest die Daumen für Socke, dass er die OP gut verkraftet. Noch kurz dazu: du schriebst, von Hund an der Leine mit Halskrause. Meinst du nicht, dass du ihn draußen auch ohne laufen lassen kannst? Dann kann er etwas rumschnüffeln und gucken. Falls Hunde einfach ankommen, würde ich ihn wohl auf den Arm nehmen, wenn das nach der OP geht, ist ja recht handlich der Kerl.

    Zum Leckerli-Werfen: ich hab fast nie welche dabei und wenn doch, dann sinds so wenige, dass ich die nicht verschwenden würde. Ich tendiere eher dazu den anderen Hund dann zu verscheuchen durch Klatschen oder anschreien und wenns zu spät ist eben einfach festhalten.
    Zum Glück dürfen hier nur die wenigsten Hunde frei laufen, sodass es mit Rüden während der Läufigkeit bisher keine Probleme gab.

    Goldenboy: das tut mir echt leid, aber ich glaube, dass du das mit Pepper auch alleine gut hinbekommst. Vielleicht findest du ja einen netten Mitbewohner, der vielleicht auch hundegeschädigt ist ;)
    Hm, das mit dem Bellen... ich kann mir vorstllen, dass er merkt, dass du aufgeregt bist in der Situation und deshalb auch schlechter zur Ruhe kommt.
    Hast du mal versucht einmaliges ''Melden'' zu bestätigen und dann Ruhe einzufordern?
    Bei meinen Eltern bellt Layla gerne mit Sonny zusammen am Tor, wenn jemand vorbei geht. Wir haben dann abgerufen und fürs aufhören gelobt. Inzwischen rennen die beiden hin, bellen jeder 1x und rennen wieder zurück, weil sie ja sooooo toll aufgepasst haben und wir das ja uuunbedingt belohnen müssen ;)

    Zu dem Hund an der Leine, andere laufen rum: gehts da um ein Forums-Treffen oder wie!? Irgendwie ist das alles sehr konfus und passt nicht so recht hierher?!

    Und jetzt zum eigentlichen Grund, warum ich schreiben wollte: ich liebe mein Hundekind einfach üüüüber alles! Sie macht im Moment alles (außer eben Hundebegegnungen) so toll mit und ich freue mich jeden Tag wieder da drüber. So kanns weitergehen. Das ist echt nen schöner ausgleich zu meiner Arbeit (hab gerade ne neue Stelle angefangen und dementsprechend stressig)... aber der Vorteil ist, dass Layli jetzt weniger alleine sein muss und das findet sie scheinbar ganz schön gut. Und ich muss nicht jeden Tag so extrem früh austehen, um mit ihr rauszugehen.
    Morgen früh drehen wir ne Runde am Rad und holen uns auf dem Rückweg beim Bäcker was feines, bin morgen den ganzen Tag mit im Op, das wird anstrengend.

    Ach komm, die ''böse'' bist du deshalb doch lange nicht. Irgendwer muss ja die Zügel in der Hand haben und das ist, wie der Rütter sagt, in einem Rudel immer die Frau und die Männer werden zuerst geopfert. Also lass dir da nix einreden ;) Freu dich, wenn der Hund sich bei dir vorbildlich benimmt und bei Herrchen nur Chaos herrscht.

    Neulich sprach mich unsere Nachbarin an, ob ich derzeit mehr arbeite, weil sie ja immer nur meinen Mann mit dem Hund sieht, bis sie sich verbesserte und meinte, also eigentlich sieht man ja eher den Hund mit dem Mann. Irgendwie läuft der Hund ja immer voran und weiß scheinbar ganz genau, wo sie hin will ;) und Ihr Mann, der geht dann einfach nach.

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    Ach, das ist das ewige Thema hier. Ich habe klare Vorstellungen und bin konsequent. Mein Freund findet das meist nur als Machtgetue weil ich dem Hund was sagen kann. In anderen Momenten ist er stolz darauf.
    zB beim Fressen, dass ich will dass sie sitzt und aufs Kommando wartet. Hat ja den Grund dass es nervt wenn der Hund rum hüpft wenn es Fressen gibt, dabei den Wassernapf umwirft , usw. So kann ich in Ruhe den Napf hinstellen und wenn ich sage hol's dir kann sie ja fressen.
    Beim gassi wenn sie arg zieht oder auf was fixiert ist ruf ich sie zu mir und lass sie sitzen. Meist hilft das in dem Sinne, dass sie vergisst worauf si davor fixiert war.
    Mein Freund kann das alles nicht nachvollziehen und betuddelt sie. Wenn sie ihn dann nervt beim essen oder gassi weil sie partout nicht hören will ist er angep... und dann darf ich dem Hund erklären dass sie das nicht darf.
    Wir haben da bissi verschiedene Ansichten, angefangen hat es halt mit meiner Bitte die Erziehung meins sein zu lassen weil ich glaube, dass 2 Leute die einen Hund erziehen das deutlich schwieriger haben. Irre ich mich da? Irgendwo glaub ich gelesen zu haben, dass es besser ist wenn das eine Person macht.

    Haha, das ist ein ganz bisschen so wie bei uns, aber ich finde das nicht negativ. Ich bin echt froh, dass Layla meinen Mann so gerne hat, dann kann er die ganzen ''anstrengenden'' Zerrspiele und Kämpfe mit ihr austragen und ich darf dann knuddeln und kuscheln.
    Er ist auch tierisch inkonsequent, macht im Umgang so ziemlich alles anders, als ich, aber der Hund kann sich so schnell drauf einstellen, ob jetzt gerade Herrchen etwas sagt oder Frauchen. Bei ihm gehorcht sie fürs nötigste, bei mir kann sie das alles ''perfekt''. Aber Herrchen ist glücklich mit dem Hund, wie die beiden das eben zusammen machen und ich bin glücklich, wie sie sich bei mir ''benimmt''
    Wenn mein Mann nach Hause kommt, dann bin ich auch erst mal abgemeldet, aber das ist okay. Wenn ich wiederkomme, dann bin ich erst mal wichtiger.
    Sie schläft im Bett immer auf Herrchens Seite, sie legt sich auch (manchmal ziemlich dreist) auf ihn drauf, was sie bei mir nie machen würde, weil ich das nicht so super finde, wenn sie einfach auf mich drauf trampelt ohne Rücksicht auf Verluste.

    Und wenn ich sie nicht so beachte, wie sie gerne hätte, dann kann sie waaaaahnsinnig traurig gucken, legt die Ohren zurück, reißt die Augen gaaaanz weit auf, dann legt sie sich mit einem tieeeefen Seufzer hin, steht wieder auf und das selbe von vorne. Meistens geht sie dann aber recht schnell weg, wenn sie keinen Erfolg hat oder legt sich einfach irgendwo in meiner Nähe hin.

    Und glaub mir, der Hund hats doch gar nicht mal sooo schlecht hier, denn auch beim Hund klappt ''Wenn Mama nein sagt, dann geh ich halt zu Papa'' So ist das Leben :) Sieh das alles mit Humor.

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    Nun ja. Ich finds ziemlich mies seine Hunde da so hilflos in ihrer Unsicherheit zurück zu lassen.

    Hört sich schlimm an mit Layla. Ist echt immer scheiße was eine dumme Begegnung auslösen kann. Hast du schon eine Ahnung wie du mit ihr daran arbeiten magst?
    Mit Brix haben wir die Problematik nun denk ich hinter uns gelassen, wenn ich auch weiterhin bei Kleinigkeiten ziemlich rigoros und konsequent handel. :)


    Ich versuche erst mal Kontakt auf engen Wegen zu meiden, wo wir nicht ausweichen können, sodass wir soweit weggehen können, wie sie es braucht. Jeden Blickkontakt oder Körperkontakt zu mir bestätige ich. (Nicht nur in der Begegnung, sondern generell am Spaziergang, ist alles super klasse toll, was mit mir zu tun hat)
    Wenn wir Hunde treffen, die sie kennt und mag, dann lasse ich sie auch einfach mit denen spielen/Kontakt aufnehmen, sie soll jetzt ja nicht Angst vor allen Hunden haben und ich hoffe, dass ihr das etwas Sicherheit wieder gibt.

    Das blöde an der Sache ist, dass sie derzeit im allgemeinen eher ne unsichere Phase hat, bei Geräuschen eher mal bellt, 'fremde' Dinge komisch anguckt.

    Ich weiß auch nicht, irgendwie ist das gerade alles wieder in Kombination mit der Weiterentwicklung zum ''1-Personen-Hund'' . Sie mochte/mag andere Menschen generell schon nicht, sie sind ihr quasi egal, aber jetzt ist das noch ''extremer'' geworden, sie würde sogar durch die Leute durchlaufen, weil sie in ihrer Welt gar nicht existieren. Es hat sich die Beziehung zwischen ihr und mir auch verändert, es ist irgendwie vertrauter geworden und viel viel enger, das macht es in einigen Dingen leichter, aber in anderen eben auch schwerer.

    Ich hoffe, dass die Zeit hilft.

    Seit der blöden Aktion duckt Layla sich auch extrem weg, aber weil sie eben schiss hat. Sie versucht dann in mich reinzukriechen und sich unsichtbar zu machen, bis sie es nicht mehr aushält und doch bellt. Naja, wir arbeiten dran...mal wieder -.-'

    Dafür läufts im Freilauf im Moment echt perfekt. Wir haben den Radius gut eingegrenzt bzw. lässt sich schneller ranholen, sie dreht sich um und guckt nach mir, kommt von selbst mal ran und ist einfach nur klasse. Wenn sie von selbst kommt oder aufs Rufen regaiert, dann gibts immer mal wieder nen tolles spiel oder ich fordere sie einfach auf. Ich übe derzeit Sitz und Platz auf Entfernung nur mit Sichtzeichen und das hat uns echt viel geholfen. Das ''Sitz'' dringt irgendwie bei Ablenkung besser zu ihr durch, als wenn ich versuche sie ranzurufen. Also lasse ich sie sitzen und kann dann zu ihr gehen. Aber das ''Bleib'' ist auch das einzige, was von Anfang an wirklich zu 100% funktioniert hat und immernoch klappt.

    Heute abend war ich mit ihr draußen und haben den einen Labrador getroffen (der der immer jagen geht, hatte ich erzählt oder?) und ich hab Layla spielen lassen, weil die beiden sich gerne mögen. Da sind die beiden in einem ausgetrockneten Tümpel drin, rennen da rum, irgendwann kommt Layla dann mal raus und der andere Hund war weg. Und Layla ist nicht hinterher gerannt!!!!!! Und sie ist ohne Rufen wiedergekommen!!!!