Beiträge von Lara004

    Die Linie kenne ich nicht, dafür interessiere ich mich zu wenig für die Züchterei um das zu wissen.

    Reserviert ist für mich ein Hund, der nicht mit Anlauf und Gebrüll alles überrennt und liebt, was Puls hat. Und das war bei den Flats nie der Fall, die haben sich dezent im Hintergrund gehalten, bis man etwas anderes sagte.

    Mir fehlt bei diesen Hunden einfach die Eigenmotivation am Leben teilzuhaben. Ich sehe einen Retriever nicht als Hund, den man zu jedem Schritt mit nem Leckerchen überreden muss, dessen einziger Antrieb das Futter ist.

    Nen jagdlich geführter Hund bekommt auch nicht alle zwei Minuten am Hochsitz nen Leckerchen reingedrückt, damit er mitmacht.

    Muss ja jeder im Endeffekt selbst wissen, aber für mich wäre das nichts. Solange es aber die Nachfrage gibt, wird der Markt eben damit bedient, ist eben in allen Branchen so.

    Mal Butter bei den Fischleins, wie verhält sich ein "ursprünglicher" Retriever? Was unterscheidet ihn im ALLTAG von der Arbeitsversion?


    Ich schrieb ja: in diesen ''Familienhunden'' ist einfach jeglicher Trieb weg, die Hunde fressen, machen ihr geschäft, wollen Sozialkontakte und schlafen dann ein.
    Mir persönlich fehlt da einfach der Eigenantrieb etwas tun zu wollen, aktiv am Leben teilzuhaben - hier hat gefühlt jede Familie so einen Hund, zu welchem Zweck weiß ich ehrlichgesagt nicht... um ihn zu haben?

    In meiner Familie gibts schon immer Flats die jagdlich geführt werden, absolut sportliche, triebstarke und agile Hunde, die einfach für die Arbeit brennen. Im Alltag außerhalb von Training und Jagd ruhige Hunde, nervenstark, reserviert und wenns los geht, gehts wirklich los mit voller Konzentration.

    Die Retriever sind für mich leider eines der markantesten Beispiele, bei denen die Zucht aus einem Jagd- und Apportierhund einen ''Familienhund'' gemacht hat... hat ja auch alles ganz toll funktioniert, viele dieser Hunde sind leere Hüllen, in denen noch die ursprünglichsten der ursprünglichen Überlebensinstinkte eingepflanzt sind: Nahrungsaufnahme und Sozialkontakte.

    Ich kann dem überhaupt nichts abgewinnen, das hat nichts mehr mit dem zu tun, was die Rasse eigentlich sein soll.

    Wenn man dann doch noch mal einen Retriever sieht, der so gezüchtet ist, wie er sein soll und seiner Funktion nachgehen darf, dann begreift man vielleicht, was da passiert ist- und das ist verdammt noch mal nicht gut.

    Also gerade bei den Getränken sehe ich da nix schlimmes.

    Für unser Sport-Turnier haben wir als Betreuer auch immer Getränke im Supermarkt gekauft. Und wenn man mit insgesamt 50 Mädchen unterwegs ist, die bei sommerlichen Temperaturen Sport treiben, dann geht da gut was weg.

    Wurden deshalb auch nie blöd angesprochen, wenn wir 20 Sixpacks gekauft haben.

    Wenn man finanziell von der Familie abhängig ist oder eben noch den selben Wohnraum nutzt, dann kann ich das verstehen, wenn man da miteinander spricht, was möglich ist und was nicht.

    Wenn ich allerdings unabhängig bin, dann lasse ich mir da nicht reinreden. Klar, sind immernoch meine Eltern und ich respektiere auch deren Meinung, aber ich lasse es nicht zu, dass sie sich in mein Leben einmischen und meinen da etwas bestimmen zu können.

    Meine Eltern waren auch der Meinung, dass ein Hund nicht gut ist, sie waren vom zweiten erst auch nicht sooo begeistert, aber inzwischen haben sie auch selber zwei Hunde und nehmen unsere auch gerne zur Betreuung, wenn mal eine längere Sache geplant ist - genauso sind deren Hunde aber auch bei uns, wenn meine Eltern unterwegs sind.

    ich würde die Kräuter frisch pflücken und mit ins Futter geben, entweder gehackt oder püriert. Da kann man Brennessel, Löwenzahn, Gänseblümchen und auch Wegerich mit reingeben, am besten davon die jungen Triebe ernten, die größeren Blätter sind meistens relativ bitter und schmecken demnach nicht so gut.