Beiträge von Lara004

    Die Katze macht von Anfang an den Dicken, faucht und murrt da rum, wenn der Hund in Sicht ist.

    Ist doch kein Wunder, wenn der Hund dann knurrt und lieber nix mit der Katze zu tun haben will. Warum sollte der Hund die Nähe zu jemandem suchen, der sichtlich Abneigung zeigt.

    Der Hund soll akzeptieren, wenn die Katze Ruhe und Abstand will, dann gilt das bitte auch anders herum, dass die Katze den Hund in Ruhe lässt.

    Es wohnen nun mal jetzt beide Tiere da und es brauchen beide ihre komfortzone - gleiches Recht für alle.

    Solche Übungen mache ich mit unseren beiden auch. Das ergibt zwar kein Dreieck, aber sich setzte sie mit ein paar Metern hintereinander ab und rufe den hinteren nach vorne vorbei. Oder gebe Kommandos auf Distanz etc.

    Haben wir jetzt länger nicht gemacht, das ist etwas eingerostet.

    Unsere Petzen auch und stiften sich aber auch gegenseitig zu Müll an. Deshalb ist es manchmal fies den zu schimpfen, der den blödsinn ausführt (zB im Blumenbeet graben, am Zaun kläffen) weils gut sein kann, dass der von einem der anderen geschickt wurde.
    Gerade Sonny kann das bestens und guckt dann richtig schadenfroh, wenn der andere Ärger bekommt.

    Ich möchte hier gerne noch mal einen kleinen Denkanstoß in die Runde werfen:

    Ich habe einen Hund, sie ist für mich der beste und tollste Hund, das Leben ist nicht einfach, aber für mich problemlos zu Meistern. Sie ist einfach rassetypisch.

    Lernen fremde Menschen sie kennen, insbesondere ohne oder mit wenig hundeerfahrung, dann sind die nach kürzester Zeit mit den Nerven durch, weil sie meinen Hund als so anstrengend, nervös und unruhig empfinden.

    Für mich ist es einfach ein dynamischer recht junger Hund.

    Das ist alles eine Frage der Sichtweise - vielleicht empfand die pflegestelle ihn nicht als besonders unruhig, sodass sie ihn guten Gewissens nach ihrem empfinden beschrieben hat.

    Ich stehe ja je mit einem Bein beruflich in der Humanmedizin und mit dem anderen im tiermedizinischen Bereich. Dadurch weiß ich, dass einige Dinge, die ich lese echt nicht angehen können bzw. ich niemals in einer Praxis arbeiten könnte, in der so mit dem Tieren/Menschen/Kindern umgegangen wird.

    Mein TA bzw. auch Chef arbeitet mit Naturheilkunde/Homöopathie/Spagyrik als Ergänzung zur Schulmedizin und gerade das Konzept hat mich echt überzeugt. Die Besitzer halten ihre Tiere auch in der Regel selbst fest, gibt Ausnahmen oder explizit den Wunsch, dass wir das machen, aber nie wird der Besitzer bei irgendwelchen Entscheidungen übergangen oder zu etwas gedrängt. Er hätte deinen Welpen sicher auch nicht da behalten wollen bzw. hätte dann in der Praxis geschlafen oder den Wurm mit nach Hause genommen, wenn der Besitzer die Überwachung nicht hätte gewährleisten können.

    Ich würde warscheinlich schon eine Mail an die Klinikleitung verfassen, einfach um denen ein Feedback zu geben. Aber ich würde auch eine Mail schreiben, wenn ich rund um zufrieden gewesen wäre. Wenn sich die Kunden nicht zu Wort melden, dann wissen sie ja nicht, was man ändern muss und was gut ist, wie es ist.