Beiträge von Lara004

    Bei einem hund mit jagdtrieb würde ich auch wert darauf legen, dass er eben nicht ins tiefe Gebüsch und Unterholz darf.

    Ich weiß nicht ob es bei euch befestigte Wege gibt, wenn ja, dann würde ich üben, dass diese nicht verlassen werden, ergo trifft sie weniger Tiere und hat weniger jagderfolg.

    Unsere Hunde müssen zB immer auf dem Weg bleiben, dafür hab ich an der schleppleine geübt und das Kommando "raus da" eingeführt und sie immer wieder zurück auf den Weg gebracht.

    Ansonsten würde ich mich über die Arbeit mit dem futterdummy informieren, sodass du ihr das apportieren und suchen nach dem dummy als Ersatz für das echte jagen anbieten kannst.

    Daher meine Frage: Hat hier jemand einen Ersthund mit nervigen/ernsteren Problemen gehabt und sich trotzdem einen Zweithund geholt? Obwohl das Verhalten immernoch intensives Training gebraucht hat oder vllt. noch braucht?

    Definiere mal ernste Probleme!?
    Es ist ja vieles auch immer ansichtssache und der eine kommt mit Dingen klar, die einen anderen massiv stören würde...

    Emi zog hier ein, als Layla knapp 2 Jahre alt war... und Lalya war nie ein einfacher Hund und wird es auch nicht werden, von daher wäre für mich der Zeitpunkt egal gewesen. Hätte aber sicherlich bessere gegeben!? Man weiß es nicht.

    Ich bereue es auf jeden Fall nicht und da beide eben von vornherein sehr ähnlich gestrickt waren, war das egal, ob sich einer von dem anderen noch was schlechtes abguckt oder nicht.

    Fremde Hündinnen bzw generell fremde Hunde finden unsere auch unnötig, aber das ist auch was ganz anderes, als das Zusammenleben in einem Haushalt.

    Als wir uns für Emi entschieden haben, haben uns viele auch vorhergesagt, dass das ja nicht klappen kann und wir mindestens eine kastrieren müssen... naja.

    Unsere Hunde sind sowieso immer eine Familie, mit Mama, Papa und Kind; es glaubt immer keiner, dass die alle Migranten sind (Bayern ist bei uns auch ausland^^)
    der Kleine ist anscheinend immer in Lebensgefahr, weil alle wissen wollen, warum die dem nix tun; um dann drüber zu lachen, wenn man erwähnt, dass der der schlimmste von allen ist.
    wir sind dann auch wahlweise ein Gassi-Service oder Tiermessis und ich antworte dann immer, dass wir das freiwillig machen und sogar Steuer dafür bezahlen.

    Und besonders beliebt ist die die Feststellung: VIER HUNDE! (Da kann jemand zählen ;) )

    Nach dem Boss werden wir selten gefragt... ist hier aber auch eine Position, die nicht vergeben ist. Es ist sehr variabel, denn jeder kann was anderes besser und verlässt sich dann auf diesen Hund.

    Ich hab ja mehr Schiss vor Einbrechern als vor Überfällen, erstens leb ich zu ländlich und zweitens bin ich wenn wer in die Wohnung einsteigt nicht dabei.

    Ally hat noch nie gebissen und wirds hoffentlich auch nicht.


    Ja, das ist auch meine größere Angst. Zum Glück haben wir aber sehr wachsame Nachbarn, die den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben, als hinter dem Fenster zu stehen oder durch die Gegend zu wackeln, um ja jeden Tratsch mitzubekommen.

    Außerdem hoffe/denke ich, dass jemand so schlau ist nicht gerade das Haus auszusuchen, in dem zwei Hunde lautstark jeden auf dem Grundstück melden, wenn ringsum diverse Häuser ohne Hunde sind.

    Praktisch ist auch unser sehr dynamischer und unorganisierter Lebensstil, der es schwer macht ein Muster zu erkennen.

    Mein Freund hat wohl mal nen Gespräch aufgeschnappt, in dem es darum ging, wie wir uns das Haus leisten können, weil wir ja dauernd zu Hause sind und ja gar nicht arbeiten würden^^