Beiträge von Lara004

    Genau das Thema beschäftigt mich auch seit einer Weile und ich habe überlegt einen Thread zu unserer Situation aufzumachen...

    Ich habe da, wie viele andere keine Lösung für gefunden, wie es bekundet weitergehen wird.

    Meine Mädels sind knapp 1,5 Jahre auseinander. Emi ist nächsten Monat 9 Jahre und Layla ist 7,5 Jahre alt.

    Im Moment sind beide top fit und es besteht kein Hinweis, dass sich das schnell ändert. Aber man merkt schon, nach 20km wandern sind die Hunde tatsächlich mal müde. Das kannte ich vorher nicht so.

    Das schwierigste ist aber, dass Emi nicht mehr alleine alleine bleiben kann. Die hat so massiv Stress damit und steigert sich da rein, dass sie zuletzt bei 1,5h alleine sein komplett alles voller Durchfall hinterlassen hat. Also muss sie immer mit oder mein Mann zumindest anwesend sein.

    Also habe ich nur wenig Möglichkeiten... hoffen, dass sie Hunde in der richtigen Alters-Reihenfolge sterben, ich glaube aber, dass die Hundehaltung dann für mich ausstirbt, wenn beide weg sind.

    Passt die Reihenfolge nicht, muss ich dann spontan einen Hund aus dem Ärmel schütteln, damit emi nicht alleine bleiben muss oder es kommt in absehbarer Zeit ein dritter Hund dazu... aber wann ist der richtige Zeitpunkt und wie verklickere ich das meinem Mann?

    Ich kann mir ein Leben ohne Hunde und auch ohne Sport mit Hund nicht vorstellen... deshalb tendiere ich zu Option drei...

    Es ist so extrem schwer... vielleicht nimmt mir das Leben die Entscheidung ab... wenn sich manches jetzt so weiter entwickelt, dann habe ich vielleicht bald drei Hunde... aber Nummer drei wäre ein chronisch kranker Hund, der auch älter ist, als mir vorschweben würde...

    Wir in der Praxis haben da kein „festes Vorgehen“ wie wir es bei allen Tieren machen wollen.

    Wir suchen individuell den besten Weg für jeden Patienten.

    Tatsächlich ist es bei manchen Tieren besser, wenn die Besitzer nicht dabei sind. Neulich mussten Fäden gezogen werden und mein Chef mit Frauchen und anderer Kollegin im Raum hat es nicht hinbekommen. Um eine weitere Narkose zu sparen, haben wir das dann einen anderen Tag so gemacht, dass ich den Hund zusammen mit einer Kollegin und ohne Frauchen mitgenommen habe und wir die Fäden gut ziehen konnten.

    Und ja, es ist berufsrisiko, dass man gebissen und gekratzt wird. Und jeder Biss ist ein Arbeitsunfall, also muss ein Durchgangsarzt aufgesucht werden. Alleine schon für den Fall, dass es Spätfolgen gibt, muss das einmal aufgenommen und dokumentiert werden. Sonst zahlen weder die BG noch die eigene Berufsunfähigkeitsversicjerung (wenn man eine hat)

    Also hat das nichts mit der Schwere des Bisses zu tun, dass die Helferin zum Arzt ist.

    Ich würde auch eine Kleinigkeit als Entschuldigung vorbei bringen.

    Jeder wird in Zukunft vorsichtiger sein und es wird sicher auch in der Praxis noch mal darüber gesprochen, wie man sowas verhindern kann bzw.wie man einen Hund hält ohne in Gefahr zu sein, insbesondere mit dem Gesicht.

    Ich würde es ausprobieren. Schaden wird ihr das schon nicht.

    Der Hund ist dann ja bei Herrchen und nicht bei irgendwem wildfremden.

    Mir wäre es wichtig, dass an beiden Arbeitsplätzen die gleichen Regeln gelten.

    Nicht, dass du sie zur Ruhe ermahnst und sie zb bei deinem Mann den Tag wild spielen und jeden begrüßen darf.

    Unser Hund war als Junghund auch regelmäßig bei meinen Eltern zur Betreuung während der Arbeit. Das zweite Zuhause hat sie nicht verunsichert oder gestressz

    Schwabbelbacke

    Der North Cross Lauf ist direkt bei uns um die Ecke.

    Wann startet ihr denn? Dann kommen wir zum gucken je nach Wetter.


    Wir sind derzeit auch nur so semi motiviert dabei... aber den Hunden fehlt es schon. Deshalb sind wir heute früh ne kleine Runde los, waren so 20Grad und fast die ganze Runde Schatten.

    Trinken wollten sie direkt danach nicht, erst zuhause. Daher scheint es ihnen nichts ausgemacht zu haben.

    Die Touren mit dem Bus machen ihm auch Spaß, er fährt gerne Auto.

    Es muss allerdings gutes Essen, Internet und irgendwelche „spannenden“ Dinge geben zb Besichtigung von irgendwas, Strand, Parks

    Einfach so wandern um des wanderns Willen ist nicht so seins.

    Die Hunde-Runde morgens und abends mache ich auch alleine, da liegt er schon oder noch im Bett.