Beiträge von Mejin

    Ich merke mir den Unterschied zwischen "Rasse" und "Arten" ganz ohne sehr viele biologische Fachbegriffe so - "Rasse" - können sich untereinander erfoglreich verpaaren - "Arten" - nicht.

    Menschen"rassen" können sich z.B. untereinander erfolgreich verpaaren.

    So können sich auch Esel+Pferd verpaaren - Tiger/Löwe z.B. auch - wobei man da ja schon denkt, dass es "Arten" sind - aaaber soweit ich weiß, sind die Nachkommen eher nicht fortpflanzungsfähig, da es ja 'Hybriden' sind.(Nur sehr sehr selten)

    Dann könnte natürlich auch eine spontane, zuträgliche Mutation erfolgen, die zufällig einen Vorteil bringt - und schwupps - die Evolution hätte einen eventuell sinnvollen Schritt gemacht.

    Ich denke, die 'Natur' hat sehr viel längere Wirkungszeiten, als dass man jetzt ganz einfache Schlüsse ziehen könnte, wann welcher Hund sich 'draußen' wie entwickeln würde... - ich hatte so eine ähnliche Frage schon mal gestellt und auch schöne Infos bekommen(Stichwort: "Wilde Hunde")(bin leider noch nicht ganz dazu gekommen, die durchzugucken).
    Aber es gibt wohl schon eine Tendenz, wie der Hund sich entwickeln KÖNNTE, gäbe es keine Rassen.

    Als Gedankespielerei finde ich das schon interessant - ich dachte ja in meiner vorigen Logik, dass der Hund sich wieder zum Wolf zurückentwickeln müsse...

    @Juliaundbalou: Ich glaube deutsche Tierheime(bis auf welche in Bayern?) bekommen auch Geld/Tier....

    Bei dem Begriff "Vermehrer" weiß ich auch nicht so recht... - der Hund aus dem Ausland, der die x-te Mischlingsgeneration ist - der ist ja nicht mehr direkt vom 'Vermehrer' - wieviele Generationen entfernt ist also ein Hund vom 'Vermehrer', wann ist er einfach ein "auf der Straße geborenere" Hund...

    @danimonster: Nur um Deine Perspektive evtl. etwas zu erweitern - wir haben z.B. einen Auslandshund von einer Organisation bekommen, über die ich mich ersteinmal umfangreich informiert habe. Diese setzt ihre Gelder auch eben dafür ein, dass vor Ort Hilfe geleistet wird. Es gibt Berichte auf der Webseite und auf FB - sie installieren z.B. Laufleinen(und informieren die Landsleute über die Möglichkeiten!), bauen Hütten, kastrieren Straßenhunde, auch wenn sie sie z.T. ersteinmal leider nicht aufnehmen können.
    Da hilft man einem Hund - ja, aber durch das Geld, das die Organisation bekommt können evtl. bei 5 Hunden Laufleinen installiert werden+Hütten gebaut.
    Also ganz so einfach geht die Logik nicht auf, dass man mit Auslandshunden ja nur 'der Tropfen auf dem heißen Stein' ist. Man kann sich durchaus auch als dem Auslandstierschutz zugeneigter Mensch umfassend vorher informieren - ganz so, wie man es auch bei einem Züchter tun würde.
    Die Orga, von der wir unsere haben meinte z.B. auch, wir könnten sie auch gerne vor Ort abholen. ;-D (Hätte ich genug Zeit gehabt+wäre die Strecke nicht SO LANG gewesen, hätte ich das evtl. sogar in Betracht gezogen)

    Man muss eben immer bedenken, dass unser Bild vom Hund nicht in allen Ländern das gleiche ist.
    Ich glaube, das langfristige Ziel ist es ja, dass Straßenhunde langsam weniger werden - durch eben z.B. Kastrationsaktionen - dann werden sie wieder auf die Straße entlassen - da, wo ab und an der ein oder andere Passant sie füttert und sie sich auskennen.
    Dies ist doch besser, als sie mit einer Zange einzufangen, in ein Shelter zu stecken und dann nach 2 Wochen einzuschläfern, oder?

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    Ich bin jedenfalls gespannt, wie die Rasseentwicklung so in z.B. 50 Jahren aussieht - ob es da eine neue Art von Gesellschafts/Begleitunden gibt...

    Ich hatte mich ja auch umfassend über Rassen informiert, aber den 'Begleithund' in größerem Format gab's irgendwie nicht so wirklich... - der Pudel wäre da evtl. noch am ehesten dran gewesen - der Großpudel wiederum kann aber z.B. heftigen Jagdtrieb mitbringen - während der Mops, der Chi, oder die französische Bulldogge vermutlich eher kein Reh reissen wird.(Nicht, dass diese Rassen nun gar keinen Jagdtrieb hätten - aber es ist z.B. nicht vergleichbar mit z.B. nem Weimaraner - oder nem Windhund)

    Wenn jeder aber vor sich hinverpaaren kann, dann wird's vermutlich erstmal nichts mit einer 'einheitlichen' 'neuen' Rasse...

    Also wir machen demnächst einen Sachkundenachweis nach ibh-Richtlinien(ist das irgendein Unterschied zum 'normalen'?)... und dann den Hundeführerschein - mal gucken...

    Um den Hund in manchen Bundesländern "offiziell" ableinen zu dürfen, muss man den ja haben... mal gucken.

    Ob es sinnvoll ist - mal sehen! :D

    Ich glaube im Doodlethread gab es mal darüber Diskussionen, ob der Doodle nicht eine eigene Rasse werden könne... - und was man da an Richtlinien bräuchte usw. - und dass es eben momentan da noch keinen Verband gibt.

    Ich meinte da auch schon, dass die Hunde ja von jeher dem Menschen 'nach Nutzen' gezüchtet wurden... - und es kann ja auch durchaus sein, dass irgendwann der Ridgeback mit dem Gemüt eines Begleithundes erwünscht ist... - aber ich wüsste echt nicht, wie man solch eine neue 'Rasse' denn einführen sollte - da müsste es doch einen Verein geben, der die Leute verpflichtet, die zum Zuchtziel beitragen wollen, dass sie sich an die Vorgaben halten... früher gab's das vermutlich alles noch nicht in dem Maße - darum ist das heute vielleicht auch 'schwieriger', dass sie eine Rasse so 'nebenbei'(bezogen auf Vereine) entwickelt. Es gibt ja auch viel mehr Menschen... X-D

    Aber momentan gibt's ja doch sehr viele Hunderassen - und mehr oder weniger wird man ja doch fündig... ;-) - von daher gibt's da vermutlich gar nicht soviel Bedarf. Die Mode ändert sich ja auch schnell.

    Ich glaube auch nicht, dass hier jemand was über "Rasse ist besser" geschrieben hat. :)

    @Ziggy: War das in diesem Thread? Auf Seite 2 steht bei mir nichts von Dir gepostet(ich hatte extra alle Seiten mit der Suchfunktion durchforstet)... Zur Frage - ich glaube, die kam auch schon mal in anderen Threads durchaus auf - aaaber - werden denn soviele 'neue' kreiert? (Der Doodle ist mir ein Begriff, aber ansonsten?) Wirklich nur aus Interesse. :)

    Oh man, man kann auch immer auf 'aggro' lesen aus sein.

    Wo habe ich gesagt: "Ständig auf Shows, er darf nicht im Dreck wühlen."
    Wo?
    In Deinem Kopf? Sorry, da war ich nicht.

    Ich hätte auch schreiben können: "Der Rassehund würde lieber auf die nächstbeste Hündin gehen, die in den Stehtagen ist und ihn ranlässt, als sich auf Shows qualifizieren zu müssen."

    Nichts von 'ständig' - nichts, dass sie nicht auch im Wald rumlaufen können.

    Und Du weißt also, was ich von Rassehunden denke? Echt? Interessant - klär' mich auf, nach den 2 Beiträgen weißt Du ja offenbar total bescheid - wow.

    Bevor Du so auf Angriffskurs gehst, atme bitte lieber mal durch und versuche eben auch mal Texte anders zu lesen - soviel zum 'Hineinversetzen'.

    /edit: Okay, mit Deinen Edits - da muss ich jetzt echt lachen, was Du mir unterstellst. Darauf brauche ich nicht einzugehen - wenn Du meinst, Dir so ein Urteil über mich bilden zu können... - dann erspare ich mir lieber weitere Konversation.

    @Ziggy: Wo steht die denn? Ich habe irgendwie nichts gefunden... :D

    Ja, aber Rassehundleute - denen bleibt das für längere Zeit normalerweise immer offen.
    Diese Möglichkeit.

    Letztendlich - ist es eigentlich ja nur Egoismus. ;-)
    Dem Rassehund sind die Shows ja nicht wichtig, der würde vermutlich lieber durch den Wald rumhoppeln, als bei ner Ausstellung zu sein.

    Und - man kann ja nicht von sich selbst auf alle anderen schließen.

    Auch, wenn man selbst was nicht machen würde, kann man sich ja trotzdem in Leute hineinversetzen und deren Ansicht verstehen.

    Ich verstehe es, aber wie gesagt - würde es nicht machen - und finde es auch nicht gut, wenn es gemacht wird.