Immer das "Wattebauschargument" - was soll das denn heißen? Positiv heißt doch nicht = man dudelt rum und guckt mal, was so rauskommt...
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Und natürlich - mit irgendwelchen Schreckreizen/aversiven Mitteln kann man sicher teils (wenn richtig getimed) schnell(er) Erfolge bekommen... - meist ist es dann aber eher so, dass der Reiz gedeckelt wurde, die Art der Ursache - und deren Umgang damit im Hund sich aber nicht ändert.
Wie gesagt, das muss natürlich jeder selbst entscheiden - ich hatte hier im Forum nur öfter mal den Eindruck, dass positive Bestärkung oftmals irgendwie gleichgesetzt wird mit - keine Grenzen, keine "Ansagen".
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Patrick14: Also je nachdem, wie lange Du den Hund jetzt schon hast... ... - wenn Du Dir über Deinen Trainingsweg klar geworden bist - und den konsequent einhalten möchtest - evtl. würde es auch helfen, ein neues Geschirr/Halsband/Leine zu nehmen, ab dem Tag, wo der 'andere Wind' weht. Die eine Linie, die Du verfolgen möchtest. Evtl. ist bei dem Hund auch schon verknüpft, dass diese Ausstattung Unruhe bedeutet, Ruck, was weiß ich.
Z.B. fürs Mantrailing hat man auch ein bestimmtes Symbol, was man nimmt, damit der Hund weiß, dass jetzt gearbeitet wird.
Dann hätte er auch so eine Art "Arbeitskluft" - und wenn Du konsequent bist, erleichtert das später vielleicht den Alltag.
Wenn Du mal nicht so genau auf die Sachen achten kannst, kannst Du ja die alten Sachen nehmen... .
So hätte der Hund zumindest optisch/äußerlich ein klares Signal - "Jetzt wird es so und so sein."
/edit: Evtl. könntest Du es auch mit "Ruhe" schon mal verknüpfen, wenn er pennt dann daneben legen usw. - damit es gleich einfach richtig positiv verknüpft ist!