Beiträge von Mejin

    Wie ich auch schon vorher mal erwähnte - es kommt doch echt nicht darauf an, dass man der 'perfekte Mensch' ist. Das geht vermutlich überhaupt nicht.

    Aber verzichte hier mal auf ein McDonalds Essen und da mal auf das 15ste Top vom Primark&Co - und wenn DAS jeder machen würde - wäre es evtl. doch gar nicht so unbeutend.

    Der eine spuckt Kaugummi auf die Straße, der andere wirft es in einen Mülleimer.

    Kleine Gesten sind doch auch eine tolle Sache.

    Der eine macht es so, der andere lebt vielleicht wirklich irgendwo als Einsiedler im Einklang mit der Natur.

    Aber komm' schon - auf Nestlé in diesem Fall zu verzichten ist i.d.R. jetzt kein unüberwindbares Hindernis.

    Klar, jeder soll es so machen, wie er möchte.
    Vielleicht nimmst Du dann ja in irgendeinem anderen Bereich Rücksicht.(?)
    Das ist doch auch gut.

    Na, ich denke aber, wenn man im Forum ist, ist es umso repräsentertiver für einen selbst - da man sich hier ja i.d.R. gut informiert - und informieren möchte.
    Wenn man dann von gut informierten Leuten ein Umfrageergebnis erhält, finde ich das fast aussagekräftiger als von welchen, die z.B. ihren Hund ohne viel Wissen eh immer kastrieren.

    Was ich mir halt dachte - Katzen/Kater werden ja kastriert, erst recht, wenn sie Freigänger sind.

    Die Dauerrolligkeit kann ja bei Katzen wirklich sehr schlimm werden... .
    So ähnlich stelle ich es mir bei wirklich liebeskranken Hunden vor... - aber wie gesagt - wie lange wartet man dann... .

    Wie @Bella1234 schrieb - bei ihr war es mit 1,5 Jahren, dass ihr Rüde so 'anstrengend' wurde.
    Wäre das evtl. von selbst wieder vorbeigegangen?
    Ist es evtl. einfach eine Phase des Erwachsenwerdens gewesen - und hätte man das irgendwie 'durchstehen' sollen, oder ist dann wirklich eine Kastration/ein Chip die bessere Lösung.

    Und ja, ich beneide wirklich die Rüdenbesitzer was das angeht - dass sie es eben 'testen' können.
    Bei einer Hündin kann es ja sein, dass die 'Ruhephase' gerade mal ein paar Wochen ist - und dann geht's wieder los - also kann man manchmal nicht so genau sagen, wie der Hund jetzt wirklich ohne diese hormonellen Einflüsse wäre.

    Zoey ist ja vermutlich recht nahe vor ihrer 5. Läufigkeit und schnuppert gerade stark an Urinstellen und probiert auch, klappert mit den Zähnen rum - das würde sie kastriert vermutlich eher nicht machen... .

    Ein bisschen mehr Konstante zu haben ist natürlich auch einfach angenehm... bzw. einen Ablenkungsfaktor weniger.

    Natürlich - es kommen eben z.T. auch nicht so schöne Sachen zum Vorschein, aber wie gesagt - mein Eindruck war hier in der Großstadt, dass die meisten Besitzer mit der Kastration und deren Auswirkungen zufrieden sind.
    Darum - obwohl ich ja wie gesagt kein Kastrationsbefürworter bin(pro forma) - vielleicht ist es wirklich so, dass viele Hunde kastriert auch ein 'einfachereres' Leben hätten.(Und die Besitzer damit auch)

    Wann ist die Pubertät überhaupt wirklich abgeschlossen?

    Ich kenne z.B. Hunde, die sind mit 2 schon sehr ernsthaft und erwachsen - unsere ist mit 3 immernoch nicht erwachsen, so habe ich das Gefühl... .

    Mit 5 Jahren dürfte dann vermutlich jeder Hund 'fertig' sein im Kopf(?)... .

    Hm..., ja, ich frage mich z.B. - hat ein Junghund, der gerade völlig im Hormonchaos steckt - also nicht mehr frisst und nur noch sabbernd durch die Gegend läuft - in z.B. ner Großstadt dann überhaupt eine Möglichkeit jemals damit 'umgehen' zu lernen?

    Und wie lange sollte man da warten?

    Wie gesagt, ich kenne z.B. nen Rüden, der für meine Begriffe nicht SO sehr gefesselt war - er fraß z.B. noch, aber draußen war eben alles viel interessanter zu beschnüffeln und die Frustrationsgrenze war sehr niedrig.

    Nun (nach Kastra) ist er sehr viel ansprechbarer geworden.

    Wäre es da besser gewesen zu 'warten'(?).

    Oder wäre da gar eine frühere Kastration besser gewesen.

    Und ja, für wen das bessere Leben - im besten Falle natürlich für Beide. ;-D...

    Haha, das haben wir uns auch schon öfter bei Zoey vorgestellt... X-)(Kamen aber zu keinem eindeutigen Ergebnis - nur:)

    Vermutlich sehr hektisch und redseelig - man hat sie zwar irgendwie gerne, aber sie würde auch jedem auch auf die Nerven gehen.
    Vielleicht wäre sie eine begeisterte Joggerin, aber dann am Wochenende würde sie sich Burger, Pommes und Chips reinziehen und Fernsehen gucken.

    Wenn sie sich freuen würde, wäre es echt, wenngleich auch vielleicht wieder immer etwas drüber.

    Sie wäre verletzlich, auch wenn sie das nicht zu zeigen versucht.

    Für ihre Freunde hätte sie ein offenes Ohr und würde auch ihre Art zu helfen versuchen, aber Lebenserfahrung würde ihr fehlen und sie wäre eher der Typ: "Lass' uns doch ein Eis essen gehen! Danach sieht die Welt besser aus!"-Typ - also ohne langfristige Lösungsvorschläge.(Braucht man ja auch nicht immer)

    Der Beruf... hm... vermutlich nichts 'besonderes'.
    Das, was eben gemacht werden muss.

    Und Kochen würde sie vermutlich ganz gerne, aber dann immer satt sein, bevor das Essen fertig ist, da sie dauernd dazwischen nascht und sich nicht beherrschen kann. X-)

    Mh... also es scheint ja doch so, als wären viele mit der Kastration sehr zufrieden... .

    Offenbar ist es nicht so 'schlimm', wie es manchmal dargestellt wird - und macht doch z.T.(bzw. kann es machen) einiges 'einfacher'.

    Meine Recherche hat übrigens bisher nicht ergeben, dass es einen Chip für ne Hündin gibt - was wohl u.A. daran liegt, dass das hormonelle Zusammenspiel bei einer Hündin komplexer sei... .

    Hö? Ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich es 'wegkastrieren' möchte - nur, dass unsere eben die ganze Zeit fröhlich markiert seit der 2. Läufigkeit und nur kurz vor der Läufigkeit dann richtig viel nochmal.

    Ich könnte mir bei Zoey z.B. vorstellen, dass sie in manchen Hunden/Hündinnen Konkurrenz sieht/riecht, was wir ja nicht wahrnehmen.

    Dieses Konkurrenzgedenke - da könnte ich mir schon vorstellen, dass eien Kastration darauf evtl. Einfluss nehmen könnte.

    Mir wurde zumindest von einer Hündin erzählt, die nach der Kastration viel entspannter war diesbezüglich.

    Ich werde auf jeden Fall bei dieser Läufigkeit nochmal etwas mehr darauf achten, wie sich ihr Charakter so wann ändert/ob überhaupt. :-)

    Tjaaa, das mit der Ruhephase bei Hündinnen(und der dann in dem Zeitraum stattfindenen Kastration) kenne ich auch - aber irgendwie... habe ich das Gefühl, dass es bei Zoey gar keine wirkliche eindeutig erkennbare Ruhephase gibt. Sie markiert eigentlich seit der 2. Läufigkeit immer, nur kurz vor der Läufigkeit(so 3-4 Wochen vorher) nochmal extrem und schnüffelt an Urinstellen und leckt da auch herum und klappert fröhlich schmeckend die Zähne aneinander.

    Aber seit der letzten Läufigkeit(der 4., glaube ich) - ist es eben noch etwas mehr verflossener, was die Grenzen angeht.
    Scheinträchtigkeit hat man gemerkt, dass sie wegging, als ihr leicht angeschwollenes Gesäuge verschwand - aber pöbelig blieb sie - und auch das Markieren blieb die ganze Zeit, nur eben nicht so extrem wie jetzt gerade wieder, wo bald die nächste Läufigkeit anstehen sollte.

    Ich muss es bei uns nochmal beobachten, wie es jetzt wird - wenn sie jetzt nach jeder Läufigkeit immer unverträglicher werden sollte, ist das ja auch nicht gerade schön. >_>

    Hm, puh, ja, da haben Rüdenbesitzer wohl echt einen Vorteil... .

    Bei einer Hündin kann man ja schlechter austesten, was hormonell bedeingt ist, oder was nicht.

    Aber bei Zoey hatte ich in der letzten Läufigkeit z.B. auch schon bemerkt, dass sie davor extrem zickig wurde - und jetzt stufenweise irgendwie allgemein pöbeliger.

    Mag' sein, dass sie einfach erwachsen wird, aber dennoch... die Tendenz ist ja hier eher, dass die Kastration positiv war.

    Bei langhaarigen Hunden ist die Fellsache natürlich was anderes, als bei kurzhaarigen/mittelangem Fell, da kann ich mir durchaus vorstellen, dass das sehr unschöne Auswirkungen haben kann.

    Als ich damals über Kastration recherchierte, war der Tenor eher, dass man es eben nicht machen soll, "unbegründete" Eingriffe seien nicht anzuraten.
    Aber wo ist die Grenze zu "unbegründet" frage ich mich natürlich.
    Wenn Zoey da vor sich hinpöbelt, dann ist das ja sicherlich auch nicht entspannend für sie.

    Aber ich kann es eben leider nicht testen, was hormonell bedingt ist - und was nicht. -_-