Beiträge von Mejin
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@Hummel: Also bei den Zuchten, von denen ich gehört habe, wird darauf geachtet, dass jeder Welpe ausreichend und gleichviel bekommt.
Das ist eben auch ein Unterschied, wie gefüttert wird.
Genausogut kann man ja nen Sack Trockenfutter im Zwinger mit 30 Hunden aufmachen und sagen - theoretisch ist da genug da, das ist ganz normal.@Belial: Falsch, ich habe gesagt, dass ich Hunde kenne, die aversiv erzogen wurden - und denen sieht man das eben in Kleinigkeiten oftmals doch an.
Oder ein Extrem - Berichte von schlechten Hundeplätzen... - wo noch ein netter Stachler eigentlich verbotenerweise verwendet wird.
Der Hund ist nicht freudig bei der Sache - und der kriecht dann tatsächlich - aber er hört ja gut.
Es gibt hoffentlich nicht viele solcher Fälle, aber es gibt sie eben doch.Und ich habe bloß gesagt, dass wir mit so einer Methode evtl. auch 'Erfolg' gehabt hätten - aber ich so einen Hund nicht hätte haben wollen - und unsere ist der Typ, den man vermutlich eher damit gebrochen hätte - und nicht erzogen.
Wir hatten keine besondere Vorstellung - und haben sie noch immer nicht wirklich - aber es gibt 2 Sachen, die uns total wichtig sind - Abruf und nichts fressen.
Wobei der Grund dafür, dass der Abruf manchmal nicht funktioniert, eher die Suche nach Fressen ist.@Czarek: Nein, ich sagte nicht, dass Hunde, die früher 'alles hatten' nichts aufnehmen würden. Ich kenne da einige - aber die machen es anders als unsere.
Aber es gibt in der Tendenz schon gewisse Weichen, die gestellt werden.
Ich kenne die Besitzer des Westis nicht und weiß nicht, was sie früher gemacht haben, oder auch nicht.Und Ressourcenverteidigung ist was anderes als Staubsauger sein.
Für mich ändert das Wissen etwas am Training, da ich beruhend auf den möglichen Ursachen besser nachvollziehen kann was und wie ich trainiere.
Genauso wie bei Unverträglichkeit - wenn ich weiß, dass ein Hund früher oft gemobbt wurde, gibt mir das Anhaltspunkte fürs Training.
Wenn ich sage, dass eine große Baustelle das Fressen draußen ist - dann ist mir das wohl wichtig, oder?
Ich lebe da, wo öfters Giftköder rumliegen, wo alle Arten von Müll weggeworfen wird und Menschen mitten in der Stadt in Büschen ihre Toilette sehen.Mich stört es, da in Haufen Würmer sein können, Drogen oder sonstiges.
Und natürlich hat es damit zu tun, ob ich introvertiert bin - denn dann ist man eben nicht der Typ, um mal 'ne Ansage' zu machen, oder 'Mal lauter zu werden'.
Souverän kann man trotzdem sein.
Wie so oft betont wird, liegt der Fehler doch angeblich nie beim Hund, immer beim Menschen - also warum sollte ich den Hund anschreien oder 'mal richtig zeigen, dass was falsch war', wenn er denn was macht - denn er weiß es i.d.R. nicht besser.
Und doch - die Wortwahl war nicht höflich - "der arme arme Hund" ist schon recht deutlich - und dass man sich von der "Einstellung" lösen müsse - impliziert für mich nicht unvoreingenommene Argumentation.
Aber gut jetzt, das ist nicht der Thread für solche Diskussionen.
Ich möchte die Thematik hiermit beenden, da ich glaube, dass es nur eine Sackgasse ist.
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@SpaceOddity: Nextic sieht so im Wasser auf den ersten Blick sehr exotisch aus. ;-D
Zoey ist mit jetzt fast 3,5 Jahren so, dass ich langsam merke, dass sie erwachsener wird - und sie z.B. sich öfter entscheidet lieber mit uns zu kommen, statt zu anderen Hunden zu gehen - früher war sie ja da nicht zu halten. Das hat sich jetzt nach einiger Zeit auch eher 'von selbst' so entwickelt - wir haben zwar früher auch daran trainiert, aber dieses von sich aus bewusste Umentscheiden kam jetzt erst langsam.
@Maus1970: Das sieht nach Spaß aus. :) Ist das ein offizieller Badesee?
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Ich finde Emil auch gut so! :)
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@Czarek: Eigentlich ist es logisch oder nicht? Fressen hat eine andere Wertigkeit, wenn vielleicht nicht immer genug da war - und was in den ca. 5 Wochen war - no one knows. Soviel dazu.
Und "aber der arme arme Hund" sagst nur Du - und es klingt abfällig.
Es ist einfach nur so, dass es ja eine Erklärung dafür geben muss, weshalb Futter bei ihr so eine dermaßen hohe Wertigkeit hat - und nicht mal Fleisch - nein, es ist Brot.
Und Brot liegt möglicherweise noch öfter auf der Straße herum/lag.
Ja, klar, es könnte ihr auch einfach nur gut schmecken - aber wenn man das Verhalten betrachtet, ist es eben nicht nur 'normale Verfressenheit'.Und dann wieder sone Bemerkung "Lass' sie doch einfach machen" - ich finde es wirklich manchmal sehr anstrengend mit Dir zu schreiben.
Klar ich bin wütend, aber dass es introvertierte Menschen gibt, ist Dir schon bewusst, oder?
Und genauso könnte ich sagen - sei' doch einfach immer höflich und ohne Unterstellungen und an den Kopf geworfenen Sachen. Aber Du bist nun mal ein anderer Typ.
Es kann einem wichtig sein, ohne dass man der Brülltyp ist. Vielleicht hat man auch ne leise Stimme und keine Biergartenkasernenröhre o.Ä., die man auch beim Flüstern noch über die Straße hört.
Also echt... .Im Übrigen sind Mäuse und Kot nicht so unbedenklich - also tut es schon möglicherweise jemanden weh.
Wie Hummel schon richtig sagte - man muss den für sich richtigen Weg finden - wenn ich was poste, hoffe ich auch darauf von jmd. anderen evtl. noch nen anderen Ansatz oder Erfahrungen zu hören, das ist alles.
Hummels und Deinen Standpunkt und den von ein paar anderen kenne ich bereits, was natürlich nicht heißen soll, dass ich nichts von Euch dazu lesen möchte.
Aber der Ton macht die Musik.
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Ich habe meistens immer was sehr gutes dabei - und die normalen Leckerlies halt.
Sie wurde mit ca. 5 Wochen mit ihren Geschwistern+Mutter gefunden - und war dann auf ner Pflegestelle mit allen(Geschwistern) - aber draußen in einem eingezäunten Außenbereich.
Da gab es aber eben einen großen Napf für alle - und nicht wie bei einigen Züchtern dann getrennte Näpfe usw.Da musste man sich schnell den Bauch vollschlagen.
Wie gesagt - ich glaube, mit 'anderen Methoden' hätten wir evtl. jetzt nicht mehr ganz so das Aufsammeln in der Art... aber ich kann z.B. nicht mal Brüllen und laut werden - so bin ich nicht - und mein Freund auch nicht, wir sind beide eher ruhige Menschen.
Ich weiß gar nicht, ob ich wirklich so auf Knopfdruck wütend klingen kann. Haha.

Der Katze meiner Oma hatte ich damals auch auf unfreundliche Weise beigebracht, durch die Katzenklappe zu gehen - vorher musste meine Omi immer aufstehen und die Tür aufmachen.
Tjo - seitdem musste sie das dann nicht mehr.
(Ich hatte ihr draußen, als es regnete innen Futter gezeigt und die Klappe immer leicht aufgehalten - wenn sie dann durchwollte dagegengehalten, bis sie wirklich Kraft eingesetzt hatte/einsetzen musste - und irgendwann ist sie dann selbst durchgehuscht, auch wenn die Klappe ganz zu war - war auch sicherlich nicht nett, aber zweckdienlich damals. X-D Das war ne spontane Idee gewesen - vor all dem Internetkram) -
Dann ist bei uns der "Abbruch" wohl das "Spuck's aus" - aber ich möchte von vornerein, dass sich für sie nicht mehr lohnt, Kram aufzunehmen, sonst bin ich ja nur noch am Abbruch rufen.
Wenn ich das so höre, müsstet ihr ja alle überhaupt keine Probleme haben, wenn Eure Hunde das alles so easy verstehen.
Meiden/Beschwichtigen ist nichts 'schlimmes' - aber es kommt eben auf den Gesamteindruck an.
Ich hätte keine Lust auf nen Hund, der dauernd zu mir schielt um zu gucken, ob er z.B. auch ja nix falsches macht, oder die Olle guckt oder nicht - und ob man dann evtl. was wagen kann, wenn sie nich guckt.
Die Tendenz mit dem Aufsammeln ist in meinem Bekanntenkreis unter den ehemaligen Straßenhunden auf jeden Fall größer, als bei den Rassehunden aus der Zucht.
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Nein, es funktioniert da nicht zuverlässig bei essbaren Sachen.
Das "Nur Schnüffeln" ist eigentlich eher ein Anzeigen und ein Impulskontrolltraining.
Sie bekommt eben alleine dafür eine Belohnung, dass sie ihre Nase von dem Zeug wegnimmt, was für einen Hund wie Zoey schwer genug ist.Sie bekommt nichts, wenn sie es frisst, bzw. Einschränkungen - die bessere Wahl ist es also, das Zeug liegenzulassen.
Ziel ist wie gesagt - sie lässt es liegen, da es eh besser ist, das nicht zu nehmen.Das setzt natürlich voraus, dass wir sie beobachten und auch - zumindest verbal - belohnen, wenn sie was liegen lässt.
Pures Anzeigen direkt ist nochmal was anderes, da soll sie ja sitzen und auf uns warten.
Weglocken ist, wenn wir sie rufen und sagen, das wir was ganz tolles haben und wenn sie dann angelaufen kommt, hat man halt Spaß.
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Äh, ne, das "Nur Schnüffeln" ist kein Abruf - es ist aufgebaut als "Nase hoch"/"Schnüffeln okay, aber nichts weiter" - dafür kriegt sie was besseres.
Und anschließend wird sie weggeführt - und dafür belohnt, dass sie von der 'Beute' mit uns weggeht.Wir sind nur halt schon etwas weiter mit dem Aufbau, bei nicht ganz so guten Sachen geht der Kopf sofort hoch und sie wartet auf ihr Leckerlie. Das ist aber aufgebaut auf die Verhaltenskette.
Ziel ist irgendwann - sie sieht was tolles - nimmt es aber nicht - sondern guckt uns an.
MANCHMAL funktioniert da auch schon - das ist immer schön... X-DEin "Hey, nicht!" oder "Nein"/"Neee" ist bei uns auch ein Abbruch - das ist was anderes.
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