Beiträge von Mejin

    Dackelbenny - das hast Du aber etwas parteiisch zusammengefasst.

    Ich hab' aber langsam auch keine Lust mehr, mir wird gesagt, ich sei naiv, hätte einen Denkfehler(natürlich nur ich) und würde es nicht verstehen, andererseits versucht man sich aber auch nicht in die andere Seite hineinzuversetzen, während ich dies jedoch schon anstrebe.
    Aber nur contra contra contra - ist echt anstrengend, es werden dann wieder Sachen von vor vielen Seiten aufegriffen, die ausdiskutiert wurden und am Ende stand ein: "Aber der Stachler ist halt immer schon so dagewesen, alles andere geht nicht so gut für diese speziellen Hunde, bei denen es geht."
    Ich schreibe, dass ich Verständnis für den Sport habe, eine gewisse Faszination etc. .

    Teletakterverbot hätte alles viel schlimmer gemacht - tatsächlich habe ich noch nie einen bewusst am Hund gesehen, bzw. jemanden gesehen, der ihn benutzt hätte.
    Wie es 'früher' war - keine Ahnung.
    Und ja, es gibt Leute, die schneiden mit ner Küchenschere immernoch Ohren und Rute ab.
    Leute töten immernoch andere Leute mit diversen Dingen.
    Aber in Deutschland z.B. wesentlich seltener mit Schusswaffen, als in der USA, wo der Zugang dazu sehr viel einfacher ist.
    Man kann meiner Meinung nach nicht pauschal sagen, dass es durch ein Verbot wesentlich schlimmer werden würde - und das als Argument nehmen.

    Der Herr Fuchs hat keinen Shitstorm bekommen(?), obwohl man den Stachler sehr wohl sieht hinter der Blende.
    Er hat nicht mal ein Aufklärungsvideo gezeigt.
    Es gibt Wege die Stimme zu verfremnden und ein Video anonym ins Internet zu stellen, so das die Zurückverfolgbarkeit jetzt nicht gerade über die Maßen groß sein dürfte, gerade, wenn man nichts weiter vom Hund und der Umgebung zeigt.

    Ein Aufklärungsvideo ist auch etwas anderes, als einfach mal 'so zeigen' - gerade noch, wenn man es evtl. zur Frage stellt, die Diskussion offen lässt, dann haten sich die Leute eher untereinander.

    Aber gut, ich habe jetzt auch keine Lust mehr mich damit zu befassen, ich habe meine Argumente hervorgebracht, welche aber alle negiert werden(à la - man versteht es nicht und ist naiv - aber andererseits werden 0 Zugeständnisse gemacht) und wer weiß, evtl. sehe ich irgendwann mal den Stachler im 'Feintuning'.

    Ich muss jetzt auch mal wieder arbeiten und empfehle mich.

    "Sippenhaft"... - jetzt greifst Du aber langsam in die niveaulose Kiste, darauf lasse ich mich nicht ein.

    Wieso kreiselst Du die Runde? Ich sagte bereits - ja, einige wenige benutzen den Stachler im Hundesport.(Hundesport allgemein)
    Noch weniger vermutlich korrekt.

    Das Gesamtniveau ist von Bedeutung, da ja viele der so ambitionierten Hundesportler gerne ein Pokal o.Ä. haben wollen - und sich eben nicht mit einfach nur Just4Fun zufrieden geben.
    Da ist dann schon ein gewisser Ehrgeiz dahinter.
    Angenomen der Stachler würde verboten - die paar, die ihn 'richtig' anwenden können und es tun, da sie denken, dass es bis jetzt der beste Weg fürs 'Feintuning' war - könnten es dann nicht mehr.
    Ergo - sie würden ja offenbar in der Bewertung sinken, wenn sie über dieses Instrument nicht mehr verfügen.
    Zunächst.
    Bis sie dann evtl. einen anderen Weg finden.

    Die, die ihn eh nicht anwenden können, wird die Möglichkeit dazu ebenfalls genommen - und der Hund erleidet bei denen keine Schmerzen/kein Unwohlsein mehr durch den Stachler.

    Wenn einfach niemand mehr einen Stachler nehmen kann - man also diese Möglichkeit nimmt, würde man ja, als derjenige, der es anwendet(richtig), offenbar oft nicht mehr so gute Bewertungen im Stand etc. bekommen, jedenfalls die.
    Wenn die Regularien dann gelockert würden, was den Stand z.B. angeht - wäre es gar nicht nötig, den Hund so hochzufahren, dass er nur noch auf das Stachlersignal reagiert, da er eben evtl. nicht auf den mm genau stehen muss - sie wären aber gleichbleibend 'gut', da es eben nicht mehr darauf ankommt, den Hund noch etwas mehr hochzuschalten.

    Dass würde das heutige Niveau in gewissen Bereichen vielleicht 'senken'("Der steht nicht mehr so wie sie früher stehen mussten, heute reicht das schon." etc.).

    Vielleicht auch nicht, da dann die, die bisher an den Stachler dachten - und dass der bei ihrem Hund am besten funktioniert - dann evtl. diese Problematik anders lösen würden - und es würden gute Leistungen erbracht werden, oblgeich das vorher niemand dachte.

    Es wäre aber fair den Hunden im Allgemeinen gegenüber und so könnte sich auch niemand wirklich benachteiligt fühlen.

    Der Stachler kommt nun einmal aus einer Zeit, in der er nicht fürs Feintuning benutzt wurde, sozusagen ein etwas antiquiertes Gerät, das in seiner ursprünglichen Bedeutung umfunktioniert wurde und nun als schmerzloses(im Besten Fall) Werkzeug dienen soll.
    Das aber bei den wenigen(?), die es benutzen auch noch seltener wirklich schmerzlos ist.(Handling)
    Bis auf dass die Spitzen nicht total scharf sind, ist es wohl auch in seiner ursprünglichen Form nicht wirklich abgeändert worden.

    Und dann wird es auch noch zum Teil versteckt unter schönen neutralen Halsbändern... und man mag keine Videos einstellen, da ja dann darüber hergezogen würde.
    Aber wenn man nichts zu verstecken hat und offen mit Dingen umgeht - verstehe ich die Sorge nicht ganz.
    Es könnte einen das Gefühl beschleichen, dass man sich Gedanken darum macht, dass es eben doch nicht ganz so harmlos wirkt, aber für einen selbst so 'normal' ist.

    Zeigt mir ein Video mit Stachler, jemand zeigt es am Hundehals, zeigt den Druck, der ausgeübt wird, bei einer Übung... - man muss ja nicht mal den Kopf vom Führer o.Ä. sehen - ansonsten trägt die Fantasie natürlich trotz allem Wollen für Verständnis gewisse Formen und beflügelt sich.
    Da es offenbar so wenig Material gibt - wird man irgendwie in die Richtung gedrängt, anzunehmen, dass da etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.
    Oder hat man Angst vor schlechten Nachamern(?).

    Ich bin wirklich neugierig, wie denn so ein Feinschliff wirklich gut aussieht - aber es ist wohl wirklich etwas sagenumwogen.

    Der Herr Fuchs in seinem kurzen Video hat wie gesagt für mich auch nicht das Bild wirklich gebessert.

    Gerade, wenn ich bedenke, dass selbst meine untrainierte und meist unwillige kleine Sofakartoffel teils anhand meiner Mundwinkel und meines Augenausdruckes sich ins Sitz oder Platz befördert... - selbst, wenn ich das manchmal gar nicht möchte - fällt es mir schwer nachvollziehen, weshalb der Hund so am Stachler herumgeführt wird und man das offenbar da benötigt, wo das doch sogar 'Profihunde' sind.

    Ja, für manche Hunde funktioniert es evtl. gut - aber für viele eben auch nicht.

    Es gibt ja noch viele Alternativen, die man dann ausprobieren kann. :-)
    ---
    Aber ich muss übrigens sagen - ich find's erfreulich, dass offenbar zumindest aus diesem Thread fast niemand einen Stachler benutzt und es zumindest in deren näheren Kreisen wohl auch niemanden gibt, der damit nicht wirklich umgehen kann.

    Das freut den Hundehals. ...

    Doch - wäre der Gewinn vieler anderer Hunde aber nicht größer, ohne dieses Hilfsmittel?
    Manchmal verzichtet man ja zum Wohle vieler auf sein eigenes.

    Und wenn niemand es mehr einsetzen würde, wäre das Niveau ja insgesamt gesenkt.
    Ja, es wäre dann nicht mehr so wie früher, aber halt so exakt, wie es dann eben geht.

    @MajaDo: Den Bereich haben wir vor etlichen Seiten schon mal abgefrühstückt. ;-) (Oder mehrmals?)

    Ja - und meine Frage war - wäre es ohne dieses EINE Hilfsmittel jetzt so viel schlechter.
    Ich habe auch nicht geschrieben "Muss es immer der Stachler sein" - und über andere Gerätschaften wurde auch schon diskutiert.

    In diesem Thread geht's halt um den Stachler.

    Und wäre die erreichbare Qualität des Sportes ohne Stachler wirklich mit einem so großen Verlust behaftet?

    Die Frage kann man ja auch einfach mal sacken lassen für sich, wenn man ihn z.B. verwendet...

    Genauso, wie wenn mein Freund z.B. sagt: "Brauchst Du dieses Schuhpaar jetzt wirklich."
    "JA!", denke ich. Eigentlich weiß ich irgendwann, naja, ich habe auch genug andere schöne Schuhe... .

    Ich sagte doch bereits - wir haben unterschiedliche Ansichten.

    Und das "gemütlich durch den Wald zockeln" - das "Arbeitssklave" war die Retourkutsche für die Umschreibung, dass jemand, der jetzt keinen Stachler nimmt? Keinen IPO? macht, dann nur die lahme Trantüte ist.

    Ich bin es nicht, der die IPO-Welt aufmischen wird, ganz sicher nicht - das habe ich auch oft genug gesagt.

    Was heißt "Wer Recht hat"?

    Ich habe gefragt, ob es so schlimm wäre, keinen Stachler fürs Feintuning zu benutzen.
    Wer soll da Recht haben? In was?

    Wenn man heute die Jugendlichen fragen würde - würde es ohne Internet schlimm sein - würden die Meisten wohl "Ja" sagen.

    Aber ich hatte auch ne nette Kindheit, ohne Internet und mit dem alten GameBoy statt Instagram und FB.

    Zeiten ändern sich.

    Würden die Regularien geändert werden - die jetzige Generation würde es vermutlich seltsam finden und die Nachrrückenden weniger exakt finden, aber nach ein paar Generationen wäre das auch vergessen - wie kommst Du darauf, dass es JETZT, wie es JETZT ist, optimal ist?

    Also zwischen "gemütlichen" Hund - und "Arbeitssklave"(überspitzt gesagt) - da sehe ich schon noch einen großen Unterschied.

    Ich frage explizit danach - ohne Stachler, ohne das "Feintuning" wäre es soviel 'schlechter'.
    Oder wäre da Kreativität gefragt, wie man den Hund trotzdem da noch steuern kann.

    Mit Free Shapen ohne alles z.B., können Hunde auch erstaunliches leisten.

    Wenn die Regeln z.B. mehr Freiheiten lassen würden - etwas mehr eben, der Reiz etwas zurückgeht - wäre DAS wirklich so schlimm.

    Und ja, es gibt die Hunde, die dafür gezüchtet wurden. Aber vielleicht gibt's auch ne ganz andere Arbeit, die sie gerne machen würden. Wer weiß. X-D
    Eine noch nicht entdeckte!

    Kritisieren und in Frage stellen und Anmerken ist auch für mich noch was anderes.

    Klar - Leben und leben lassen bis zu einem bestimmten Bereich. Aber ich weiß für mich z.B. - es gibt immer jemanden, der besser ist als ich - und manchmal macht mich aber jemand auf etwas aufmerksam, der überhaupt nichts mit dem zu tun hat, was ich mache - aber tatsächlich einen Punkt hat.

    Kritik kann für mich überall herkommen, dafür muss man nicht jemand 'ebenbürtiges' haben - wenn es einen nicht weiter interessiert, lässt man es halt abprallen.

    Aber mich da auf so ein Ross zu stellen und zu sagen: "Mach' du erstmal, bevor Du ankommst, Du kleiner Larifari." - das würde mir eher fern liegen.

    "Weit gebracht hat"... hm... hmmm... .

    Ich höre mir gerne alles von Leuten an, denn manchmal sind's die unscheinbaren Momente, bei denen man ins Nachdenken kommt.
    Natürlich filtere ich auch - aber jo, warum muss erst ein Herr Fuchs2 kommen, der irgendwann mal was anderes findet, als nen Stachler, oder eine Regel, die die Hunde nicht so aufdrehen lässt, dafür weniger präzise herumstolzieren lässt etc... - aber das kann nur jemand anmerken, der 'soweit gekommen' ist?

    Was ist, wenn man tatsächlich ohne Stachler nie soweit kommt, darf man dann nie Kritik einbringen?

    Was wäre denn, wenn es nicht immer weiter, doller, schneller, exakter sein muss, sondern einen Gang zurückgeschraubt wird? Wäre das denn wirklich so schlimm.
    (Ehrliche Frage... früher durften Hunde z.B. kupiert werden, aus praktischen Gründen und z.T. Schöhnheitsgründen - jetzt nicht mehr. Für manche war das sicherlich auch schlimm, sich daran gewöhnen zu 'müssen' ich dachte früher z.B. Dobermänner hätten immer solche Ohren von sich aus. X-D)

    Was lange währt ist nicht immer optimal, das ist für mich keine Begründung.

    Ich find's auch okay, wenn man sagt, dass man nichts damit anfangen kann, bis auf wenige Ausnahmen empfand ich das auch nicht als konkretes "Ihr macht alle Mist"-Anspielung an die Hundesportler... - nur eher ein Unverständnis für dieses 'Drüber' von den Hunden in manchen Sportarten... .

    Aber das ist doch okay, wenn man das so sieht(?). Man muss sich ja nicht angegriffen fühlen, wenn jemand eben die Ansicht hat?...

    Man müsste das Wort "Profi" auch mal definieren.
    ;-)
    Es gibt Hundeschulen mit "Profi-Hundeschultrainern", wo es einen graust.

    Leider also gibt es kein Video von jemanden, wie denn der Stachler wirklich "dezent" eingesetzt wird. Schade.
    Dann wird es wohl ein Mysterium bleiben.

    Vielleicht müsste ich zu nem IPO-Wettbewerb gehen und zugucken - aber ich kann es mir nicht so lange anschauen, denn ich find's irgendwie anstrengend.(wenn auch etwas faszinierend, wie gesagt)
    Außerdem würde ich da vermutlich auch wieder Leute sehen, die nicht so toll mit ihrem Hund umgehen - und eigentlich möchte ich das nicht unbedingt.

    Ich lasse mich gerne von Polizeihunden etc. beeindrucken - dass man ein Tier so krass abrichten kann.(und innerlich Rolle ich am Boden vor Lachen, da ich mal dachte, ich könnte mit unserer evtl. Rettungshundearbeit machen... aber sie interessiert sich halt eher für Blümchen und Gras knabbern, als für das, was ich gerne hätte... aber wenn sie halt happy ist - ich bin glücklich, wenn sie mir ihre 5 Minuten Aufmerksamkeit für Übungen schenkt, bevor sie schnaufend wieder abdreht... :,-). Während Labradore oder Schäferhunde z.B. total Ballfixiert sind und das auch mehr oder weniger von selbst bringen, war es bei uns harte harte Arbeit, dass Zoey da überhaupt irgendwie mal irgendein Interesse entwickelt...)
    Aber natürlich, die Hunde, mit denen extrem gearbeitet wird, lernen auch nichts anderes kennen, was nicht heißt, dass sie nicht anders halt auch glücklich werden könnten, würden sie keinem Hundesport nachgehen.

    Die Generationen früherer Hunde, mit denen nicht soviel gemacht wurde - da waren sicher auch welche happy. So ist ja auch die hündische Mentalität irgendwie.

    Ich denke auch - Sport sollte Spaß machen - dem Hund, sowie dem Menschen.

    Darum - vielleicht wäre es echt kein so großer Verlust, wenn kein Stachler mehr angwendet werden würde, die Hunde halt alle eine Stufe weniger "perfekt" wären, außer die, die irgendwie Naturtalente(?) sind... - aber nach ein paar Generationen wäre das evtl. auch einfach vergessen und es würden sich neue Dinge entwickeln, wie man an die Sache herangeht. Wer weiß. :)

    Aber man reißt doch nicht, angeblich.

    Ich denke, ne breitere Fläche, die nicht zu hoch ist, wird nicht viel unangenehmer sein, als das Halsband ansich.
    Man könte z.B. auch einfach konkave(zum Hals hin) Metallteile nehmen, die etwas erhaben sind und praktisch sich der Halsform fügen - einfach nur, damit es punktueller ist - aber auf jeden Fall nirgends pieken oder kratzen können.

    Wenn ich Hundesport machen würde, würde ich schauen, ob es nicht Alternativen gibt.

    Denn ohne sich mal hier und da was zu überlegen - würde ja sich nichts verändern.

    Man kann doch auch Metallnoppen nehmen. Wie eine Massage-Oberfläche ist es dann.
    Oder 4 größere Halbkugeln aus Metall, je Richtung eine, dass sollte als "Punkt" sehr gut zu spüren sein(?).

    Ich wollte es auch nicht wiederholt als Antwort haben eigentlich - nur eben sagen, dass die "Anti-Stachler" nicht nur dagegenwettern, sondern eben auch Fragen stellen.