@GhAres: Ok, danke für die Beschreibung. Ich kenne hier 2 Windhunde, die regelmäßig auf der Hundewiese sind(wo ich allerdings nicht mehr oft bin) und einen Afghanen.
Die laufen da ohne Leine und stehen eigentlich nur rum und gucken.
Vermutlich ist es ihnen zu langweilig. X-)(Die Hundewiese liegt aber direkt umgeben von Wald)
@Aoleon: Also ich denke, es gibt schon einige Hunderassen, wo es vornehmlich nach Optik geht/ging. Bzw. die immer mit reingespielt hat. Und ja, da waren sicherlich auch die "Ich will" - Leute dabei - die dafür dann den Hund, der nicht in die Richtung ging hat verschwinden lassen. Dann gibt's aber auch noch die "Ich möchte"-Fraktion.
Ich zitiere von den Eurasiern: "Ziel: Nachkommen, die polarhundtypisch mit schönen Farben und einem reizvollen, unseren Verhältnissen angepaßten Wesen sich deutlich von den Ausgangsrassen unterscheiden."
"Um die relativ kleine Zuchtbasis zu erweitern und das Erscheinungsbild und das Wesen des Wolf-Chows zu verbessern, suchte man nun nach einer weiteren ursprünglichen Rasse, die die geforderten Eigenschaften in die Zucht mitbringen sollte."
Ich kenne aber jetzt keinen Wolfsspitz, Samojeden oder Chow-Besitzer, der sagen würde, dass der Eurasier jetzt verpönt zu sein hat, da er ja 'als Mix-Familienhund' gezüchtet wurde - und kein expliziter Spezialist ist - und es darum keine Daseinsberechtigung für ihn gebe, da die 3 Ursprungsrassen ja auch jeweils exakt die Lücke füllen könnten.
Natürlich gibt's schon eine gewisse Begrenzung, die naturgegeben ist.
Aber z.B. - gibt es Hunde in verschiedenen Fellvariationen.
Da ist die Funktion von dem Fell mitlerweile eher untergeordnet - es geht darum, was der Mensch da bevorzugt, wenn er sich den Hund auswählt.
Im gewissen Rahmen - ich bin da immernoch der Meinung - warum nicht und dass der Mensch optisch und charakterlich z.T. andere Ansprüche hat - heutzutage - kann doch sein.
Ich denke, es gibt vieeele Rassen bis jetzt - aber würde durchaus halt auch Potential dafür sehen, dass es irgendwann mal ne andere Rasse geben könnte, die wieder eine 'Lücke' schließt.
Die Rassen, die es jetzt gibt, sind ja nicht unbedingt das Optimum für alle Zeit ab jetzt, die Welt und die Zeiten ändern sich doch.
Vielleicht gibt es in 100 Jahren 10 neue Rassen.
Rassehunde sind einfach 'für den Menschen' gezüchtet - durch den Menschen. Und ja - DAS war ursprünglich durchaus das "Ich brauche jetzt diesen oder jenen Hund um dies oder jenes mit ihm zu machen."
Was gezüchtet wird, wird durch den Menschen bestimmt. Je nach Rasse sind halt unterschiedliche Prioritäten vorhanden.
Viele Hunde müssen jetzt keinen 'Job' mehr machen, vielmehr muss der Mensch oft einen Ersatz für den Ursprungsjob des Hundes finden.
Also für mich ist Zucht eben immer das, was der Mensch möchte. Was nicht immer sinnvoll, sinnig oder erstrebenswert sein muss.
(Aka Qualzuchtrassen z.B.)