Beiträge von Mejin

    @Lucy_Lou: Haha,ja...nun ja, als ich damals das Video von Welpe-Zoey sah dachte ich: "Oh je, wird das ne hochgetragene Ringelrute?" Denn so eine wollte ich nicht beim Hund, da ich es nie so schön fand, den Anus immer zu sehen beim Hund. ;-D

    Tja, es blieb bei der Ringelrute.

    Andererseits kann's auch praktisch sein, man sieht genau, wie der Stand des Müssens ist. Es bleibt nix hängen... sondern geht sauber raus, da bin ich mir bei Langhaarhunden manchmal nicht so ganz sicher. ;-D

    Aber - wenn Zoey entspannt oder müde ist, dann hängt die Rute auch einfach runter. Das ist zu Hause oft der Fall.

    Demnach haben wir nun einen Hund bekommen, der beide Seiten hat... haha. X-D

    (Und man kann sie so schön ärgern - wenn man manchmal leicht anstuppst, dann rollt sie sich noch etwas mehr auf - oder man kann reingreifen wie bei sonem Henkel und hin und herwedeln - hrhrhr(natürlich nicht zum Nachmachen bei fremden Hunden empfohlen))

    Also Nacktschnecken werden leider von den meisten Vögeln verschmäht.
    Ich glaube die rote(ich sehe fast nur noch die) kann sogar so krass schäumen, dass Vögel daran ersticken könnten.

    Ansonsten schmecken sie wohl auch einfach nicht so besonders(zu bitter).

    Ja... was raus muss... muss halt raus.

    Zoey hat früher mal als junger Hund auf einen Gullideckel gekotet - ich denke, sie dachte, das sei Erde am ähnlichsten(war in der Innenstadt).
    Und einmal auf dem Bürgersteig, als wir mal nicht fix genug waren - war aber auch, als sie noch sehr jung war und wurde natürlich sofort entfernt.
    (Also beides - sogar mit Nachspülen beim Gullideckel)

    Jetzt... muss auch immer der richtige Ort gefunden werden.
    Sie hat aber von jeher lieber auf Gras gemacht... - da war sie wohl auch schon so geprägt, sie kannte ja 'Innen' überhaupt nicht.

    Durch die Ringelrute hat man auch einen schönen Blick, wie es pumpt, wenn sie dringend muss.

    Und... auch, wenn es schon halb rausguckt und wieder eingezogen wird, wenn es doch nicht die richtige Stelle war. >_> ...

    Ich glaube, da sind wir alle derselben Meinung - bestehende Rassen müssen nicht abgewandelt werden, aber bei einer sorgsam gebildeten neuen Rasse wäre es was anderes.

    Wie ist es eigentlich - reicht es denn als 'Liebhaber' wirklich den Hund auf die Coursingbahn zu schicken? Oder wünscht man sich nicht insgeheim mal, dass der Hund seiner wirklichen Bestimmung nachkommen könnte/man ihn dabei sehen könnte?(Dass es hier wohl eher nicht geht, ist natürlich klar, ich frage mich nur - wenn man so sehr von den Spezialisten schwärmt - wie oft kommt man dann tatsächlich dazu, dieses 100% zu bewundern?)

    Bis aufs Coursing fällt mir da nichts ein - oder gibt's da irgendwie noch andere Möglichkeiten? (Von 'Spielfreilauf' abgesehen)

    @GhAres: Ok, danke für die Beschreibung. Ich kenne hier 2 Windhunde, die regelmäßig auf der Hundewiese sind(wo ich allerdings nicht mehr oft bin) und einen Afghanen.
    Die laufen da ohne Leine und stehen eigentlich nur rum und gucken.
    Vermutlich ist es ihnen zu langweilig. X-)(Die Hundewiese liegt aber direkt umgeben von Wald)

    @Aoleon: Also ich denke, es gibt schon einige Hunderassen, wo es vornehmlich nach Optik geht/ging. Bzw. die immer mit reingespielt hat. Und ja, da waren sicherlich auch die "Ich will" - Leute dabei - die dafür dann den Hund, der nicht in die Richtung ging hat verschwinden lassen. Dann gibt's aber auch noch die "Ich möchte"-Fraktion.

    Ich zitiere von den Eurasiern: "Ziel: Nachkommen, die polarhundtypisch mit schönen Farben und einem reizvollen, unseren Verhältnissen angepaßten Wesen sich deutlich von den Ausgangsrassen unterscheiden."

    "Um die relativ kleine Zuchtbasis zu erweitern und das Erscheinungsbild und das Wesen des Wolf-Chows zu verbessern, suchte man nun nach einer weiteren ursprünglichen Rasse, die die geforderten Eigenschaften in die Zucht mitbringen sollte."


    Ich kenne aber jetzt keinen Wolfsspitz, Samojeden oder Chow-Besitzer, der sagen würde, dass der Eurasier jetzt verpönt zu sein hat, da er ja 'als Mix-Familienhund' gezüchtet wurde - und kein expliziter Spezialist ist - und es darum keine Daseinsberechtigung für ihn gebe, da die 3 Ursprungsrassen ja auch jeweils exakt die Lücke füllen könnten.


    Natürlich gibt's schon eine gewisse Begrenzung, die naturgegeben ist.
    Aber z.B. - gibt es Hunde in verschiedenen Fellvariationen.
    Da ist die Funktion von dem Fell mitlerweile eher untergeordnet - es geht darum, was der Mensch da bevorzugt, wenn er sich den Hund auswählt.

    Im gewissen Rahmen - ich bin da immernoch der Meinung - warum nicht und dass der Mensch optisch und charakterlich z.T. andere Ansprüche hat - heutzutage - kann doch sein.
    Ich denke, es gibt vieeele Rassen bis jetzt - aber würde durchaus halt auch Potential dafür sehen, dass es irgendwann mal ne andere Rasse geben könnte, die wieder eine 'Lücke' schließt.

    Die Rassen, die es jetzt gibt, sind ja nicht unbedingt das Optimum für alle Zeit ab jetzt, die Welt und die Zeiten ändern sich doch.

    Vielleicht gibt es in 100 Jahren 10 neue Rassen.

    Rassehunde sind einfach 'für den Menschen' gezüchtet - durch den Menschen. Und ja - DAS war ursprünglich durchaus das "Ich brauche jetzt diesen oder jenen Hund um dies oder jenes mit ihm zu machen."
    Was gezüchtet wird, wird durch den Menschen bestimmt. Je nach Rasse sind halt unterschiedliche Prioritäten vorhanden.

    Viele Hunde müssen jetzt keinen 'Job' mehr machen, vielmehr muss der Mensch oft einen Ersatz für den Ursprungsjob des Hundes finden.

    Also für mich ist Zucht eben immer das, was der Mensch möchte. Was nicht immer sinnvoll, sinnig oder erstrebenswert sein muss.
    (Aka Qualzuchtrassen z.B.)

    Bei Schneckenkorn hast Du halt nicht die Gewissheit, welche Schnecke das frisst. Oder welcher Schnegel.
    Weinbergschnecken sind z.B. geschützt... davon gibt es nicht mehr soviele.(Und die sind auch glaube ich nicht so gefräßig wie die olle rote Nacktschnecke)

    Ich denke, immer wenn es möglich ist, würde ich einen Schneckenzaun(evtl. auch elektrisch) oder Schnegel favorisieren... .
    (Oder diese Viecher, die die Eier der Schnecken aufmampfen - da gab's doch auch was...)

    Jeder Hund, der mit dem Menschen Zusammenarbeitet(ursprünglich) wurde nach den Vorstellungen des Menschen "zusammengebaut".

    Z.B. wie gesagt der Eurasier in neuerer Zeit. ;-)

    Und ehrlich gesagt, weder Pudel, noch Setter ähnelt für mich dem Körperbau eines Windhundes.
    Allein der Kopf ist schon anders.
    Wenn dann eher noch Laufhunde vielleicht.

    Auch der Terrier - ne. Ein schlanker hochbeiniger Hund ist ja nicht gleich ein Windhund.

    Da könnte man auch sagen - ein Weimaraner ist ein anderer Arbeitslinienlabbi - beide Schlappohren und Jagdhundfigur. ;-)

    Schnegel sollen gut funktionieren gegen Nacktschnecken. Angeblich sind sie auch relativ ortstreu, wenn sie gute Nahrung finden.

    Wir haben in unserem Garten einen Schneckenzaun aus Metall aufgestellt - da kommen die 'sensiblen' Dinge rein. :)

    Vielleicht noch ne Bierfalle zusätzlich, damit die, die schon im Boden sind dann dort hineinfallen. Aber erstmal gucken... bisher sieht's bei den Erdbeeren ganz gut aus, die sind alle bisher noch recht ganz. :D

    Ich bezog mit mit der Nasenarbeit fürs Jagen auf: @Laviollina die ja meinte, dass sie einen stöbernden Hund anstrengender fände.
    Uuund - es wird ja auch oft gesagt(auch hier im Thread), man müsse eben schneller das Wild sehen beim Windhund, das wäre der Vorteil bei diesen, gegenüber Hunden, die eindeutig eine Fährte aufnehmen, dass sie hauptsächlich Sichtjäger seien.

    Ich habe mich aber zugegebenermaßen auch noch nicht damit beschäftigt, wie sehr Windhunde ansonsten so schnuppern.

    Die, die ich mal sehen, oder auf der Hundewiese gesehen haben, haben jedenfalls den Kopf sehr viel öfter oben, als unere, die z.B. fast andauernd irgendwas erschnüffelt - aber eben auch auf Reize reagiert, die z.T. hunderte Meter weg sind. -_-

    Und - klar, körperlich sind da sicherlich signifikante Unterschied da - aber der einen Hütehund, der irgendwie 250 Dinge auseinander halten kann per Wort und die gezielt holt - der ist z.B. auch echt Spezialist in seinem Gebiet.
    Oder der Hund, der für seinem Menschen arbeiten würde, bis er zusammenbricht.

    Ich glaube, man kann "körperliche" und "geistige" Selektion auch nicht so wirklich vergleichen...

    Es ist sicherlich faszinierend - ganz klar!

    Ich wollte früher immer nen Husky(der ist dafür 'gebaut' um zwar nicht so schnell, aber seeehr ausdauernd laufen zu können und dabei noch Last zu ziehen) - später gerne einen Dobermann oder einen Akita.

    Alle Rassen haben was, sie gefallen mir - und faszinieren mich auch - und ich würde auch gerne z.B. nen "Akita weichgespült" nehmen - würde dennoch einen Akita auch nach wie vor toll finden, so wie er ist!
    Nur könnte ich mir ein Leben mit ihm momentan nicht so vorstellen.
    Man kann ja etwas sehr mögen, aber es passt halt gerade nicht/man möchte sich die Sache nicht antun, auch nicht für die 'Liebe an der Rasse'.

    Für mich schließt sich das eine mit dem anderen mit dem Begriff "Liebhaber" auch nicht aus. :-)