Naja, ich denke, dass es anfangs einfach die ungewohnte Umstellung ist.
Wenn ich ehrlich bin, bin ich damals fast dem Nervenzusammenbruch nahe gewesen, als wir Jessy als 1. zu uns nach Hause geholt haben.
Obwohl ich schon seit Kindheitstagen immer mit Hunden unterwegs war bzw. von Hunden umgeben war, fiel mir die anfängliche Umstellung total schwer.
Ich hatte das Gefühl, mein ganzes Leben, meine ganze Zeit gehen nur für diesen Welpen drauf (Jessy kam gleich total krank zu uns -> Magen/Darm, Fieber, Flöhe, Milben etc.). Ich war total unglücklich und total fertig.
Aber irgendwann haben wir dann die Kurve bekommen und das ganze Thema Hund viel gelassener und ruhiger angegangen. 
Ich kann meinen Bruder und seine Frau von daher gut verstehen - und auch all die anderen, die nach einer "Ausleih-Zeit" ihren Traum auf Eis legen oder begraben 
Obwohl Hundehaltung, -erziehung, -auslastung und alles andere was dran hängt ja eigentlich gar nicht so schwer ist (wenn man sich denn erst mal eingeschossen hat!), find ich's schon wichtig, potenziellen HH mal für ein paar Tage einen Hund in die Hand zu drücken.
Mein bruder und seine Frau haben selbst auch gesagt, dass sie nie gedacht hätten, dass das alles annähernd so "anstrengend" und zeitaufwändig ist, wie ein (Klein-) Kind zu haben.