Erst mal, wer hat denn geschrieben, dass sie nichts machen soll?
So ziemlich alle raten doch zu einer Obduktion, Trainer und Tierarzt.
Ich würde vermutlich alles 3 machen, um sicher zu sein.
Auch wenn eine Obduktion natürlich nicht schön ist, aber durch den Verwandschaftsgrad wäre es mir einfach lieber.
Ob nun ein alter Knochen der Auslöser war? Keine Ahnung, ich war genauso wenig dabei wie ihr.
Allerdings spricht eine Blutung aus dem Ohr meist für eine Verletzung des Schädels und beim Menschen würde man von einem Schädelbasisbruch ausgehen.
Da keine offenen Verletzungen zu finden waren, wäre wichtig zu wissen, woher das ganze Blut kam.
Denn aus dem Ohr wird ja eher nicht so viel kommen.
Ich denke, wenn die verbliebenen Hunde ansonsten normal sind, also nicht im Wesen verändert, gesundheitlich in Ordnung, würde ich weiter machen, wie bisher.
Dafür ist aber maßgeblich, was ein kompetenter Trainer und der behandelnde Tierarzt sagen.
Immer dabei sein kann man nun mal nicht. Daher würde ich auch erst einmal alle Ressourcen weg räumen, wobei das mit Schlafplätzen ja auch schon wieder schwierig wird.
Zu trennen kann wieder zu weiteren Spannungen führen, weshalb ich das nur bedingt machen würde.
Wenn dann eher mit Kindergittern, als komplett auseinander.
Die Hunde werden nicht wissen, was da genau passiert ist, die haben mitbekommen, dass einer stirbt, fertig.
Bewusst helfen, in Form einer Wiederbelebung denke ich nicht, die meisten Menschen können das nicht, woher soll das dann ein Hund wissen.
Allerdings können die Hämatome ja wirklich auch Totenflecke gewesen sein, das kann ja niemand sagen.
Bei einer ernsten Beschädigungsabsicht denke ich allerdings auch, wären wirklich Bisswunden entstanden, und nicht "nur" Hämatome.
Zumindest, wenn der angreifende Hund noch alle Zähne hat.