Beiträge von pauline31

    Die OP-Versicherung ist aber ungedeckelt.

    Und ob die Besitzer den Hund, der eine intensive Überwachung während einer Narkose benötigt, noch operieren lassen, weiß die Versicherung nicht.


    Ich habe Ebby schon mit 13,5 nicht mehr geplant operieren lassen. Die zertrümmerte Zehe war nicht geplant und wurde natürlich trotzdem in einer OP entfernt. 2000€ 💸💸💸

    Das und solche Sachen wie kaputte Zähne lässt man unter vernünftigen Narkosebedingungen doch wohl machen. Und andere Dinge können einen auch ereilen. Nicht jeder Hund ist mit 14 Jahren direkt ein Todeskandidat, wenn man ihn operieren lässt. Für Tim (wird jetzt 12) werde ich jedenfalls garantiert nicht die OP Versicherung kündigen.

    Wird bei der monatlichen Librela eigentlich jedesmal eine allgemeine Untersuchung gemacht und berechnet?

    Wenn richtig abgerechnet wird, dann ist die Folgeuntersuchung grundsätzlich IMMER dabei. Dafür reicht es schon, wenn der TA den Raum betritt und Ihr Hallo sagt. Ganz egal, ob danach nur eine Injektion gesetzt wird (bei uns wird Zycortal gespritzt) oder eine Blutuntersuchung gemacht wird, bei der aber nichts zu besprechen ist (wie bei uns Elektrolyte, bei denen ich dann sage, ob und wieviel gespritzt wird).

    Ich wohne direkt an der niederländischen Grenze und bei meinem Tierarzt sind mindestens genauso viele Holländer wie Deutsche.

    Wobei ja jetzt echt nicht jeder seinen TA nach dem Preis aussucht. Ich nicht und Du sicherlich auch nicht.

    Gehört habe ich auch schon öfter, dass NL billiger sein soll. Bei meiner allerdings nur einmaligen Erfahrung war dies nicht so.

    Medikamentenpreise lohnt es sich aber zu vergleichen. Astonin H in D knapp 100 EUR für 100 Stück. Vergleichbares Medikament in NL Florinef 100 Stück ca. 12 EUR. Wenn man da für einen mittelgroßen Hund >100 Stück im Monat braucht, ist das ein heftiger Unterschied.

    Ich weis nicht wie es bei euch ist, aber hier sind auch nach der neuen GOT die Tierarztpraxen ausgelastet. Einen sehr zeitnahen Termin gibt es nur wenn es wirlich brennt.

    Ist bei uns genauso. Die Praxen, die ich beurteilen kann, sind knackevoll. Mein TA weist nach wie vor Neukunden ab und bittet darum, im nächsten Jahr nachzufragen.

    Gestern zufälligerweise beim Waldspaziergang eine TÄ getroffen, die ich schon ewig kenne. Die hatte mal 1 Jahr in Amerika gearbeitet. Einige Jahre dann im Norden. Einige Jahre angestellt in einer hiesigen Praxis. Die hat vor 1,5 Monaten eine neue Praxis in der Nähe eröffnet. Die kennt also kaum jemand, die Praxis ist neu und trotzdem kann sie sich vor Zulauf kaum retten.

    Eddy hatte komische Zuckungen im Hinterbein, da war’s ein Physiothema wie sich herausstellte.

    Magst Du mir schreiben, was das war?

    Tim hatte gestern Abend Zuckungen im Hinterbein und heute auch wieder. Gestern rechts, heute links.

    Wir haben kommenden Di. ohnehin TA Termin für Leberwerte und US Leber u. Abdomen und ich werde das dann ansprechen. Aber dann würde ich Eure Ursache im Hinterkopf behalten.

    Es ist nichts neues, daß Tierärzte Geld kosten. Teurer wird es deswegen, weil man mehr machen kann,

    Nein. Oder sagen wir mal.... auch. Ich habe den direkten Vergleich zwischen alter GOT und neuer GOT und dem Anstieg der Medikamentenpreise. Diagnose bei Gino war Jan. 2020. Wir machen immer noch dieselben Untersuchungen wie vor der neuen GOT und er bekommt dieselben Medikamente. Da liegen teilweise Welten dazwischen. Unglücklicherweise treffen uns auch genau die Sachen, die besonders erhöht wurden wie z.B. Inhouse-Labor. Andere hingegen sind kaum teurer geworden. Der alljährliche Herz-US z.B. ist kaum teurer geworden.

    Man braucht also nicht zynisch zu werden, weil man selbst ein krankes Tier hat.

    Öhmmm.... war gar nicht zynisch gemeint. Aber so wie Du das schriebst, klang das so, als wenn es eine völlig unrealistische Geschichte wäre, die sich irgendwelche geldgeilen Versicherungen einfach aus den Fingern saugen würden.

    Wer weiß, wie hoch dann deine Beiträge wären, ob dir gekündigt würde und ob überhaupt alles übernommen wird.

    Ja klar, das weiß niemand. Deswegen schrieb ich hier auch mal, dass bei mir kein Hund mehr einziehen wird bevor es für das Thema Versicherung keine für mich adäquate Lösung gibt. Das wäre für MICH eine Versicherung, die einem nicht einfach kündigen kann und die auch nicht einfach uferlos die Beiträge erhöhen kann. U.a.

    Hingegen wäre mir für eine solche Versicherung auch ein Monatsbeitrag von 200-250 EUR recht. Das könnte ich stemmen, ich wäre abgesichert und müsste nicht immer Angst haben, nochmal so ein Montagsmodell zu erwischen.

    Eigentlich ist er sogar gar kein sonderliches Montagsmodell. Er hat Morbus Addison. Das bedingt leider einiges an Untersuchungen und Medikamenten. Blöderweise teure Untersuchungen und teure Medikamente. Und so eine Autoimmunerkrankung zieht dann auch einen Rattenschwanz manchmal hinterher. Er hat eine autoimmune SDU und einen in der Addison Krise erworbenen Herzschaden, weil der Addison obwohl ich wochenlang von TA zu TA gerannt bin zu spät erkannt wurde und weil mich keiner ernst genommen hat (ich möchte gar nicht wissen, wie viele Hunde an Addison sterben, der als Nierenversagen, Herzversagen, Organversagen fehldiagnostiziert wurde). Und sein Immunsystem ist halt nicht das eines gesunden Hundes. Bei ihm eskalieren Sachen, bei denen Tim nur mit den Schultern zuckt. Man muss rechtzeitig und leider auch recht aggressiv und frühzeitig behandeln. Sein Immunsystem bekommt das alleine nicht hin.

    Er hat nichts an den Gelenken, keine Rückenprobleme, keine Dauerschmerzen die mit irgendwas behandelt werden müssten. Er ist ein fröhlicher, normal belastbarer Hund, der auch im Hundesport aktiv sein kann und der eine normale Lebenserwartung hat. Außer von der Kostenseite her ist so ziemlich alles an chronischen Erkrankungen schlimmer und belastbarer für den Hund.

    lasst Ihr ab einem bestimmten Alter einen Herzultraschall machen oder nur bei Bedarf, wenn man meint, da könnte was sein?

    Herz-US nur dann, wenn was auffällig ist. Bei meinen waren Herzgeräusche zu hören (keine sonstigen Symptome) und dann wurde bei beiden ein Herz-US gemacht. Bei Gino war das Herz auffällig Anfang 2020, bei Tim 2019. Beide brauchen noch keine Medikamente, werden aber 1x jährlich kontrolliert.

    US der Organe lasse ich ab ca. 8 Jahre vorsorglich machen. Genauso wie ich ein geriatrisches BB ab ca. 8 Jahre vorsorglich machen lassen würde. Bei Tim sind da seinerzeit die Leberwerte aufgefallen und der T4. Symptome hinsichtlich der Leber hatte er zu dem Zeitpunkt keine.

    ich glaube, dass man sich auf noch höhere Beiträge einstellen muss und 120€ eher der Einstiegsbetrag sein wird.

    Ich würde auch mal prognostizieren, dass wir in 2 Jahren keine solchen Beiträge mehr sehen werden, sondern irgendwo bei 200 EUR sicherlich liegen werden. Die GOT wird sich bis dahin nicht verändern, aber bei der Preissteigerung für Medikamente wird einem ja schwindelig. Auch da steigen die Preise ja ins Utopische. Gino bekommt ein Medikament, da haben wir bei 80 EUR angefangen und sind jetzt innerhalb von 2 Jahren beim Doppelten angekommen. Und bei allen Verbrauchsmaterialien etc. wird es ja ähnlich sein.

    vor allem Mehrhundhalter.

    Ich unke mal, dass es davon nicht mehr so arg viele geben wird, wenn die aktuellen Hunde weggestorben sind. Können sich ja eigentlich nur noch Gutverdiener leisten. Bei mir jedenfalls werden garantiert keine 2 Hunde mehr wohnen.

    Die Versicherungen mit ihren Preissteigerungen leben von der Panikmache

    Tja, wie gut, dass mir die Versicherung keine Panik machen muss. |) Da reicht mir mein Großer mit seinen durchschnittlich 500 EUR an TA Kosten pro Monat (seit knapp 5 Jahren und bis ans Lebensende wirds garantiert nicht billiger, er ist jetzt 9)

    Die Mittagsrunde muss wohl ausfallen, im Wald wird es nicht angenehmer sein.

    Bei uns heute auch zum ersten Mal. Normalerweise gehen wir eigentlich immer mit den Jungs, auch bei heißem Wetter. Im Wald lässt es sich meist gut aushalten. Aber heute ist too much, da brät man ja sofort durch.

    Bis 13.30 Uhr heute im HO gearbeitet. Gestern im Büro war nachmittags ätzend warm. Zuhause haben wir zum Glück im kompletten Haus Klimaanlage, sodass es hier drinnen sehr angenehm ist und man auch unter dem Dach problemlos schlafen kann. Beste Entscheidung ever, dass wir uns vor 2 Jahren Klimaanlagen haben installieren lassen.