Ist eigentlich mal ein Ultraschall vom Magen gemacht worden?
Ich frage nur deswegen, weil mich Deine Schilderung an den alten und verstorbenen Hund meiner Mutter erinnert.
Wir hatten die Hündin (knapp 16) zu uns genommen, als meine Mutter schwer erkrankt war. Das war auch vorher so abgesprochen, dass sie dann zu uns kommt.
Was meine Mutter mir erzählt hat, war: pinkelt ab und an mal rein, hat lt. TA eine Futtermittelunverträglichkeit. Deswegen hatte ich für meine Mutter immer Futter mit Känguru gekauft, was sie lt. meiner Mutter auch immer mit immenser Gier fraß.
Meine Mutter wohnte 1 Std. Fahrzeit entfernt. Ich hatte den Zustand der Hündin daher nur auszugweise mitbekommen. Da sie dement wirkte, hatte ich mit dem TA abgesprochen, dass sie Karsivan bekommt. Da sie m.E. immer dünner wurde, hatte ich meine Mutter 4 Monate vorher mit ihr zum TA geschickt. Lt. der Aussage meiner Mutter hätte der TA gesagt, dass er auf eine Futtermittelunverträglichkeit tippe.
Der Plan war: Hündin (die keine Katzen kannte) erstmal in einen separaten Raum setzen und dann zu unseren beiden Hunden und den Katzen integrieren. Wegen der leichten Inkontinenz hatte ich geplant im Haus ein Höschen anzuziehen.
Zum Glück hatte mein Mann den Raum mit PVC ausgelegt. So rein vorsorglich, falls sie mal reinpinkelt. So in der Nacht beispielsweise, weil der Zeitraum zu lang wird.
Was hier ankam, war die absolute Katastrophe. Nachdem ich meine Mutter Do. ins Krankenhaus gebracht hatte, habe ich die Hündin abgeholt.
Ich dachte mir, ich gehe erstmal stündlich mit ihr in den Garten, damit da nix passiert.
Sie weit die Theorie.
Gepinkelt hat sie alle 15 min. Manchmal alle 10 min. Manchmal 30 min nicht. Länger eingehalten hat sie nicht. Gekotet stündlich. Wir waren nur am wischen. Die Hunde hingen ihr nur am Po. Die Katzen fanden sie zum fürchten (meine Katzen hatten sonst keinerlei Angst vor Hunden). Sie wirkte völlig orientierungslos. Do. Nachmittag habe ich sie geholt, Freitag morgen war ich dann völlig verzweifelt mit ihr beim TA. US von der Blase und Untersuchung Urin war unauffällig. Blutbild hatte ich damals von meiner Mutter bekommen, das war bis auf Entzündungswerte auch unauffällig.
Nach 2 Wochen ist sie hier elendig und leider nachts gestorben. Wie ich erst im nachhinein erfahren habe, hat mir meine Mutter verschwiegen, dass 4 Monate zuvor Tumore im Magen festgestellt worden sind und der TA aufgrund des Zustands da schon angeraten hatte die Hündin einzuschläfern, da er davon ausging, dass die Tumore recht kurzfristig platzen werden. Geplatzt sind sie dann bei uns.
Nach den 2 Wochen hier bei uns war ich nervlich am Ende. Euren Zustand möchte ich mir gar nicht vorstellen.
Und der Kleinen hätte ich gewünscht, dass es jemanden gegeben hätte, der ihr diesen elenden Tod erspart hätte. Leider haben wir zu spät herausgefunden, was sie tatsächlich hatte.
Diese Fressgier hatte sie auch. Sobald auch nur Futter in der Nähe war, hat sie es in sich reingestopft.