Früher habe ich meine Hunde immer zur Ruhe ermahnt, wenn die mal wegen was angeschlagen haben. Das mache ich nicht mehr.
Da bin ich bei unserer Wohngegend auch immer hin und her gerissen.
Wenn jemand an der Tür ist, dürfen und sollen sie bellen. Grad mein Großer hat ein ordentliches Organ. Das hat mir schon mehr als eine zwielichtige Gestalt von der Haustür vertrieben.
Nachts habe ich ihnen von klein auf konsequent das Bellen verboten. Und das tun sie auch nicht und nach den 2 geklauten Autos bereue ich das inzwischen ein wenig. Wenn ich da nicht so konsequent gewesen, hätten sie vielleicht angeschlagen.
Tim meldet nur (sprich kläfft). Gino aber hat ordentlich Wachtrieb und ich bin überzeugt, dass er bei Einbrechern auch beißen würde.
Bei "Besuchern" bin ich hin und her gerissen. Also wenn das Leute sind, die ich kenne und die ins Wohnzimmer kommen, ist die Sachlage klar. Da geht mein Großer friedlich ins Körbchen und muckt sich nicht mehr.
Aber wir verkaufen "Produkte" und das sind dann häufig Wildfremde die zu uns in Haus und in den Keller kommen. Leute, die wir nicht kennen. Früher hatte ich im Keller ein Körbchen und da ging er dann rein. Mache ich inzwischen nicht mehr. Ich versuche eine ausgewogene Mischung zu finden, dass er die Leute nicht allzu sehr kontrolliert, aber durchaus ein Auge darauf hat, wer sich wie wo bewegt. Diese "ausgewogene Mischung" von kontrolliertem Wachtrieb ist aber nicht immer ganz einfach. Auch für ihn nicht.