Beiträge von pauline31

    wenn's schwierig wird kann man mal beide Ringe nutzen. Und zum Fährten macht sich ein Brustring wohl gut.

    Wir haben auch Annyx Geschirre. Der vorhandene Brustring ist aber nicht zum Einhaken des Karabiners gedacht und auch nicht geeignet. Und erst recht nicht zum Fährten. Hakst Du da einen Karabiner ein, zieht das komplette Geschirr schief.

    Annyx selber schreibt dazu:
    "Wir raten grundsätzlich davon ab den Karabiner der Leine an einem der anderen, vorderen Ringe einzuhaken, da sich das Geschirr verzieht und das Gurtband einem erhöhten Verschleiß unterliegt."

    und hoffentlich dann etwas klarer im Kopf ist.

    Wird er. Isch schwör! Wundere Dich aber bitte nicht, wenn es demnächst erstmal schlimmer wird. Die Hormone werden immer mehr dazu kommen. Und sowohl Tim als auch Gino hätte ich da zeitweise durchaus mal aussetzen können. :ugly: |)

    Tim war so mit 2 halbwegs erwachsen. Insoweit Pudel überhaupt erwachsen werden. xD GPs sind allerdings echte Spätentwickler. :pfeif: Bei Gino habe ich so die letzten Monate das Gefühl, dass er erwachsen wird.

    Wer weiß, wann das Thema Zweithund dann mal aktuell wird...

    Wenn Dir langweilig wird. xD Zumindest war es bei mir immer so. :ugly:

    Vielleicht würde mir dieses Gehibbel auch eines Tages fehlen...

    Gino zumindest ist kein Stück hibbelig. Aber halt ein Energiebündel.

    Aber als Ersthundehalterin ist es - puh

    Versuch das alles etwas entspannter zu sehen und Euch beiden mehr Entspannung zu gönnen. :bussi:

    Keiner von Euch beiden muss perfekt sein oder perfekt werden. Sind wir hier auch alle nicht. Manches läuft gut, manches nicht. Gönn Dir 20min am Tag einfach nur Spaß zusammen haben, das was ihr beide gerne macht, zusammen macht.

    Und mach Dir nicht so einen irren Stress mit der Leinenführigkeit. Das hat bei uns auch lange gedauert und von perfekt sind wir da auch entfernt.

    Das wäre für mich ehrlich gesagt nicht wirklich ein Nachteil, da ich einen Hund habe, der sich für ALLES interessiert.

    Einen Hund, der sich für ALLES interessiert, den kann man auch für ALLES begeistern. Das ist genau das, was ich an meinem Großen so liebe.

    Aber ich verstehe, was Du meinst. Es gibt durchaus immer mal so kurze Momente, da denke ich mir, wie ruhig und beschaulich das Leben doch wäre, wenn da so ein Hund nebenherschlurft, der sich für nix interessiert. Nicht rechts und links guckt. Keine Luftsprünge macht (oder waren es Bocksprünge xD ). Einfach nebenher trottet. Den nicht jedes Minifitzelchen interessiert, was die Welt alles so zu bieten hat und der das dann bitte auch genau untersuchen möchte. So ein ruhiger Nebenbeihund, den man manchmal fast vergisst. Und dann komme ich wieder in meiner Welt an und weiß, dass ich so einen Hund ganz bestimmt nicht möchte und damit auch nicht klarkommen würde.

    Ich habe noch nicht viele Bedlington kennengelernt. Die halbe Handvoll, die ich kennengelernt habe, waren zu wenig Dingen zu begeistern. Ich finde sie irgendwie "drollig". Für mich käme er nicht infrage.

    Zum Thema Sicherheit vermitteln: Gino ist ja ein extrem selbstbewusstes Exemplar. Tim eher unsicher. Tim hat sich an Gino sehr viel Sicherheit abgeguckt und ist selbst auch viel sicherer geworden.

    @Wurli
    Wieso versuchst du nicht ein „schau“Kommando bombensicher zu bekommen? Quasi aufgebaut wie ein Clicker...

    Inzwischen geht das bei uns auch. Inzwischen reicht ein leises Aussprechen seines Namens und ich habe seine volle Aufmerksamkeit (es sei denn, es rennt grad 5m vor uns das Wildschwein über den Weg xD ) Früher war das aber angesichts der Erregungslage undenkbar. Dem Reiz "anderes Tier" war zu der Zeit nicht entgegensetzbar mich anzusehen. Das Alternativverhalten mich einfach anzusehen war für ihn keine Alternative und wurde komplett verweigert. Es war für ihn einfach nicht möglich.

    Uns haben als Mittel nur Dinge weitergebracht, die entweder für ihn akzeptable Alternativen sind (wie zu mir rennen oder etwas suchen). Und Dinge, die ihn runterfahren. Bei uns waren das die Leine, die ihn am Halsband "automatisch" in einen ruhigen und entspannten Modus befördert. Und das Kommando "weiter", was hier heißt "beende die Aufregungshandlung (insbesondere aufgeilen am Wildgeruch), fahr Dich runter und geh weiter."

    Der Versuch ein "mich ansehen" zu etablieren hat zumindest bei uns damals nur Frust auf beiden Seiten aufgebaut.

    ich hab nur das Problem, dass bei Faffi oben das Licht erstmal komplett ausgeht, wenn er geistig überfordert ist.

    Dann bist Du zu spät. :smile:

    da hört er meist auch recht schön, letztes Mal sogar bei klarer Hundesichtung auf Entfernung.


    Das ist doch genial. Und bei uns immer ein Problem. Auch bei Tim. Hier gibt es kaum Hundebegegnungen auf Spaziergängen. Jeder Hund, den wir dann ausnahmsweise mal sehen, ist dann immer suuuperspannend.

    Umorientieren auf Stichwort liegt ihm gar nicht.

    Hmm.... sicher? Vögel waren unsere ersten Trainingsobjekte, weil es gar nicht anders ging. Gehe ich aus der Terassentür stehe ich quasi jedesmal in einem Schwarm von Vögeln. Gino guckt zu einem Vogel, in höchsten Tönen "Vooogel" geflötet, bevor er losheizt, Hund guckt kurz (was flötet die Alte denn da so fröhlich rum), Party. Nach relativ kurzer Zeit reichte dann der Anblick eines Vogels, dass er zu mir gerannt kommt.

    Ginos "Problem" ist, dass er nicht nichts machen kann. Er kann sich nicht wie Faffi ruhig festglotzen. Was er aber sehr sehr gut kann und sehr leicht lernt, ist ein Alternativverhalten. Und er ist ein Arbeitstier. Arbeiten geht immer (mit der richtigen Motivation). Wenn er arbeitet, kann er quasi alles ausblenden. Sogar Hündinnen in Standhitze interessieren ihn dann nicht.

    Langsam gewöhne ich mich dran, dass es keine schnellen Allheilmittel gibt.

    Ach was. Für mich hört sich das alles doch sehr gut an. Ich finde, Ihr seid auf einem sehr guten Weg! Und jeder Hund ist anders. Und jeder hat seine ganz persönlichen Schwächen und Stärken.

    Wie habt ihr das bei Gino gelöst?

    Faffi stand übrigens teils auch auf zwei Beinen... Wie ein Erdmännchen. Aber Stocksteif und still. Er ist übrigens nur anfänglich so ruhig. Dann schießt er unvermittelt los. Letztes Mal volle Kanüle in die Flexi. Ich hätt ihn aussetzen können...

    Hmmm.... *gelöst*.... Ginos Jagdtrieb werde ich nie im eigentlichen Sinne *gelöst* bekommen. Mein Ziel (von dem wir beim Supergau galoppierendes Wildschwein meilenweit entfernt sind) war immer seine Erregungslage auf einen Level zu bekommen, dass er ansprechbar wird. Wenn er ansprechbar ist, dann bekomme ich ihn auch da raus und dann kann er sich auch umorientieren und Kommandos annehmen.

    Das würde jetzt irgendwie Bücher füllen und sicherlich diesen Thread sprengen.....

    Grundsätzlich arbeitet Gino (und in weiten Teilen Tim ebenso) mindestens genauso gut wie meine Schäfis. Aber die Grundlage ist eine völlig andere.

    Gino würde nie etwas nur aus dem Grund tun, weil ich es sage. Er lernt schnell, er langweilt sich aber auch genauso schnell, wenn etwas nicht herausfordernd genug für ihn ist. Er arbeitet um Spaß zu haben. Macht ihm etwas Spaß (und im besten Fall bin ich das), dann ist er ein Traum bei der Arbeit. Langweilt er sich, dann entwickelt er eigene höchst kreative Ideen.

    Bei Wild habe ich von klein auf mit Umorientierung gearbeitet. Bis zu einem gewissen Punkt ist er ansprechbar und orientierte sich immer sehr einfach um. Als Belohnung gab es dann immer Dinge, die er als Belohnung verstanden hat. Suchspiele, Zergeln.

    Bei vielen Tierarten sind wir inzwischen auf dem Level, dass er sich mehr Spaß davon verspricht zu mir zu kommen, sobald er das entsprechende Tier sieht. Ich brauche dafür kein Kommando mehr.

    Geholfen hat uns zusätzlich das beim Dummy eintrainierte "Stop" und ein "Weiter" Kommando.

    Und natürlich selber die körperlichen Anzeichen beim Hund zu lesen. Ohren, Rutenhaltung.

    Jedenfalls: Faffi reagierte wie bei einem Hund. Selbes einfrieren und glotzen, glotzen, glotzen.

    In Faffis Alter wäre ich bei Gino dankbar über diese Reaktion gewesen. Der hätte auf zwei Beinen getobt.

    Er registriert Wegschubsen in solchen Situationen übrigens überhaupt nicht. In weniger prekären Situationen würd ich das NIE mit ihm machen, der würde mir eingehen, aber wenn ein für ihn so krasser Reiz auftritt, ist der wie hirntot. Das ist schon fast besorgniserregend.

    Bei Gino komme ich über Wegdrängen oder Schubsen weder in prekären, noch in nicht prekären Situationen auch nur einen Millimeter weiter. Der ignoriert so ein Verhalten meinerseits komplett. Tim übrigens genauso.

    Also mit dem Zeug, was hängenbleibt, find ich's nicht so dramatisch...

    Ich auch nicht. Bei uns im Wald gibt es aber Wege, da wächst eine Mammutklettenpflanze neben der nächsten. Ich muss zugeben, diese Wege meide ich. xD

    Bei Tim muss ich zwischendurch rausmachen, was hängenbleibt. Das arme Timmi-Tier kann nämlich keinen einzigen Schritt mehr gehen, sobald nur ein winziges Ästchen an seinen Beinen hängt. |)

    Bei Gino mache ich Kletten direkt raus. Der neigt ansonsten dazu, sich die während des Spaziergangs selber rauszupuhlen. Und da habe ich zuviel Angst, dass der die dann verschluckt und wir mit einer im Hals steckengebliebenen Klette beim TA landen.

    Vielleicht lernt es der Pudel ja irgendwann doch noch, dass er am besten woanders schnüffeln geht als in Dornenhecken...

    Also Gino hat das in 4 Jahren bisher nicht gelernt. :ugly:

    Gino kann nur *in* Sträuchern schnuppern, bevorzugt in Brombeerbüschen. Der war schon 1000x in Brombeerstacheln verwickelt. Gelernt hat er daraus nichts.

    Tim würde *nie* in eine Brombeerranke geraten. Ist ihm in 6 Jahren nicht ein einziges Mal passiert und wird ihm nicht passieren. Er findet es schrecklich, wenn Dinge an ihm hängen und Matschpfützen findet er ebenfalls grausig.

    Gino nimmt Anlauf, wenn er eine Matschpfütze sieht. :ugly:

    So ist jeder Jeck anders. xD

    Ich finde zB Spitze und Schäfis ganz toll, aber die ganze Unterwolle wär nix für mich

    Für mich inzwischen auch nicht mehr. Und das, obwohl ich früher 2 Schäfis hatte.

    Dass Pudel nicht haaren, war seinerzeit für mich keinerlei Auswahlkriterium. Dass ein Pudel einzog, hatte viele Gründe (Gesundheit und Wesen). Nichthaaren war keins.

    Mittlerweile kann ich mir keinen haarenden Hund mehr hier vorstellen. Nachdem die letzte meiner 4 Katzen Mitte des Jahres verstorben ist, sind die einzigen rumliegenden Haare meine. Und ich finde es so genial, dass nicht überall Haare herumfliegen.

    Ich finde die Pudelpflege im Gegensatz dazu Pipifax. Ich stelle die alle paar Wochen unter die Dusche und fertig. Tim wird den ganzen Winter über nicht geschoren. Gino alle 5-6 Wochen. Meine filzen nicht, von daher hält sich die Bürsterei auch in Grenzen.

    Ich muss aber sagen, dass es mich zu Beginn auch vor der Pflege gegraust hat, weil ich mir das anstrengend, schlimm und schwierig vorgestellt habe.