Beiträge von Yvonne&Bobby

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    Also packe ihm am Nacken und drücke ihn auf dem Boden. Bin auch absolut gegen Gewalt in Form von Schlagen oder so. Aber beissen ist für mich ein absolutes NO-GO und das hat er auch zu spüren bekommen. Er hat es nicht wieder gemacht.

    Sorry, aber das geht ja mal gar nicht! Würde mich nicht wundern, wenn der Hund das nächste mal das drohen überspringt und richtig zuschnappt! Wir Menschen sind einfach nicht dazu in der Lage Hunde auf Hundeart zu "unterwerfen"!

    Ganz ehrlich, ich würde mich mit dem Hund auf gar keine Diskussion einlassen. Springt er hoch bekommt er eine klare verbale Ansage. Lässt er es dennoch nicht bleiben, dann bekommt er einen Bodycheck. Hab dabei kein schlechtes Gewissen, denn dein Hund pöbelt dich ja auch nicht gerade nett an!. Ansonsten würde ich zur Verstärkung meines "Hör damit auf" eine Wasserflasche einsetzen. Damit wird er dann einmal kurz geduscht. Wichtig ist nur, dass du ihm dann ein Alternetivverhalten anbietest, was du dann wieder positiv bestärken kannst. Beim begrüßen wäre das z.B. ein Sitzkomando.
    Wichtig ist, dass du halt nicht immer auf seine Hampeleien reagierst. Gönne deinem Hund eine Auszeit. Mach ihn an die Leine und setz dich 10-15 Minuten ruhig auf eine Bank. Oder mach deinen Hund ein paar Minuten am nächsten Baum fest, bis er wieder runtergekommen ist. Dreht er dann wieder auf, machst du ihn wieder fest. So dürfte dein Hund irgendwann begreifen, dass Theater zwangsläufig zu einer Auszeit führt.

    Hallo!

    Super Sache, dass du den Hund zurück geholt hast!

    Ich würde die Hunde auch zunächst trennen. Deine neue Hündin muss erst einmal ankommen. Das wird eine Zeit dauern. Deine beiden alten Hunde sind eingespielt und werden sich vermutlich gegenseitig hoch schaukeln. Versuche doch mal die neue Hündin jeweils nur mit einem alten Hund zusammen zu lassen. So wirst du schneller erkennen, wer die treibende Kraft ist und mit dem mobben beginnt.
    Bist du dabei kannst du die drei schon zusammen lassen. Achte dabei aber darauf, dass keiner gemobbt wird.
    Alles andere wird sich mit der Zeit geben. Die neue Hündin muss zunächst einmal ihren Platz in der Gruppe finden.

    LG Yvonne

    So, den ersten Termin haben wir hinter uns gebracht. Wir haben am Samstag mit der Stöberarbeit begonnen. Also der Suche nach verlorenen Gegenständen.
    Bobby hat es sichtlich Spaß gemacht. Er durfte mal seine Nase benutzen und man sag, dass er nicht nur mit den Augen suchte. Schwierig für ihn war es nur zu warten, bis er wieder dran war :D
    Wir haben zum Glück nur mit EINEM weiteren Team trainiert. So konnten wir die Stunde richtig gut nutzen.
    Am nächsten Samstag ist dann die Personensuche dran. Bin ja mal gespannt, wie er sich da anstellt.

    HAllo!

    Mir scheint es so, als hättest du einen guten Trainer gefunden. Die Übungen scheinen schlüssig und der Übungsort eigentlich auch gut. Ich finde es wichtig, dass man halt nicht nur auf einem HP übt.

    Werden denn die Übungsorte gewechselt oder wird immer auf diesem Parkplatz geübt? Ich bevorzuge ja den Wechsel der Übungsplätze. So hat man immer mal wieder einen anderen Platz, was dann wieder für zusätzliche Ablenkung sorgt. Die Hunde lernen so schneller, dass sie nicht nur auf bestimmten Plätzen hören müssen.

    Es gibt eine Art Hundeplatz-Gehorsam! Die Hunde hören auf dem Platz wie eine Eins, aber wehe man verlässt diesen.

    Das ist auch wieder richtig! Da musste ich gerade an den Satz vom Rütter in der Sendung Der Hundeprofi denken: " Ich trainiere Hunde, aber vorallem ihre Menschen". Ans Trainer sollte man also auch mit Menschen umgehen können. Schließlich muss man ihnen ja auch bewusst machen, dass sie etwas falsch machen. Es gibt z.B. Menschen, die komisch reagieren, wenn man sie auf etwas unangenehmes aufmerksam macht. Dann muss ein Trainer es noch schaffen dem HF das Richtige zu vermitteln.

    Qualifizierungen, Zertifikate etc sagen rein gar nicht über einen Trainer aus. Sagen wir mal, dass jemand eine gute Ausbildung mit Fortbildung, Seminaren etc hinter sich gebracht hat. Dann heißt das noch lange nicht, dass er auch nach diesem Prinzip arbeiten wird. Ich kenne z.B. einen Trainer der einige Wochen beim Günther Bloch gewesen ist. Man sollte meinen, dass er dort vieles mitbekommen hat und auch einen entsprechenden Umgang mit Hunden hat. Scheinbar hat er sich von dem dort erlernten nicht viel angenommen und trainiert noch immer nach den alten "Druck-Methoden". Für ihn haben sich diese "Methoden" bewährt. Alles andere wäre nur verhätscheln der Tiere!

    Für mich gehört einfach weit aus mehr als ein Zertifikat etc zu einem guten Hundetrainer. Er sollte für mich und meine Probleme ein offenes Ohr haben und dann nicht nach Schema F vorgehen. Nicht jedes Problem lässt sich gleichermaßen behandeln. Er sollte es schaffen auf meine Bedürfnisse und die des Hundes einzugehen.
    Mir ist klar, dass ein Trainer gerade bei Gruppenstunden nicht gleichzeitig überall sein kann. Jedoch sollte auf Fehler eingegangen werden. Denn als HF sieht man sich selbst oft anders.
    Außerdem finde ich gerade bei Gruppenstunden die Abwechslung ganz wichtig. Ich möchte nicht ständig im Kreis laufen und die gleichen Komandos in der gleichen Reihenfolge machen müssen. Außerdem sollte das Training so gestaltet werden, dass ich im Alltag auch etwas davon habe: also keinen Hundeplatzgehorsam.

    Im Prinzip ist es egal, ob man eine Hundeschule oder einen Hundeplatz besucht. Voraussetzung für mich ist, ob man sich dort wohlfühlt und natürlich aus den Trainingsstunden was mit nach HAuse nehmen kann. Schließlich sollte es ja so sein, dass man vom Trainer eine Anleitung bekommt und die Sachen dann zuhause umsetzen kann.
    Eine Welpengruppe macht für mich nur Sinn, wenn die Hunde dort auch etwas lernen. Dabei ist die Abwechslung zwischen Spiel- und Übungsphasen zu beachten. Weiterhin finde ich es sinnvoll, wenn die Grupen ab einem bestimmten Alter getrennt werden.

    Bei uns ist das so geregelt, dass die Hunde bis zum 5. oder manchmal auch 6. Monat (je nach Größe und Entwicklungsstand) in der Welpengruppe sind. Danach wechsel sie in die Junghundgruppe. Dort wird auf den Übungen der Welpengruppe aufgebaut. Die Übungssequenzen sind hier schon etwas länger. Ab dem 8. oder 9. Monat wird dann in die Begleithundegruppen gewechselt.

    Am besten überlegst du dir mal, welche Ansprüche du an das Hundetraining hast. Such dir dann mal einen anderen Hundeplatz oder eine Hundeschule und sprich das auch mal bewusst beim Trainer an. Und bitte, du darfst nun nicht bei diesem Verein auf andere schließen. Ich habe auch schon Hundeschulen UND Vereine besucht. Es gibt unter beiden gute und schlechte. Es wird zum Teil noch immer nach alten Ausbildungsmethoden trainiert und viel zu viel Druck verwandt. Dass es auch anders geht habe ich dann auf meinem jetzigen Hundeplatz erfahren. Hier steht der Familienhund im Vordergrund! Unser Leitspruch lautet: Wir lehnen Drill und Dressur von Hunden auf Angriff und Schärfe gegen Menschen und Tiere ab !

    Hallo!

    Es gibt neues zu berichten. Der Auslauf ist gestern so gut wie fertig geworden. Nun kann Jasper in sein eigenes Zimmer mit eigenem Garten einziehen. Gestern wurde dann auch das extra für ihn bestellte WASSERBETT geliefert. Wusste gar nicht, dass es sowas auch für Hunde gibt. Auf das neue Bett kommt zwar zunächst noch die olle Decke, damit er weiß, dass es nun seins ist.
    Ihr seht, nun werden für den armen Hund, der schon genug durchmachen musste, keine Kosten und Mühen gescheut. Nun darf er endlich ankommen und seine Frieden finden.
    Bezüglich seines noch ängstlichen Verhaltens bekommt er nun Bachblüten. Die Freundin beiner Bekannten arbeitet ja wie schon geschrieben bei TA. Dieser arbeitet nicht nur mit herkömmlichen Mitteln sondern vorwiegend mit Homöopartihe. Hoffe es hilft ihm!

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    Schlaue Hunde nehmen mit Absicht die Leine ins Maul, warten bis ein "Aus" kommt, lassen sie los und lassen sich belohnen......das nennt man denn Verhaltenskette.

    Richtig!

    Ich fände es wichtiger erst gar nciht auf dieses gehampel ein zu gehen. Viele Hunde fühlen sich durch eine Reaktion ihres HF in ihrem Verhalten bestätigt. Da ist es egal, ob der HF mit Strafe oder mit einer Bestätigung reagiert.
    Probier es mal aus die Leine fallen zu lassen und dich mit dem Fuß drauf zu stellen. In der zwischenzeit drehst du dich vom Hund weg und komentierst das ganze auch nicht. Kommt dein Hund wieder zur Ruhe nimmst du ruhig und komentarlos die Leine wieder auf und gehst weiter. Lass dich nicht auf eine Diskussion mit deinem Hund ein!

    Und bitte den Hunden keine Stöckchen ins Maul geben. Ihr ahn gar nicht wie gefährlich Stöcke sein können!!! Dann lieber ein günstiges Spieltau mitnehmen.

    Klar wird er sich daran gewöhnen. Er wird ja auch noch ein bisschen wachsen und kräftiger. Velleicht stört ihn der Karabiner oder die Leine im Moment einfach noch, wenn sie nach vorne hängen.

    Versuch doch einfach mal im zusätzlich zu seinem Geschirr das HB um zu machen und befestige einfach einen anderen Karabiner oder sowas am HB. So gewöhnt er sich daran etwas am HB hängen zu haben und wird nicht direkt dadurch gestört. Nur so eine Idee!