Beiträge von Yvonne&Bobby

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur sagen, dass Cortison in recht hoher Dosis sehr wohl müde und träge macht. zudem wird das Imunsystem deines Hundes noch nicht wieder auf Hochtouren arbeiten. Du kennst es bestimmt von dir selbst, wenn du einen Infekt im Körper hast.
    Gönne deinem Wuffel noch ein paar Tage Ruhe und Schonung, dann ist er bald wieder richtig fit.

    Bei Depotspritzen wird der Wirkstoff im körper langsam abgebaut. Es wirkt also nicht nur kurzfristig sondern über einen längeren Zeitraum und dann immer etwas weniger!

    Ob sie zu dick oder zu dünn ist kann man so schlecht beurteilen. Ist es dir möglich noch weitere Fotos einzustellen? Eines von der Seite und vielleicht noch eines von oben wäre nicht schlecht.

    Bei Junghunden ist es immer etwas schwieriger. Du solltest aber beim streicheln die Rippen ohne Druck gut fühlen können. Und, wenn du von oben auf sie guckst sollte die Taillie gut zu erkennen sein.

    Guck mal hier, da ist ein Beispiel!

    http://www.royal-canin.de/hund/der-hund/…es-gewicht.html

    Also wie genau das mit der Sprühfährte ablaufen wird kann ich erst nach der Stunde sagen. Ich stell mit das aber so vor, dass der HH den Hund an der Schleppleine festhält. Die Trainerin wird dann wohl mit einer Sprühflasche (Wasser-Thunfisch-Gemisch) eine Strecke abgehen und am Ende einen Bonus hinterlassen.

    Wir haben mit dieser Scentbox gearbeitet http://www.intellidog.de/produkte/scentbox_gross.html

    Nur, hat die Trainerin verschiedenfarbige Becher benutz. Jeder Teilnehmner hat eine andere Farbe erhalten. Wir haben 3x3 Durchgänge gemacht.

    1. Durchgang
    Das Leckerchen wurde in den entsprechenden Becher getan. Der Becher wurde von der Trainerin auf einen der 4 Plätze in die Box gestellt. Auf die anderen 3 Plätze kamen andere Becher. Der Hund wurde zur Box geschickt und durfte alle BEcher untersuchen. Aus "seinem" Becher" wurde ihm dann das Leckerchen gegeben. Die anderen Becher waren leer.

    2. Durchgang

    Der Becher wurde an eine andere Stelle gestellt. Der HF merkt sich die Position. Der Hund wird wieder zur Box geschickt. Richt der Hund an dem richtigen Loch der Box wird gelobt und die Box geöffnet, damit der Hund an das Leckerchen kommt.

    3. Durchgang

    Wieder das gleiche Prinzip. Nur diesmal soll der Hund ein Anzeigeverhalten zeigen. Die Art ist völlig egal. Es kann ein Lecken am jeweiligen Loch, ein kratzen oder what ever sein.

    Dadurch, dass wir uns während der einzelnen Durchgänge abgewechselt haben, rochen die anderen Becher auch nach LEckerchen. Der Hund musste also zusätzlich noch unterscheiden in welchem BEcher tatsächlich etwas ist und in welchen nur ein Geruch ist.
    Bobby hatte damit kein Problem. Ich glaube aber, dass die teilnehmende Retrieverhündin damit überfordert war. Für den Anfang wäre es sicher besser gewesen Becher ohne Gerüche zu wählen. So findet meiner Meinung nach eine schnellere Verknüpfung zur Aufgabe statt.

    Im Nachgang beginnt man dann zusätzlich zum LEckerchen einen Geruchsstoff in den BEcher zu packen. Das LEckerchen lässt man dann irgendwann weg und kann zusätzliche andere GEruchsstoffe in die anderen Becher füllen.

    Man, dass freut mich wirklich von ganzen Herzen! Dem Kleinen scheint es ja wirklich besser zu gehen. KEine Einfache Sache, die er durchmachen musste. Da kann er sich wirklich glücklich schätzen in so gute Hände gekommen zu sein.

    Die Zeit war für euch alle bestimmt nicht einfach. und so hoffe ich um so mehr, dass ihr nun alle zur Ruhe kommen könnt und der Kleine nun ein unbeschwertes Leben führen kann.

    Und, was ich mit diesem Züchter machen würde, könnt ihr euch gar nicht vorstellen! Dem wünsche ich, dass mit ihm auch mal jemand so umgeht wie er mit dem armen Wicht umgegangen ist!

    Sollte sich das Gift auf der Wiese befinden, solltest du mit deinem Hund diese Wiese nicht mehr betreten!

    Dein Hund könnte das Gift auch über das Ablecken der Pfoten aufnehmen, wenn er damit in Kontakt gekommen ist. das Risiko wäre mir hier zu groß.

    Außerdem solltest du konsequent an deinem "Aus" arbeitet. Es ist viel Wert, wenn der Hund dieses Komando beherrscht!

    Zitat

    Nee aus Berlin


    Aber wenn du das selber ausprobierst und das gerne machst kannst du ja eine Gruppe aufmachen

    Ist ja nicht gerade um die Ecke!

    Ich hatte sogar schön überlegt eine Gruppe zu gründen. Gut, sowas wie Mantrailing oder Flächensuche ist schon etwas aufwändiger und dazu fehlt mir einfach die Erfahrung. Aber die Suche nach verlorenen Gegenständen oder die Geruchsunterscheidung würde ich mir schon zutrauen.
    Am Sonntag machen wir Fährtenarbeit. Können uns dann aussuchen, ob wir Schlepp- oder Sprühfährte machen. Ich denke ich tendiere zur Sprühfährte. Die Schleppfährte wird mit Kaninchengeruch gemacht. Und da Bobby dieser Fährte bisher nicht nachgegangen ist und auch in Zukunft nicht selbständig tun soll werde ich die Spühfährte wählen. Das machen wir mit dem Geruch von Würstchen oder Thunfisch. Und da diese beiden Sachen ja nicht in der freien Wildbahn runlaufen brauche ich mir da keine Sorgen machen. Wir arbeiten dann aber ohne Bodenverletzung.

    Ich überlege jetzt, ob ich mir eine Scentbox kaufe für die Geruchsunterscheidung. Bei der Anzeige möchte ich dann aber eher das Kratzen belohnen. Ein Platz finde ich dann hier eher unpraktisch. Dabei kann man schwer erkennen, wo genau der Hund nun anzeigt.

    Zitat

    Ich hab im letzten Jahr eine kleine Truppe zur Nasenarbeit gehabt, vielleicht sollte ich damit wieder anfangen?!

    Das solltest du auf jeden Fall wieder tun! Du kommst nicht zufällig aus der Nähe von Gelsenkirchen? :D

    Letzte Woche haben wir im Kurs die Arbeit mit einer Scentbox gemacht. Das fand Bobby richtig klasse. Er hätte den anderen Hunden am liebsten gezeigt wo das Leckerchen (haben noch nicht mit einem Durfstoff gearbeitet) ist.

    Welche Bereiche der Nasenarbeit machst du denn dann?

    Es soll ja mittlerweile Gentests geben, die den Anteil der Rasse rausfiltern soll. Das Problem ist nur, dass nur gespeicherte Rassen als Ergebnis rauskommen können. Und sollte der Vater auch ein Mix gewesen sein wird vermutlich nur ein Anteil dabei heraus kommen. Oder das Ergebnis zeigt nur einen Anteil des Muttertiers. Alles also auch nicht so sicher!

    Zu deiner Frage wie wahrscheinlich es ist, dass sich große und kleine Hunde verpaaren kann ich dir sagen, dass Hunde da recht erfinderisch sind. Habe schon oft Mixe aus großen und kleinen Hunden gesehen. Sowas wie Rottweiler-Dackel, Schäferhund-Dackel, Cocker-Schäferhund etc. Da kommt es dann immer drauf an welche Gene durchschlagen. In der Nachbarschaft hatten wir einen Dackel-Schäferhund-Mix. Der hatte den Körper eines Schäferhundes mit Dackelbeinen. Sah irgendwie witzig aus, dem Hund haben diese kurzen Beine aber leider nicht gut getan.

    Es kann also sein, dass dein Hund etwas größer wird als das Muttertier. Riesig wird sie aber bestimmt nicht. Ich tippe wirklich auf unter 50 cm. Kann mir nicht vorstellen, dass da jetzt noch viel mehr als 10 cm zu kommen. Und dieses Junghundhafte wird in den nächsten Wochen rauswachsen. Emma hatte ihre Endgröße mit ca 8 Monaten erreciht. Wobei ab dem 6. Monat nur noch ein bisschen was zu kam. Danach ist sie nur etwas kräftiger vom Brustkorb her geworden.

    Hüten wird bei mir so gar nicht geduldet. Ich versuche sie bereits in den Ansätzen vom hüten zu korrigieren indem ich sie anspreche. Reagiert sie darauf nicht werde ich schon etwas massiver. Ich wirke dann mit meiner Körpersprache massiv aus sie ein und löse so ein Meideverhalten aus. Eigentlich ist es nicht meine Art einen Hund über das Meideverhalten zu erziehen. Aber in manchen Situationen ist es anders nicht möglich. Ich werde ja nicht körperlich, sondern wirke durch Körperspannung und starren Blick auf meinen Hund ein. Zur Not schiebe ich sie auch schon mal zur Seite. Wichtig ist, dass ich in dieser Situation zwischen Hüteobjekt und dem Hund stehe. Ich nehme ihm also den direkten Kontakt zum Hüteobjekt und lenke meine Aufmerksamkeit so auf mich. Wichtig finde ich hier auch ein Abbruchsignal. Bei mir ist es "Schluss". Ich habe Emma mittlerweile so weit, dass ich das hüten mit dem Signal im Keim ersticken kann. Sobals sie die Hütestellung einnimmt gebrauche ich das Signal und sie "gibt auf".
    Ich hoffe, dass ich das einigermaßen verständlich darstellen konnte. Ich bin eher ein Mensch der Praxis und könnte dir das eher vormachen als zu erklären.

    Das Hätzen hinter einem fliegenden Ball kann auch etwas mit der Hüteleidenschaft zu tun haben. Deshalb raten ja viele Hütehundbesitzer von diesen Spielen ab. Ich denke jedoch, dass es sinnvoller ist seinen Hund ab und zu mal seinen Trieb ausleben zu lassen. So arbeite ich mit Emma (ganz selten) an der Reizangel. Jedoch erwarte ich hier absolutes kontroliiertes Arbeiten. Ich arbeite hier über die Impulskontrolle.