Beiträge von Yvonne&Bobby

    Für´s Agility ist es sogar gut, dass dein Hund dich ansieht. So nimmt sie wenigstens jede Hilfe wahr. Natürlich musst du noch lernen deinem Hund die richtigen Hilfen zu geben. Aber das kommt mit der Zeit. Irgendwann wirst du merken, dass dein Hund immer sicherer wird. Bleib einfach am Ball. Und wer weiß, vielleicht gehst du dann auch bald auf Turniere. Du musst dich dann einfach nur trauen. Es macht irre Spaß! Da brauchst du auch nicht schüchtern sein. JEder Starter ist vor dem Start aufgeregt und dein Hund wird dir evtl auch ein Stück Sicherheit geben.
    Ich bin ja auch nur ein paar Jahre jünger als du und habe bisher immer zu den schüchternen gezählt. Durch den Hundesport und die Gemeinschaft habe ich ein Stück mehr Selbstsicherheit bekommen. Ich habe etwas gefunden in dem ich mich auskenne und mit anderen austauschen kann. Und dem Hund ist es egal, ob du schüchtern oder extrovertiert bist. Ein Hund liebt dich so, wie du bist!

    Nimm zu dem anderen Hundeplatz einfach eine Freundin mit. Mit ihr an deiner Seite bekommst du ein Stück Sicherheit. Guckt euch das Training an und in der Regel wird jemand auf euch zukommen. Dann sagst du ganz einfach, dass du dich fürßs Agility interessierst und gerade mit deinem Hund einen Kurs machst. Du möchtest dich aber nach dem Kurs weiter damit beschäftigen und suchst einen guten Platz. Das ist gar nicht sooooo schwer! Nur MUT!!!

    Also:

    St. Peter-Ording oder auch Büsum sind mit Hunden ja auch sehr schön. Die Hunde dürfen dort mit auf den Deich (jedoch an der LEine).

    Da du aber schreibst, dass du einen Kurztripp machen möchtest, denke ich , dass die Fahrt schon ein bisschen weit ist.
    Da kann ich dann nur die holländische Nordsee empfehlen. Dort wollen wir im Herbst auch wieder hin. Wir sind sonst nach Egmond aan Zee gefahren und jetzt wollen wir nach Julianadorp. Holland ist sehr Hundefreundlich und dort dürfen die Hunde auch während der Saison am Strand laufen. Die deutsche Nordsee ist ja im Bereich Dornumersiel etc nicht so hundefreundlich. Wobei es in NEßmersiel ja jetzt auch einen Agilityplatz gibt. Aber sonst hat man mit Hund dort kaum Möglichkeiten.

    Hallo Silvia!

    NAtürlich hat jeder Hund irgendwo sein Lauftempo. Aber es gibt leider auch ganz viele HF die ihre Hunde zusätzlich nach durch den Parcour treiben. Am Sonntag hatte ich z.B. wieder so ein Erlebnis, dass ein Hund im vollem LAuf vom Steg gefallen ist. Die laufen einfach, komme was wolle. Sowas finde ich verantwortungslos! Das richtige Arbeiten am Hindernis ist für mich sehr wichtig. Was bringt es, wenn der Hund schnell ist, dafür aber jede Stange schmeißt und sich vielleicht noch verletzt? GEnauso ist es bei den Kontaktzonen. Bevor ich meinen Hund da drüber rennen lasse baue ich das richtige betreten und verlassen des Hindernisses auf. Das klappt bei meinem Hund bisher echt gut. Sie spring trotz ihrer nur 46 cm super locker über die Hürden und die Kontaktzonen arbeitet sie super bis zum Ende ab. Das einzige Manko ist leider bisher meine Führung. Sie ist halt noch sehr unerfahren und sieht manchmal die Hindernisse noch nicht. Darauf müsste ich mich führtechnisch eigentlich einstellen, was mir bisher noch nicht so ganz gelingt. Ich überlege ja, ob ich deshalb mal eine Einzelstunde buche und geziehlt daran arbeite. Die Umstellung von einem Mini, der immer bei einem ist auf einen Maxi, der einen gewissen arbeitsabstand hat und zudem noch recht schnell ist, ist gar nicht so einfach. Denn ich schaffe die 4m/sec leider nicht :sad2:

    Ja, ich verstehe wie ihr die Übung aufgebaut habt. Bis der Hund das wirklich beherrscht dauert das schon noch eine Weile. Und in einem Parcour ist das dann noch mal was anderes.

    Ja, der Überergeiz einiger Starter lässt mir auch immer die Hutschnurr reißen. Denen geht es nur darum, dass der Hund schnell ist. Da gebe ich den Hunden 3-4 Jahre und dann sind sie platt. Mir ist es wichtiger, dass mein Hund lernt die Hindernisse sauber zu arbeiten. Die GEschwindigkeit kommt dann mit der Sicherheit nach und nach. Ich hatte in Bobby auch keinen schnellen Hund, dafür war er aber sehr sicher und hat selten FEhler gemacht.

    Ich selbst bin auch kein Mensch, der gerne im Mittelpunkt stehen muss. Doch mit meinen Hunden ist das schon etwas anderes. Ich zeige gerne was in ihnen steckt ohne damit überheblich wirken zu wollen. ICh habe bei der Ausbildung sehr viel Wert auf eine ruhige Erziehung gelegt und muss meine Hunde nicht künstlich hochpushen. Das zahlt sich jetzt natürlich aus! Ich wollte auch dieses Jahr noch gar nicht auf Turniere gehen, weil ich das von meinem Hund eigentlich noch nicht verlangen wollte. Doch Emma hat sich schneller entwickelt als ich es vorher vermuten habe. So nutze ich die letzten Turniere dieser Saison als externes Training. ICh versuche ganz ohne Druck mit ihr auf den Parcour zu gehen. Es gelingt mir natürlich nicht wirklich. Deshalb ist es ganz wichtig, dass sie trotz meiner Aufregung doch den Spaß vermittelt bekommt.

    HAttest du dir den schon mal den Verein in deiner nähe angesehen?

    Ihr macht ja einen Kurs, wo vieles in einer kurzen ZEit angesprochen wird.

    Wie hast du dich denn dabei gefühlt und wie hat dein Hund das angenommen?

    MAn kann sich natürlich darüber steiten, ob es zu früh ist oder nicht. Bis zur Turnierreife wird dich dieser Kurs bestimmt nicht führen. Aber um einen Eindruck zu gewinnen und Grundlagen zu kennen ist das bestimmt schon ok.

    Ich war mit meiner Emma am Sonntag auf ihrem 2. Turnier. Sie ist nun 21 Monate alt und ich hatte bereits mit 9 Monaten ganz langsam mit ihr begonnen etwas im BEreich Agility zu arbeiten. Leider haben wir bei diesem Turnier keine Platzierung bekommen. Wir wurden in beiden Läufen disqualifiziert, weil wir noch kein Team sind. Aber: Emma hatte richtig Spaß und soll jetzt erst einmal lernen sich auf den fremden Plätzen wohl zu fühlen. Wollte dir damit nur ein bisschen Mut machen am BAll zu bleiben. Weißt du, ich bin ja mit meinem Rüden schon 6 Jahre Turniere gelaufen und würde mich schon als recht erfahren bezeichnen. Und dennoch fällt es mir derzeit schwer mich ganz auf meinen Hund einzustellen und ihn richtig zu führen. Denn jeder Hund ist anders und es dauert alles nun mal seine Zeit. Wichtig finde ich nur, dass Halter und Hund spaß daran haben. Mir war es egal, dass Emma auf dem Turnierplatz abgespackt ist und Kreise gedreht hat und dadurch rausgeflogen ist. Sie hatte Spaß und einige Geräte (wie den Slalom) hat sie richtig gut gearbeitet. Das ist für mich viel wichtiger als einfach irgendwie durch den PArcour zu kommen. Alles andere kommt mit der Zeit!

    Hallo!

    Ich würde dir raten einen Termin beim TA zu machen und den Hund einmal gründlich durchchecken zu lassen. Lass ein Blutbild machen und guck, welche Werte nicht stimmen.
    ISt dir vielleicht noch etwas anderes an deinem Hund aufgefallen. ISt sie vielleicht leicht erregbar oder eher schläfriger (mal abgesehen von den Alterserscheinungen), hat sich das Fell verändert?

    Hallo!

    Ich finde es wichtig, dass der Hund genügend Wasser angeboten bekommt. Deshalb sollte man gerade bei diesen hochen Temperaturen auch verschiedene Wasserquellen zur Verfügung stellen. Manche Hunde mögen lieber fließendes Wasser, da würde sich die Anschaffung eines Trinkbrunnens lohnen. Es gibt auch Hunde die ungern aus Metall oder Plastiknäpfen trinken, Deshalb ganz einfach Näpfe aus verschiedenen Materialien in der Wohnung verteilen. GAnz wichtig ist auch, dass der Napf nicht immer nur mit klarem Wasser gespült sonder mid. 1 x täglich richtig gereinigt wird, damit sich keine BAkterien ansammeln. AUch, wenn man etwas "Zusatz" ins Wasser gibt, sollte man dies nicht zu lange stehen lassen.

    Alltagstauglich sind vorallem Abenteuerspatziergänge. Denn nichts ist langweiliger, als wenn man beim Spatzierganz so gar nichts erlebt. Es gibt ja nun mal auch Tage an denen begegnet man irgendwie keinen anderen Hunden. Da muss man sich als HAlter schon was einfallen lassen.

    Ich lasse meine Hund dann also über Baumstämme laufen, unter Parkbänke durchkrabbeln, auf BAumstümpfe springen, schicke sie außen um Bäume rum und solche Sache. Und das alles in Verbindung mit Übungen aus dem Grundgehorsam.

    Ich habe auch mal eine Zeit lang das Platinum gefüttert. MEin Hund ist vom Chicken leider dick geworden (trotz halber RAtion) und mochte das Lamm und Reis nicht fressen. Schade eigentlich, ist ein gutes Futter. Ich fütter jetzt auch das Josera. Bei der Futtermenge bin ich auch von den Angaben abgewichen. Ich habe etwa 1/4 abgezogen und selbst damit hat Emma noch etwas zugenommen. Also noch etwas reduzieren. Sie bekommt mit ihren 16 kg jetzt die Menge von einem 10 kg Hund und kommt damit super zurecht.