Beiträge von Yvonne&Bobby

    Was ich auch sehr häufig auf dem Platz bei meinen Leuten sehe ist, dass viele Hunde das "Hundeplatz-Hier" gar nicht verstehen. Sie verknüpfen die Handlung nicht mit dem Wort. Denn für sie ist es einfach undurchsichtig, wenn sie beim Hier mal vorsitzen sollen und mal nicht. Deshalb finde ich es bei Hunden, die auf dem HP ausgebildet werden sinnvoller einfach 2 Komandos zu nutzen.

    Aber zurück zum Thema. Ihr habt Recht, es muss ganz einfach viel mehr Party gemacht werden. Schließlich sollte in diesem moment der Halter interessanter als das sein, was der Hund gerade tut. Manchen hunden reicht ein Leckerchen, andere brauchen ein Spiel. Das muss man auf den Hund abstimmen und die Belohnung für den Hund spannend gestalten.
    Im Wald haben wir eine ältere Dame, die jetzt einen 1,5 jährigen Hund vom TS hat. Sie ist über Stunden mit ihrem Hund unterwegs und liebt ihn wirklich. Der Hund kam aber selten, wenn sie ihn gerufen hat. Ich habe sie nun soweit, dass sie zumindest ein Leckerchen dabei hat. Jetzt müssen wir nur noch am Timing und ihrer weitsichtigkeit arbeiten. Sie lässt ihren Hund leider zu jedem anderen Hund und auch einige Leute fühlen sich leicht belästigt, wenn sie den Hund nicht bei sich behält. Schließlich ist ihr Hund ja lieb :hust:

    Das Komando Hier bedeutet in der UO das herankommen mit geradem Sitz vor dem HF. Das ist so schon korrekt. Nur, sollte man das auch im training in kleinen Schritten aufbauen. Der Hund muss das Prinzip verstehen. Also beginne ich zuerst mit dem Ranfufen und belohne ihn dafür (ohne Sitz), erst wenn das wirklich zuverlässig klappt verlange ich das Sitz. Das sollte zunächst aber erst so ablaufen, dass ich den Hund einmal für das Herankommen und dann noch einmal für das Sitz belohne. Also beide Aktionen des hundes getrennt belohne. Erst später wird das dann zu einer Einheit.
    Bei einem Hund mit einem Rückrufproblem würde ich das auch so aufbauen. Erst immer nur das ranrufen belohnen und danach das Sitz verlangen und belohnen. Und ganz wichtig ist die Freigabe,. Denn der Fehler von vielen Halter ist ganz einfach, dass sie den Hund ohne Komando einfach wieder gehen lassen.

    Der perfekte Ablauf wäre also: "Hier" - Lecker, "Sitz" - Lecker, "Lauf"

    Tani88, die hündin ist wirklich hübsch! Ich mag Black Tri ...

    Aber beim training ist mir was "negatives" aufgefallen. Vielleicht kannst du es ja mal ansprechen, soll nur eine Anregung sein. Denn beim Belohnen in der 2 on 2 off Stellung sollte man den Hund nach unten füttern. Also das Leckerchen tiefer halten, damit kein Knick in der Wirbelsäule entsteht. Nur als Tipp!!!

    Und, Bina wie sieht es bei euch aus? Zieht ihr nun um?

    Zitat

    Ich danke euch allen so sehr für die zahlreichen Tipps :gott:

    Nun muss ich aber erst Mal sichten, überlegen, meine Eltern davon überzeugen, dass es eine ganz fantastische Idee ist, ein maßangefertigtes Geschirr für einen Hund zu kaufen, der bei jedem anderen wegrennt (denn fantastisch sitzen tun sie tatsächlich alle nicht)...
    Kurze Bedenkzeit also.

    Morgen fahre ich, sollte sich das Chaos der öffentlichen Verkehrsmittel hier etwas gelegt haben, erst ein Mal los und kaufe ein breiteres Halsband, bzw. die Materialien dafür und nähe eins.
    Je nach dem, was ich finde.

    Liebe Grüße

    Wenn du selber nähst, dann kannst du doch auch ein Geschirr selbst nähen. Ein Norweger z.B. ist gar nicht so schwer zu nähen. Vorteil bei dem Geschirr ist, dass der Hund meiner Meinung nach noch recht viel Bewegungsfreiheit hat. Manche Hunde stört es, wenn etwas zwischen den Läufen hergeht oder zuviel auf dem Rücken aufliegt. Aber, wenn du eh schon an der Maschine sitzt ...

    Für mich klingt das schon fast so, als würde das Problem etwas tiefer liegen. Denn scheinbar scheinst du ja noch ein paar andere kleine oder größere Baustellen zu haben.
    erzähl doch mal etwas mehr über deinen Hund. Wie alt war er, als du ihn bekommen hast? Wie ist er allgemein vom Typ her? Wie beschäftigst du ihn?
    Vielleicht müsst ihr auch noch mehr an eurer Beziehung arbeiten.

    Hallo!

    Ich denke auch, dass dein Hund einfach gelernt hat, dass sich das Wehren lohnt. Ich hatte bei meinem hund mal eine ähniche Situation. Er hatte bei Friseur schlechte Erfahrungen gemacht und wollte sich danach nicht mehr bürsten lassen. Anfangs haben wir auch alles versucht. Ich habe ihn aus der Hand fressen lassen während ich die Bürste in der hund hatte, wir haben ihn festgehalten und ihn eifach gebürstet ... es war zum verzweifeln. Mein Hund hat gelernt, dass sich der Aufstand lohnt. Denn schließlich wollten wir ihm ja nichts böses und haben aufgehört, wenn er sich gewehrt hatte.
    Wir haben ihm das mit leichtem druck wieder beibringen müssen. Ich habe ihn also an die Leine genommen, damit er nicht komplett flüchten konnte. Er konnte ich ca 1,5 m von mir entfernen und musste den Anblick der Bürste einfach ertragen. Ich habe die Bürste dann öfers einfach so in der Hand gehalten, neben dem Napf gelegt, zu ihm ins Körbchen gelegt, irgendwann hat sie ihn berührt usw.
    Hunde müssen sich manchmal einfach nur mit der Angst auseinander setzen können. Und das mit Ruhe und Geduld. Übe mit deinem Hund zunächst einmal das anziehen des Geschirrs OHNE Geschirr. Ja, klingt komisch. Mach mit deinem Hund genau das, was du tust, wenn du ihm das Geschirr anziehst. Vielleicht liegt hier schon die Ursache. Vielleicht machst du unbewusst etwas, was deinen Hund ängstigt. Danach legst du das Geschirr einfach neben euch. Später dann einfach mal über den Rücken, dann ziehst du es an, ohne es zu schließen uns. Klappt eine Stufe nicht, gehst du zur letzten zurück.

    Zitat

    Bei uns am Schlachthof gibt´s auch "Hundewurst"... 1kg, auf der Pelle ist ein Schäferhundkopf abgebildet!

    Inhalt: Schweinefleisch, Parniermehl, Zucker und sonstiges an Schlachtabfällen...
    Kommt das hin?

    Also, wenn das in einer Hundewurst ist, würde mein Hund das bestimmt nicht bekommen! Da kannste ja besser Frolic füttern.

    Hallo!

    Ich hab jetzt nicht alles durchgelesen. Aber in einer Kapfsituation würde ich meinen Hund auch nicht in Stich lassen. Ich war einmal in dieser Situation. da hatte sich eine Bernhardiner Hündin auf meinen Bobby gestürzt. Wasser hatte ich nicht dabei. Also: Jacke ausgezogen und über den Hund geworfen. in diesem Moment ließ sie von Bobby ab und wir konnten beide trennen. Man muss es nur schaffen in dieser Situation einen klaren Kopf zu behalten und schnell zu reagieren. Und genau das ist das schwierigste, wie ich finde.

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    Die Hündin hat eigentlich schon relativ kurzes Fell. Ich schau mir das Mal an und dann wird evtl. geschnippelt. Über Salz laufen löst meist ein Weinkonzert aus... also irgendwelche kleinen Risse wird sie wohl doch in den Ballen haben...

    oh, dann scheint sich dein Hund schon die Ballen verletzt zu haben. Besorg dir mal günstige Babysöckchen und creme deinem Hund die Ballen mal ein und zieh im Haus die Socken drüber, bis alles eingezogen ist. Nach dem Spatziergang die Pfoten dann lauwarm abwaschen oder mit einem nassen Tuch reinigen 8trocken bringt nicht viel).
    Generell sollte man aber nicht zu oft cremen, weil die Ballen wirklich zu weich werden und so Fremdkörper leichter eindringen können. Also nur bei Bedarf.