Hey, ruhig brauner!
Ich kann aber nur zustimmen. Was ein Hund in der Ausbildung, egal ob nun Agility oder UO oder sonst was ist Zeit und Geduld. Der Hund muss erst reifen. Der Hund ist mit einem Jahr noch ein Kind. Da darf man einfach nicht zuviel verlangen. Ein langsamer aber ordentlicher Aufbau bringt einem später echt weiter. Wenn man jetzt mehr Zeit mit den Basics verbringt, hat man mehr gewonnen als später an den Problemen zu trainieren.
Guckt euch mal das Angebot von Seminaren an. Da gibt es sowas wie "Stangenschmeißen adé", "Kontaktzonenarbeit" etc. Hätten sich die HF am Anfang ein paar Wochen mehr Zeit gelassen, wären diese Seminare überflüssig. Das jetzt mal ohne den gesundheitlichen Aspekt zu benennen. Bedenkt bitte, dass Agility für den Hund ein Hochleistungssport ist. Wer seinen Hund liebt und ihn länger als vielleicht 5 Jahre haben möchte, sollte wirklich darauf achten, wie er trainiert. Ich bekomme schon das nackte Grauen, wenn ich sehe wie einige ihren Hund ohne Aufwärmtraining die Maxisprünge nehmen lassen oder sie die Wippe bis zum Ende durchrennen lassen und die ohne Bremsung auf den Boden klatscht. Das geht gar nicht!
Meine Trainerin sagte mal, dass ein Agilityhund erst mit ca 4-5 JAhren richtig fertig ist. HAt sich bei Bobby damals bestätigt. In seinem 3. JAhr (mit 5) war er wirklich sicher und ich konnte mich auf ihn verlassen. Wir haben uns im Parcour blind verstanden. Bis dahin war es aber ein langer Weg (mit leider auch einem halben Jahr Pause dazwischen).