Zitat
Martin Rütter löst solche Probleme indem er dem Hund Leberwurstwasser und gebratenes Hackfleisch serviert. Bei den Leckereien haut sich der Hund den Bauch voll und es dauert keine 20 min (bei Welpen eher schneller) bis er muss. Nach dem Festmahl wird er sofort raus gebracht und selbst wenn er es verkneifen will, lange hält er es nicht aus. Hund macht dann draußen und wird übertrieben euphorisch gelobt.
So einfach ist das... Wenn man (so wie du) die Situation nicht abpassen kann muss man sie eben fingieren. :)
Bitte Vorsicht mit solchen Experimenten! Bei dem Hund, den Martin dort hatte handelte es sich um einen ausgewachsenen Hund. Da der Welpe der TS eh schon Verdauungsprobleme hat würde ich auf solche Experimente eher verzichten.
Ich finde es gut, dass sich viele Leute die Folgen vom Hundeprofi anfangen, weil man da doch einiges lernen kann. Man muss aber bedenken, dass diese Folgen immer nur einen Ausschnitt des eigentlichen Trainings zeigen und die Lösungen nicht immer auf jeden Hund passen werden. Ich muss gestehen, dass ich befürchtet habe, dass dieser Vorschlag kommt.
Wenn man sowas bei einem Welpen macht, der eh schon Probleme hat (sieht man an der häufigen Kotabsetzung) kann das sehr schnell dazu führen, dass das Zeug vorne und hinten rauskommt und man es gar nicht mehr kontrollieren kann.
Zum Hund in der Wohnung einschränken und auch mal in einem Zimmer kurz alleine lassen hab ich der TS ja schon mal etwas geschrieben. Draußen würde ich auch zur Leine tendieren. Und das auch im Garten. Und dann hilft wirklich nur gaaaaaaaaaaaaaaanz viel Geduld. Und gerade über Tag muss man das echt aussitzen.
Der Welpe ist noch jung und kann seine Blase noch nicht völlig kontrollieren.
Bei Kotabsatz könnte vielleicht noch eine BAuchmassage vor dem Rausgehen helfen. So wird die Verdauung ggf noch etwas besser angeregt.
Wie war denn die letzte Nacht? Wie geht es dem kleinen Wicht heute? Er hatte ja gestern Steinchen gefressen, alles ok mit ihm?