Dein Wunsch dich mehr um ältere Menschen kümmen zu wollen und diese mit deinem Hund besuchen zu gehen finde ich an sich wirklich toll. Bevor du dir jedoch Gedanken darüber machst welche Impfungen, Wurmkuren etc du dafür brauchst, musst du deinen Hund erst einmal so weit darauf vorbereiten, dass sie das wirklich auch nervlich durchsteht. Deine Sandy muss charakterlich so weit gefestigt sein, dass sie damit locker umgehen kann.
Dich kennt dein Hund im Rollstuhl. Aber wie sieht das mit anderen Menschen aus? Sie muss ruhig bleiben, wenn fremde Menschen direkt auf sie zu kommen oder sich komisch verhalten. Das ist nicht einfach! Eine normale Begleithundeprüfung wird dir da nicht weiter helfen!
Wenn du das machst, dann achte bitte ganz genau auf deinen Hund. Vielleicht solltest du dich ein wenig mit Stresssignalen bei Hunden auseinander setzen. So kannst du erkennen, ob es deinem Hund zu viel wird.
Mit Bobby habe ich wirklich viele Prüfungen abgelegt und ihn wirklich auf vieles vorbereitet. Das hat aber wirklich Jahre gedauert. Heute ist er in jeder Situation entspannt oder orientiert sich so sehr an mir, dass er jede Situation meistert. Wir hatten vor ein paar Wochen eine Situation, wo eine Dame mit einem etwa 10-jährigem Kind mit Down-Syndrom bei uns in der Apotheke war. Das Kind hatte eine Art Wutanfall und die Dame war nicht in der Lage das Kind zu beruhigen oder gar mit raus zu nehmen. Das Kind sah Bobby und lief direkt drauf zu. Ich sah schin die Panik in den Augen der Mutter und sagte ihr, dass sie ruhig bleiben soll. Bobby kennt solche Situationen und kann damit umgehen. Das Kind spührte wohl die Gelassenheit und setzte sich ruhig nehmen meinen Hund und streichelte liebevoll. Dann sind wir gemeinsam raus gegangen. Tolles Gefühl!!! Das ging aber nur, weil ich mich wirklich auf meinen Hund verlassen kann und ihn super einschätzen kann. Hätte er Stress gehabt, hätte ich ihn aus der Situation raus genommen.