Da muss ich Raphaele Recht geben. Das Eingreifen in so eine Situation ist nicht ganz ungefährlich. Die meisten Bisse in diesen Situationen sind darauf zu schulden, dass die Halter mit ihren Händen einfach dazwischen gelangt sind.
Das mit dem Wasser ist eine gute Idee. Wir hatten an unserem Hundeplatz an jeder Ecke eine Gießkanne mit Wasser stehen und haben diese auch aktiv eingesetzt, wenn es mal Stress gab. Das hat eigentlich immer geholfen. Wobei die Halter auch oft schnell reagieren und anleinen mussten, wenn die Hunde dadurch getrennt wurden.
Hat man ein Opferhund oder einen Hund, der regelmäßig Stress macht würde ich jedem Halter empfehlen eine Wasserflasche mitzunehmen. Am besten eignen sich diese Trinkflaschen mit Sportverschluss. Damit versuchen direkt ins Gesicht des Hundes zu spritzen. Trotzdem auf jeden Fall etwas Abstand halten!!!
Als gute Alternative, wenn man kein Wasser dabei hat: Jacke ausziehen und ausgebreitet über die Hunde (ideal über den Kopf) werfen.
Oder aber etwas schepperndes (Schlüssel bietet sich da an) zwischen die Hunde werfen.
Solche Experimente wie dem Hund selbst noch weh zu tun würde ich eher lassen. Da wird man ganz schnell vom eigenen Hund gebissen.
Ganz wichtig ist, dass beide Halter reagieren. Ich hatte mal das Problem, dass mein Kleiner (10 kg) von einer Bernhardiner-Hündin angegriffen wurde und der Halter nicht reagiert hat. Da musste ich dann den großen Hund weg bekommen und meinen kleinen schützen bzw vor dem Weglaufen bewahren. Das war eine wirklich schlimme Situation, die ich nicht noch einmal haben muss.