Du brauchst dringend einen guten Trainer oder einen vernünftigen Hundeverein und regelmäßig Training.
Besonders Kontakt zu Züchtern und Haltern von Appenzellern würde euch sehr helfen. Sie sind zwar auch *nur* Hunde, aber haben eine spezielle Einstellung zu Fremden und ein "quecksilbriges Temperament" sagt man.
Auf der einen Seite solltest du deinem Hund deutlich sagen, dass du dieses Verhalten nicht wünscht. Auf der anderen Seite solltest du deinen Hund beschützen, dass ihm Fremde nicht zu schnell zu nah kommen. Das gibt ihm Vertrauen in deine Konpetenz.
Meine beste Freundin hat mit 14 Jahren einen Appenzeller-Schäfer-Mix vom Bauernhof geschenkt bekommen.
Sie musste bald einen Kurs in einem Verein besuchen, denn sie kamen mit ihm nicht zurecht und wurde gebissen.
Im Verein blieben sie bis zur Begleithundeprüfung. Dann ging sie, denn die Methoden waren ihr zu grob, aber trotzdem hatte sie einiges gelernt.
Für meine Freundin und mich war es der Hund unserer Teenie Zeit. Wir haben ihn über alles geliebt.
Aber im Laufe seines Lebens kam es zu vier Beißunfällen, die die Premien der Haftversicherung sehr in die Höhe getrieben haben.
Hätte wir einen guten Trainer/Verein und andere Appenzeller Besitzer gekannt, hätten wir mit dem Hund sicherer und fairer umgehen können.