Beiträge von Gandorf

    Ich hätte nicht gedacht dass die Entscheidung einen Nachbarn auf seinen Hund anzusprechen so eine hochkomplexe Wissenschaft ist wenn man sich nicht wegen Angriff, Übergriffigkeit, Empathielosigkeit oder eines sonstigen ethisch-moralischen Fauxpas schuldig machen will.

    Wieder was gelernt.😏

    oder, um es kurz zu machen, es ist nicht woke.

    Mehr so die persönliche Interpretation von ein paar Leuten davon.

    Eben deswegen

    Man hat mit solchen Hunden schon damit zu tun dass Menschen denken dass der Hund die fressen will, teilweise nur weil er aussieht wie er aussieht.

    Echt Dobermänner sehen nur so aus?

    Haben aber sonst keine ihrer rassetypischen Eigenschaften mehr?

    Wenn zu 100% jeder HH seinen Hund im Griff hätte, oder 100% aller Gebrauchshundebesitzer, wie hier unterstellt wird, dann könnte ich die Empörung verstehen.

    Weil‘s aber Menschen gibt, die ihren eigenen Hund und ihre eigenen Fähigkeiten nicht beurteilen können,

    finde ich es verständlich, wenn man nicht als Opfer für die 1-3 Ereignisse herhalten möchte, die dann das Ordungsamt aktiv werden lassen.

    Da ist es doch sehr viel netter für ein Gespräch bereit zu sein, anstatt mit den übrigen besorgten Nachbarn eine Mauer des Schweigens aufzubauen.

    Jeder kann mal in ne Situation kommen, in der man froh um hilfsbereite Nachbarn ist.

    Mal sacken lassen…

    Aktuelle Nachrichten von außerhalb der DF-Blase:

    Im Rest der Welt fände man das locker, ehrlich und bisschen humorig aufgelockert.

    Die armen Leute da draußen wissen gar nicht, dass man so dünnhäutig sein kann und es ein Sakrileg sich da zu sorgen.

    Vielleicht für den einen oder anderen interessant. Man kann jede Sorte auch mehrmals bestellen. Irish pur, 6 400gr Dosen für 5,99€.

    Irish Pure

    Ich möchte nur anmerken, weil man heutzutage immer auf der Hut vor Greenwashing sein muss, nur weil die Hühner und Rinder kein Dach über dem Kopf haben, sagt das noch nichts darüber aus, wieviel Fläche ihnen zur Verfügung steht und mit welchem Futter sie ernährt werden.

    Ich musste nur an eine Fahrt durch Italien denken, wo ich „Freiland“ Büffel für den berühmten Mozarella gesehen habe. Nur wenige überdachte Futterraufen und Kuh-Leiber dicht an dicht.

    Da sollte man sich fragen, wenn Fleisch zu nem Schleuderpreis verkauft wird, ob es da überhaupt möglich ist, die Tiere artgerecht zu halten UND eine Gewinnmarge zu erzielen.

    Schön wäre es, wenn man in einem passenden Moment mal kurz mit dem neuen Nachbarn unterhalten kann.

    Kommunikation hat Menschen eigentlich immer weitergebracht. Und wer mal in ner Nachbarschaft gelebt hat, in der man sich kennt und mag, möchte das auch nicht mehr missen.

    Nach wenigen Sätzen hat man entweder ein besseres Gefühl — oder man weiß danach wenigstens, dass es sich wirklich lohnt, die Straße zu meiden.

    Wenn das nicht geht, hilft es manchmal auch weiter, sich mal anzuhören, was die anderen Nachbarn dazu sagen.

    Ansonsten würde ich 1-2 Jahre auf Nummer sicher gehen. Danach haben die Leute in der Straße zwangsläufig Erfahrungswerte, ob der Hund unter Kontrolle ist oder nicht.

    Mein Vater hat das Problem mal so gelöst:

    Auf einem isolierten Grundstück auf seinem Spaziergehweg mit seiner Hündin gab es neue Besitzer. Die Schäferhündin bekam gleich Welpen und als ihr Sohn heranwuchs, ging das Gepöbel am Zaun los.

    Mein Vater hat dann angefangen, allein drei Hunden ein paar Leckerchen zu geben. Schon bald wurde er freudig erwartet und auch für seine Hündin nahm freundlichen Kontakt zu den beiden auf.Als eines Tages ihm die Hunde frei entgegen kamen, weil der Zaun irgendwo kaputt war, gab es eine fröhliche Begrüßung auf allen Seiten.

    Würde ich als Erwachsener auch nicht mehr so machen, aber als Kind?/Teenie? hat man in manchen Situationen nur bunte Knete im Kopf:

    Auch Schäferhund der verfallenes Firmengelände irgendwo in der Pampa bewachen muss, hinter dem Zaun tobt und mir schrecklich leid tat.

    Hab dem damals auch beim Spazierengehen nen Keks zugeworfen, irgendwann lies er sich durch ne Lücke knuddeln und als mal das Tor offenstand war das einzige Problem ihm zu erklären, dass er dort bleiben muss.

    Fremde Hunde darf man nicht füttern. Keine Frage.

    Aber vielleicht regt‘s zum Nachdenken an, dass man sich Hunde als Alarmanlagen-Ersatz echt sparen kann.

    Ich denke an der ausreichenden Höhe des Zaunes und dem 100%igen Schließen des Gartentors bestehen Zweifel, sonst gäbe es den Thread nicht.

    physioclaudi

    Wenn du gelegentlich in Dänemark mit deinen Hunden bist, informiere dich besser nochmal über die Gepflogenheiten der Ämter dort.

    Den auch von Touristen werden dort Hunde flott eingezogen und euthanasiert, wegen Zwischenfällen, die in Deutschland keine oder sehr viel geringere Konsequenzen hätte.

    Ich fahr da ganz sicher nur ohne Hund hin.

    Ich dachte das „enge Führen“ eines Hundes hat etwas mit Gehorsam und gutem Management zu tun. Nicht zwingend damit, dass man die Leine maximal kurz nimmt und eilig davon marschiert.

    Das erweckt halt einfach den Eindruck, gerechtfertigt oder nicht, als ob der Hund ein großes Risikopotenzial mit sich trägt, wenn der Mensch täglich so unentspannt ist (nicht mal die Leine lockern kann) und trotzdem keinen Maulkorb drauf packt.

    Könnt ja auch mal stolpern, der Besitzer. Was tut dann der Dobi?

    Im Nerv-Thread bekäme der Beitrag viel Mitgefühl.

    Da würden einige User fragen, ob es Not tut, dass der Vorgarten/Hauseingang so Gift speiend bewacht wird — und ob es dem Hund wohl gut tut, in dieser Erregungslage seine Tage zu verbringen.

    Dummy ist ne feine Sache, weil man viel alleine trainieren kann.

    Es schult Impulskontrolle, befriedigt dennJagdtrieb, kann körperlich anspruchsvoll sein.

    Eigentlich kann man alle Hunde dafür begeistern. Mein Border Collie macht das nach Obedience (1-3) jetzt als Seniorensport und es war für ihn Liebe auf den ersten Blick.

    Nicht nur wegen der Belohnung, aber die 500g „Beute“ zu finden und abzutransportieren ist unheimlich befriedigend.

    Retriever und Spaniels lieben das halt noch nen Tick mehr. Und denen kann man auch tolle Schwimmaufgaben stellen.

    Obedience, Stöbern, Man Trailing, Rettungshundesport können die auch toll.

    Deren Verträglichkeit mit Hunden und Menschen ist halt einfach lässig: Angefangen mit dem Unbefangenheitstest bei der BH, über den Verkehrsteil bei der BH, Gruppenübungen bei Obedience, sämtliche Halsbandkontrollen bei Turnieren, Betasten durch Richter auf ner Ausstellung, Dummy Seminare (Training in Gruppen)…

    Natürlich bereitet man auch „nette“ Hunde auf so etwas vor. Aber mit deutlich weniger Angstschweiß.

    Der Podcast Dummy und Co. behandelt sehr fachlich und sympathisch Dummy Training für alle möglichen Hunderassen und für Menschen die es nur für sich oder auch für Prüfungen trainieren.

    Bei der angeschlossenen Online-Schule kann man kostenlos mal in die Sportart reinschnuppern und alle 2 Wochen eine neue Aufgabe bekommen.

    https://www.hundeschule-jagdfieber.de/podcast/

    Knackpunkt bei Airdale Terriern wäre für mich die Artgenossenverträglichkeit und das :pfeif: Terrierwesen.

    Ich würde, wenn‘s so einer sein soll, einen Züchter wählen, wo nicht nur ein Deckrüde, sondern mehrere Hunde in der Verwandtschaft bewiesen haben, dass sie verlässlich mitarbeiten. Und das nicht nur auf Beginner oder Klasse 1 Niveau.

    Hündinnen sind meist wesentlich netter bei Airdales (und Riesenschnauzern).