Beiträge von straalster

    Gestern Mittag hatte ich Eierschwammerlsuppe aus der Tüte mit Backerbsen. Heute Mittag gab es Teil 2 davon, und vorhin wollte ich den Rest essen.

    Ich stellte den vollen Teller auf den Tisch, daneben die Leckerlis für die Hunde, als mir auffiel, dass das Feuer kurz vor dem Ausgehen war. Ich ging also die 3 Meter zum Ofen und legte ein Scheit Holz hinein.

    Als ich mich umdrehte, stand Charly mit den Vorderpfoten am Tisch und schlabberte genüsslich meine Suppe. Die Leckerlis strafte er mit Missachtung.

    Die hat er für dich übrig gelassen :rolling_on_the_floor_laughing:

    So ein lieber Hund :herzen1:

    Oder, die waren als Nachtisch geplant :ka: xD

    Ich glaube der satz adopt dont shop führt nicht bei allen Leuten zu gleichen Assoziationen.

    Wenn ich den Satz lese, habe ich Leute Kopf die ihre eigene Ideologie über das Wohl des Tieres stellen vermitteln bis zum um winken alles was geht egal, ob es passt oder nicht Leute von denen ich weder eine ehrliche noch eine fachkundige Einschätzung zum Hund bekommen würde. So Leute die sagen Angsthund in der Stadt kein Problem mit genug liebe wird das schon.

    Wenn ich mich also nach einem Hund im TS umsehen, würde, würde ich eher ein Tierheim oder ein Verein wählen, der von der Präsentation her nicht ganz so reißerisch und emotional daherkommt, dafür aber Projekte unterstützt, die nachhaltig sind und auch auf lange Sicht verbesser wollen, denn wenn der TSV einfach immer nur mehr Hunde rüber karrt ist das wirklich reines verkaufen dann ist der schritt zum Vermehrer gar nicht so weit finde ich.

    Sicher trifft das nicht auf alle Organisationen, die diesen Satz irgendwo stehen haben, zu, aber ich sehe diesen Satz hierin der Diskussion auch eher als Platzhalter für das gesamte Auftreten des TSV.

    Nein, natürlich führt das nicht bei allen zur gleichen Assoziation. Haben wir doch allein in diesem Thread gesehen. Für die einen ist es eine Moralkeule. Für die anderen einen Hinweis auf die Verantwortung. Für andere Leid. Für wieder andere Marketing.

    Das gesamte Auftreten des Tierschutzvereins... dem kann ich an keiner Stelle zustimmen. Weil es das gesamte Auftreten des TS gar nicht gibt.

    Merkt man doch immer wieder im Forum. Die einen berichten von TS als ob es die Stasi wäre. Da werden Fragen gestellt, man muss sich "nackig" machen, die lesen mindestens das Tagebuch, Kontoauszüge und weisen erwachsene(!) Leute darauf hin, dass vielleicht nicht alles super passt. Und dann bekommt man den Hund nicht, in den man sich aber von einem Foto unheimlich verliebt hat - unsterblich, unsagbar! Wie kann der böse böse TS das nur verhindern?!

    Die anderen bekommen ihren TS-Hund - ob das passt oder nicht - nach Bezahlung überreicht. Fragen? Naja, wenn noch Zeit dafür ist vielleicht so pseudo.

    Beides Extreme.

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    Was mir mal wieder aufgefallen ist bezüglich Grundeinstellung: Viele erwarten, dass der TS ihnen einfach so ein Tier in die Hand drückt. Weil, die müssten doch froh sein, die Tiere endlich wegzuhaben. Und wehe, da werden Fragen gestellt. Das weiß ich als Erwachsener selber, was ich mir zutraue! Da brauch mich keiner fragen! Was bilden die sich ein!

    Außerdem, was soll das überhaupt, die Tiere müssen doch dankbar sein, die haben es bei mir viel besser!

    Aber woher soll das denn jemand wissen, wenn er keine Fragen stellen darf?

    Und der böse TS sorgt dafür, dass man zum Züchter rennt. Ja klar, weil der "Züchter" nicht so viele Fragen stellt.

    Das sind ganz oft Menschen, die einfach den Weg des geringsten Widerstandes wollen. Nicht das Tier, das am besten passt.

    Passt das Tier dann aber nur optisch... Ja, dumm gelaufen. Das landet dann im ach so bösen Tierschutz.

    Ist es nicht egal warum man ein TH für sich ausschließt und ein anderes TH nicht?

    Auch da: Jain.

    Wenn ich das Tierheim schlicht und einfach deswegen ausschließe, weil da "Adopt, don't shop" steht... Oder einfach deswegen, weil die mir Fragen stellen. Oder mir sagen: Bei ihnen passt der Hund, in den Sie sich auf einem Foto verliebt haben, nicht"

    dann ist da ja eine gewisse Grundeinstellung vorhanden.

    Diese Grundeinstellung wird häufig im Nachhinein zum Problem.

    Beziehungsweise ist es bereits ein Problem. Denn es gibt ja genug Stellen, bei denen eben keine Fragen gestellt werden. Da kannste dir im Katalog einen aussuchen, fährst hin oder bekommst geliefert, fertig. Und anschließend unterstützt du ganz wunderbar die florierende Hundetrainer-, Halti-, Maulkorb-, Tiermedi-Industrie, weil das Tierchen, nicht ganz so sehr dem Foto und der dreizeiligen Beschreibung entspricht und irgendwie dann doch nicht in die Lebensumstände passt.

    Ich denke, jeder sucht den passenden Hund für sich, der zu einem und ins Leben passt :smirking_face:

    Aber es gibt halt Leute, die daneben auch noch Ansprüche an die Vermittler und dazu gehört eben auch, dass die Geisteshaltungen zusammenpassen und das erkennt man unter anderem halt auch daran, wie sich Leute ausdrücken.

    Ich denke, bei Hunden ist das wie überall auch Gelegenheit macht liebe und die persönliche Wichtigkeit des Gegenübers entsteht, aus der Zeit die man miteinander verbringt.

    Kauft man bei Orga A keinen Hund weil..., sondern bei Orga B einen der genauso passt hat der Hund von A zwar blöderweise kein neues zu Hause bekommen, sondern der von Orga b der andersherum halt leer ausgegangen wehre.

    Was bitten soll daran moralisch besser sein den von A und nicht von B zu nehmen, weil einem die Geisteshaltung von Organisation B auf den ersten Blick mehr zusagt, weil es nicht so dogmatisch oder ideologisch überprägt wirkt.

    Ein Problem dabei kann sein, dass Leute dann Abstand von einer Orga oder einem Züchter nehmen, weil die nicht das erzählen, was die Leute hören wollen. Dann gehen sie zum nächsten, der ihnen das erzählt, was sie hören wollen oder eben einfach ein Tier mitgibt - das aber gar nicht passt.

    Geht wieder in alle Richtungen.

    Telefoniere mit jemandem auf Hunderunde. Höre:

    Pscht!

    Wuff!

    Pssschhtt!

    WuffWUFF!

    PSSSSSSCHHHT!

    WUFFFWUFFWUFFFWUFF!

    Frage: "Was zur Hölle machst du?"

    "Na der Hund soll nicht bellen und Cesar Millan macht das auch so!"

    "Versuch mal ein ganz kleines Psssst, als würdest du jemandem ein Geheimnis ins Ohr flüstern und raschle dabei mit Leckerli."

    "Oh, jetzt guckt er mich an und ist still! :smile: "

    ":doh:"

    "Also war nur mein psscht falsch?"

    ":doh: :doh: :doh:"

    Okay, also abgemacht. Welchen der Moppse schickst du rüber? :D

    Weil du hast ja soviele. Und der Arren hat garkeinen.

    So ungerecht! :nicken:

    Es gibt nur einen Mikromopp! Die anderen sind Minimöppis! Die passen nicht unter die Couch oder in Ecken. Und wenn du Mikro äh Mika nimmst, müsstest du auch Bennett nehmen, und wenn du Bennett nimmst, müsstest du auch mich nehmen und wenn du mich nimmst, müssten auch alle anderen mit... Gibt es nur im Set :ka:

    @Lucy_PRT Ich pack's mal in den Spoiler, da nicht ganz das Thema

    Spoiler anzeigen

    Ich hoffe, es ist bei den bemerkenswerten Sätzen nicht so rübergekommen, dass ich dieses Verhalten "Klamotten sind wichtiger als das Kind, was drinsteckt" in irgendeiner Form befürworte oder schönrede. Für mich war das schlimm. Trösten war ein Fremdwort für mich. Beziehungsweise: Dass ich getröstet werde, war ein Fremdwort. (bis auf einen Verwandten)

    Kann ich bis heute ganz schwer zulassen.

    Was einige glaube ich nach wie vor nicht verstehen, weder bei Kindern, noch bei Hunden noch bei egal wem: Das Wesen und das akute Problem einfach mal ernst zu nehmen, Respekt und Zuwendung zu zeigen erzeugt keinen Größenwahn. Nee, die halten sich nicht direkt für den Nabel der Welt oder werden komplett unfähig und hilflos.

    Meine Jungs hab ich getröstet. Mach ich heute (über 20 Jahre später) noch. Jungs auch noch! Da fliegen einem ja dann gerne mal "Indianer kennen keinen Schmerz"-Sprüche um die Ohren. Von wegen, die werden dann verweichlicht und können gar nix alleine und werden keine "richtigen Männer". Die absolut verweichlichten, unselbstständigen jungen Männer stehen mit beiden Beinen im Leben. Sie nehmen das Leid anderer ernst. Können allen ernstes über Gefühle sprechen. Helfen gerne und wissen, wann sie um Hilfe fragen müssen.

    Genauso finde ich es übrigens daneben, immer alles mit "waren halt andere Zeiten" weg zu entschuldigen. Natürlich haben die äußeren Umstände einen Einfluss. Stell ich in keinster Weise in Frage. Aber immer alles darauf zu schieben und dann so zu tun, als wäre es damit getan und man hatte ja keine Wahl, waren ja alle so... Das stimmt einfach nicht. Wäre dem so, würden sich die Zeiten schließlich nicht ändern.

    Aber Arren adoptiert den Mopp bestimmt gerne, falls du das meinst. Und dann müsstest du dem armen, armen Arren seinen kleinen Mopp wieder wegnehmen...

    Exakt das meinte ich. Wie soll ich das denn übers Herz bringen?! Wenn dein Süßmaushund so guckt wie er halt guckt. Der hat doch den Hundeblick erfunden. Dann schleckert er noch liebevoll dem Möppi über den Körper und du findest es noch praktischer, dass jetzt auch nass gewischt wird... Bekomm ich meinen Mikromopp doch nie wieder.