Beiträge von straalster

    Und du bist sicher nicht schwanger? |)
    Meine Katzen sind bei jeder meiner Schwangerschaften so abgedreht

    Da bin ich sicher. (Ich wurde allerdings auch schon an bestimmten Tagen des Monats belagert und früher sogar markiert)

    In den letzten Jahren waren die aber noch nie so krass. Vor allem auch noch alle drei.
    Aber es waren eben auch noch nie zwei fast gleichzeitig läufige Hündinnen zugegen.

    Der TE hat sich ja schon vor ein paar Seiten für die Vorschläge bedankt und wollte nochmals darüber nachdenken. Seither scheint es sich doch weitestgehend im Kreis zu drehen.

    Zu dem "Wenn der Hund krank ist"-Argument möchte ich aber noch meinen Senf geben: Es gibt einen beheizbaren geschützten Bereich. Die Frau des TE kann sich die Arbeit flexibel einteilen, womit ja auch eine engmaschige Überwachung abgedeckt wäre.

    Im Gegensatz dazu - wie viele Hundehalter nehmen sich frei, wenn der Hund krank ist? Die gibt es, keine Frage. Aber nur weil der Hund draußen ist, scheint mir das jetzt nicht grundlegend schlechter, als bei Wohnungshaltung.

    Beschäftigung und Zusammensein mit der Familie: Könnte problematisch sein. Definitiv. Sehe ich bei Wohnungshaltung aber nicht anders. Ein einzelner Hund, der zwei bis drei Stunden mit dem Menschen unterwegs ist und ansonsten eben drinnen - der hat nicht zwangsweise immer Vorteile. Er kann vielleicht mal Kontakliegen, in der Nähe sein usw. natürlich. Aber es gibt doch auch hier im DF mehr als genug Hunde, die nicht mit ins Schlafzimmer gehen (nachts also ebenfalls allein sind), die bei alltäglichen Aufgaben auf ihrem Platz bleiben sollen, in einer Box sind oder im Welpengitter. Wo genau seht ihr denn da jetzt den Unterschied? Da wird doch Nähe auch ganz aktiv verhindert.

    Mal eine Frage zum Thema Hormone:

    Im Januar war meine Hündin läufig, jetzt die Pflegehündin (laut Aussage des Vorbesitzers sollte das eigentlich erst im April der Fall sein). Etwa seit Anfang Februar drehen jetzt die kastrierten Katzenmädels am Rad. (Mutter und zwei Töchter, alle seit 8 Jahren kastriert)
    Sie werden zunehmend anhänglich, wobei anhänglich schon gar kein Ausdruck mehr ist, und kleben an den Hündinnen und an mir. Untereinander meckern sie sich häufiger an. Sie scheinen Stress zu haben, machen damit aber auch allen anderen Stress.

    Kann das an den geballteren Hormonen durch die Läufigkeiten liegen oder sollte ich mir Sorgen machen?

    Von all dem kann man sich locker befreien, indem man jeden denken lässt was er mag und sein Ding für sich mit Freuden durchzieht ;)

    Was ich tue muss mir Spaß machen und wenn es meine Familie freut und wir alle einen Mehrwert erfahren, ist alles richtig gemacht :bindafür: Erweiterbar, oder wie mein Junior immer sagt: Muddi das lass uns modifizieren, damit dies, das, jenes noch effektiver wird, ist ja fast alles.

    Ich will mich gar nicht locker davon befreien, Dinge schade und traurig zu finden.
    Gerade daraus können manchmal positive Bewegungen entstehen und Veränderungen hervorgehen.

    Das finde ich von dir sehr schön zusammengefasst.

    Ich finde es schade, dass der eigene Anbau (vom völligen Selbstversorgen bin ich weit entfernt) als Zeitverschwendung angesehen wird. Gibt es ja alles im Supermarkt. Dafür werden dann aber Zeit, Aufwand, Wasser und Dünger in Blümchen gesteckt (die zwar zum Teil auch ihre Bewandtnis haben aber meist doch nur der Deko dienen).
    Das ist für mich verschwendetes Land. Auch wenn natürlich jeder selbst entscheiden kann, wie das aussehen soll, ich find es traurig.

    Es gibt bei uns auch reichlich Hobbygärtner, die sich einen Teich anlegen, dann aber über das Quaken der Frösche meckern. Oder am liebsten alles zubetonieren würden aber das natürlich ganz toll finden, im Grünen zu wohnen. Entzieht sich meinem Verständnis.

    In der Gegend hier gibt es viele (teils sehr alte) Kleingartenvereine. Bei uns ist vorgeschrieben, dass ein Drittel der Fläche jedes Gartens für den Anbau von Obst und Gemüse verwendet werden MUSS. Die wenigstens halten sich daran oder knallen halt ein Pseudo-Beet in eine Ecke, wenn sie auf den fehlenden Anbau hingewiesen werden. Finde ich sehr schade.

    Mit wenigen Gartennachbarn gibt es den Austausch, entweder von Obst und Gemüse direkt oder von Pflanzen. Bei mir sind letztes Jahr die Beerenbüsche explodiert. Die sind wirklich ertragreich und pflegeleicht. Und wenn man sich die Preise für eine 125 Gramm-Packung Beeren anschaut, sparen die eben auch richtig was ein. Ich hatte tatsächlich Probleme, die Büsche verschenkt zu bekommen. Lieber haben sich die meisten Nachbarn ihr teures Obst im Supermarkt gekauft...

    Da kenn ich mehr Städter, die sich ihren Balkon ganz sinnvoll mit Kräutern,Snack-Gemüse und Hochstämmchen eindecken, als hier Hobby-Gärtner, die Essbares anpflanzen.

    Seit Freitag ist Völlerei angesagt, da ich zum Abendessen jeweils hohen Besuch (meine Neffen) hatte. Hier mal die Liste:

    Kartoffelecken
    Ofen-Paprika, -Karotten, -Brokkoli, -Zucchini, -Tomaten (alles einzeln und verschieden gewürzt, weil irgendwer immer irgendwas nicht mag)
    Rohes Gemüse als Sticks zum Dippen
    Kräuterbutter- und Knoblauchbutterbaguettes, frisches Brot, frische Brötchen
    Überbackene Nacho-Chips
    Bohnendip
    Sour Creme
    Tsatsiki
    verschiedene Sorten Kräuterquark
    Röst-Knoblauchbutter
    Salsa
    Käsedip
    selbstgemachter Paprika-Frischkäse
    Hähnchenschenkel
    Hackbällchen
    Erbsencremesuppe