Beiträge von straalster

    Meine Hündin ist jetzt seit (wahrscheinlich) einer Woche läufig, (wir haben sie auch erst seit 8 Tagen bei uns!!!) Sie ist 7 Monate alt und zuletzt gehen wir um 21:00 uhr abends mit ihr ne kurze Runde und dann erst wieder gegen 10:00 Uhr! Ich weiß das ist krass, aber sie hält das wirklich durch.

    Es ist eben immer individuell.

    @Joke: ich würde dir wie gesagt empfehlen, mal gesundheitlich zu schauen und die Dauer ganz langsam zu erhöhen. 5 Minuten in der ersten Woche, hält er das aus, eben nochmal 5 Minuten. Ich weiß ja nicht, auf welche Dauer ihr das steigern wollt.

    Diese Gewohnheit könnte sich bei ihm eben seit drei Jahren eingeschliffen haben. Da sind abrupte Änderungen immer schwierig.

    Danke euch allen für so viel Zuspruch und Hilfe. Es ist wirklich sehr unangenehm und wie hier auch erwähnt wurde, ist der Hund jetzt noch nicht erwachsen. Dann sieht’s nämlich meistens nochmal anders auch und ich befürchte nicht gerade besser für uns.

    Ich muss mich mal informieren bzgl. Leinenpflicht. Wir wohnen in Elmshorn/Schleswig-Holstein. Das wäre natürlich die angenehmste Lösung.

    Auch Frolic wäre ne Überlegung wert. Im besten Fall verknüpft der Hund positives mit mir oder seine Halterin ist davon nicht begeistert und holt ihn ran zum anleinen.

    Beide Zwerge auf den Arm nehmen müsste ich echt mal üben. Es sind 5 und 7 kg und ich selbst auch ein sehr zierliches Persönchen. Aber einer links, einer rechts sollte gehen.

    Morgen werde ich bei ihr klingeln und nochmal freundlich das Gespräch suchen. Ob’s was bringt....mal sehen.

    Das Hochnehmen ist so eine Sache - damit sind die Hände belegt. Abwehr geht nicht mehr.

    Vielleicht noch als letzte Variante: Deine Hunde hinter dich, Pfefferspray erstmal auf den Weg vor dich sprühen?

    Ob ich jemals ne Vorkontrolle machen muss weiss cih ncht, aber wenn die Wohnung nach Rauch stinkt, würde ich da kein Tier hinvermitteln / verkaufen wollen. Hunde (und die meisten andere Tiere) haben einen sehr viel besseren Geruchsinn und wenn der Zigarettenrauch und wenn es für mich schon stionkt, dann möchte ich nicht wissen , wie das für einen Hund ist. abgesehen davon kann sich der hund nciht gegen die Gifte (Nikotin etc.) wehren . Was man mit der eigenen Gesundheit macht ist eine Sache, aber die Gesundheit von tieren, die von einem abhängig sind ? Die sich nicht wehren können ?

    Ich hatte schon den Fall, das bei der VK eine anfragte, ob ich das nicht auch lustig fände, wenn sich dass weiße Fell an den Tieren durch den Qualm gelb verfärbt.

    Nö. Find ich nicht.

    Bin dann nach der Äußerung gegangen,

    Eben. ;)
    Ich hätt's vielleicht deutlicher schreiben sollen, aber was bringt denn so eine Nachkontrolle generell, egal ob angekündigt oder unangekündigt? Aus oben genannten Gründen kann man dabei eventuell feststellen, dass irgendwas nicht optimal läuft – aber wenn die neuen Besitzer das nicht hören wollen/anders sehen/absichtlich verschwiegen haben/etc., kann man doch eh nichts machen, oder? Wozu also die Kontrolle?

    Dass man sich als Verein/Pflegestelle über einen Austausch mit den neuen Besitzern freut, vielleicht auch mal ein paar Bilder per Mail bekommt oder – bei besonderer Sympathie – auch mal zusammen einen Kaffee trinkt oder einen Spaziergang macht, mein' ich damit nicht. Natürlich ist das nett und es ist auch klasse, wenn man als "Ex-Pflegestelle" weiter Ansprechpartner bei Problemen ist, die eventuell auftauchen. :gut:

    Mir geht's um die tatsächlichen "Kontrollen", die von manchen Vereinen angekündigt/durchgeführt werden. Was verspricht man sich davon? Was passiert konkret, wenn man dabei einen Missstand entdeckt oder feststellt, dass die Angaben vorher nicht korrekt waren?

    In unserem Fall gibt es eben die Probezeit. Solange gehört das Tier im Prinzip mir. Fällt jemand in der Zeit durch = Tier weg.

    1) Das heißt gar nichts. Ich kann mit meiner Hündin im Stundentakt raus gehen und sie wird ein paar Tröpfchen pinkeln!
    2) 8 Stunden über Nacht? Das empfindest Du als „ordentlich“ Stunden?
    Das sollte ein (gesunder) Hund meiner Meinung nach auf jeden Fall schaffen!

    3) Was sollte denn Deiner Meinung nach gesundheitlich abgeklärt werden? Ernstgemeinte Frage!

    Für einen Hund, der noch relativ neu in dem Zuhause ist, empfinde ich das als "ordentlich" wirklich. Ganz ernst. Auch über Nacht, er ist bisher noch neu, die Routine ist noch nicht so eingeschliffen wie bei einem Hund, mit dem ich seit Jahren zusammenwohne. Manche sind da schneller bei der Anpassung, andere langsamer.

    Gesundheitlich würde ich bei Bedarf abklären lassen, ob eventuell eine schwelende Entzündung, Blasenkristalle, vergrößerte Prostata, Zucker im Urin vorliegen - weil diese Sachen den Harndrang erhöhen können.

    Natürlich gibt es Hunde, die Pinkeln immer - es gibt aber auch Hunde, die machen das nicht. Die quälen sich auch nicht aus dem Bett, wenn sie nicht müssen.

    Daher würde ich immer die zwei Fronten absichern: Ist gesundheitlich alles okay? und: Was kann ich derzeit von dem Vierbeiner erwarten?

    Eine Hündin in der Läufigkeit muss eventuell häufiger. Ein Hund mit geschwollener Prostata hat vielleicht mehr Druck, kann aber die Blase nicht so schnell leeren. Der pinkelt langsamer und länger. Ein Hund mit unterliegender Entzündung muss vielleicht 20 mal am Tag, kann dann aber nur ein paar Tropfen rausdrücken. Ein Hund, der zeitlebens um 5 Uhr rauskam, maximal 6 Stunden aushalten musste, der strapaziert sich halt mir 8 Stunden schon richtig heftig.

    Also erstens: Es wird angenommen, dass der Hund das eventuell durch Gewöhnung so macht. Kann so sein, muss nicht so sein. Und selbst wenn es "nur" Gewöhnung ist: Auch dann drücken Blase und Darm möglicherweise sehr stark. Gewöhnung und Gewohnheit sind nicht ohne. Die würde ich sehr vorsichtig um ein paar Minuten verschieben, sehr langsam und schauen, wie es damit läuft. (also nur jede Woche um ein paar Minuten)

    Zweitens: Der Hund macht offensichtlich, wenn er rauskommt. Auch wenn es erstmal nur pinkeln ist, bevor er den Darm leert. Das heißt für mich: der muss. Der macht das nicht aus Spaß.

    Drittens: Es sind acht Stunden. Das ist doch ordentlich! Vor allem, wenn der Hund erst seit acht Wochen da ist.

    Wurde schon mal gesundheitlich alles abgeklärt? Ist der vorherige Rhythmus bekannt?

    Ich bin auch noch nicht alt. Ich muss trotzdem manchmal "raus". Stünde mir da jemand im Weg oder müsste ich fragen oder aushalten - viel Glück demjenigen, der mir den Klogang verweigert....

    @pardalisa: Ich kann dir das pauschal nicht beantworten, da ich sozusagen Sonder-Pflegestelle bin. Gesundheitliche Einschränkungen, Traumata, starke Unverträglichkeiten. Da sind die Auswahl-Raster meist sehr viel enger.

    Ich lege auch vertraglich fest, dass ich beispielsweise die Adresse nachprüfen darf oder dass das Tier nie irgendwo anders hingeht als zu mir zurück. Es gibt zudem eine Probezeit (festgelegter Zeitraum, wenn dann alles passt, geht das Tier in den Besitz der neuen Halter über). Es muss also niemand damit rechnen, dass ich lebenslang unangekündigt auf der Matte stehe. Aber durch diese Übergangsphase empfinde ich durchaus mehr Sicherheit. Und Leute, denen es wirklich um das Tier geht, begrüßen das meiner Erfahrung nach. Sie haben nämlich wiederum die Sicherheit: Wenn es gar nicht geht: Dann ist jemand ohne wenn und aber da. Und das ist kein Versagen. Ob die krank sind oder gerade einen Notfall in der Familie oder auf der Arbeit haben - da ist jemand, der ihnen hilft und mit dem das Tier bereits vertraut ist. Auch wenn es auf Dauer einfach nicht passt - ja, auch das passiert. Aber in solchen Situationen stehen sie bzw. das Tier abgesichert da.

    Zur unangekündigten Nachkontrolle - was bringt mir denn eine angekündigte? Da wird der Hund mal eben gebürstet, weitere Tiere und Kinder verschwinden, Gefahrenquellen werden schnell beseitigt... Da brauch ich nicht mehr vorbeikommen. Da wird mir eine gekünstelte Szene geboten, das war's.

    Als kurzfristiges Accessoire, das dann irgendwo angebunden landet, wenn es anfängt was zu kosten


    Ich hoffe das ich mit diesen Satz nicht gemeint bin.
    Ich habe seit 25 Jahren Hunde. Und für die letzten Arztkosten könnte ich einen gebrauchten Mittelklassewagen kaufen.

    Der Anzeige "Suche kleinbleibenden Hund, der nicht zu teuer sein sollte" entnehme ich davon aber rein gar nichts. Ich kann der Anzeige ganz viele verschiedene Dinge entnehmen aber im Prinzip steht: Da sucht einer einen billigen, kleinen Hund.

    Hast du schon selbst mal aktiv gesucht, bei Tierheimen nachgefragt, dich beim Tierschutz beworben? - Das steht da nicht.

    Seitwann hast du Hunde? - Das steht da auch nicht.

    Du hast schon viel Geld in TA-Kosten investiert und möchtest daher lieber Rücklagen bilden und beim Kaufpreis sparen? - steht da auch nicht.

    Für alle steht da: Du willst einen billigen Hund. Find ich aus vielen verschiedenen Gründen nicht vertrauenerweckend. Von all denen, die so eine Anzeige lesen, kennt dich doch auch keiner. Also wieso sollte dir da irgendjemand vertrauen?

    Bestenfalls wirst du als jemand eingeschätzt, der zwar einen Hund will, aber eventuell keine TA-Kosten bezahlen kann.

    Ich finde sowohl VK als auch und vor allem unangekündigte NK sinnvoll. Da gibt es mit Sicherheit Optimierungsmöglichkeiten und vielleicht gäbe es eine bessere Möglichkeit aber ich finde die Kontrollen aus mehreren Punkten gut.

    1. Sie sieben aus: Ob der potentielle Halter keine Kontrolle will, weil er das als Eingriff empfindet, schlechte Erfahrungen damit gemacht hat oder was verbergen will :ka: keine Ahnung und mir tatsächlich auch ein wenig egal. Wenn die Kontrollen dazu gehören und sie abgelehnt werden, wird schon mal ausgesiebt.


    2. Es gibt ein runderes Bild und lässt manches auffliegen: Hey, Bewerber können bei mir im Wohnzimmer sitzen und mir das Blaue vom Himmel runterlügen. Manche machen das richtig, richtig gut. Superfreundliche Gegend, total tolle Wohnung, Garten vor der Tür etc. Natürlich können diese dann mal eben für einen Tag ein Haus leihen, wenn es ne VK gibt. Bei uangemeldeter NK fliegt sowas auf. Sowas fliegt auch auf, wenn ich mal im Einwohnermeldeamt die gemeldete Adresse überprüfe oder mir schlicht und einfach einen Perso zeigen lasse. Und ja, soweit bin ich schon gegangen.

    Aber selbst bei wirklich tollen neuen Haltern - das Bild wird runder. Manche sind total begeistert, wenn sie zeigen können, was sie schon für das Tier vorbereitet haben. Oder bei einer NK sieht man direkt, dass das Tier den 6er im Halterlotto gewonnen hat - nicht, weil alles blitzeblank ist und alles so hübsch ordentlich und mit Designer-Tiermöbeln bestückt. Sondern, weil man sieht, wie der Mensch mit dem Tier umgeht, wie sich vielleicht auch die Wohnung geändert hat und auf das Tier angepasst wurde usw.

    Andererseits kann eben auch auffallen, dass das Tier mit angeblich stetigem Gartenzugang, das in jedes Zimmer darf, auf einem Flur haust, gestresst ist, vernachlässigt wirkt und keine Bindung zu den Menschen hat.

    3. Man kann nochmal Ratschläge geben: Ich hab da noch dieses wirklich niedliche Beispiel im Kopf - das neue Tierchen fing an, den Lieblingssessel zu zerlegen. Das neue Halterchen hing wahnsinnig an diesem Sessel, traute sich aber nicht, der Fellnase auch mal "nein" zu sagen - weil die Fellnase ne bescheidene Vergangenheit hatte und es war doch jetzt auch sein Zuhause und überhaupt. Da kann ich nochmal helfen und vermitteln, sodass es für beide Seiten noch ne Ecke besser passt.


    Natürlich hängt das auch davon ab, wie dabei vorgegangen wird und das gewisse Grenzen respektiert werden. Ich muss nicht jedes Zimmer sehen und ich würde den Teufel tun und einfach ohne zu fragen irgendwo reinspazieren. Aber auch aus der Bereitschaft, mir etwas zu zeigen lässt sich gelegentlich was ablesen.

    Nur so zum Beispiel: Paar, kinderlos (das war wichtig, weil das Tier nicht gut auf kleine Kinder reagierte), die wären bei mir im Wohnzimmer mit wehenden Fahnen durchgekommen. Bei der Vorkontrolle: Super Wohnung, gemütlich, ruhige Lage - alles schön und tiersicher. Wäre da nicht hier und da ein Kinderspielzeug gewesen. Kinderbücher im Regal, und die Aufkleber auf der einen Zimmertür. Das Paar hatte ihr Kind verheimlicht, weil es unbedingt diesen Vierbeiner haben wollte, der ausdrücklich nicht mit kleinen Kindern klar kam.

    Natürlich meinten auch die nachdem es aufflog "wir hätten das schon hinbekommen, wir hätten schon aufgepasst, wir hätten schon für Sicherheit gesorgt, wir wissen am besten, ob wir die Verantwortung übernehmen können".

    Nope. Sowas mach ich nicht mit. Ich will nicht in ein paar Wochen oder Monaten lesen: "Kind lebenslang durch Hund entstellt - Hund nachweislich kinderunverträglich. Warum, oh warum wurde der denn an diese armen unschuldigen Menschen vermittelt???".

    Ich hab genug Lügen, schauspielerische Meisterleistungen und vollkommene Selbstüberschätzung erlebt, um mittlerweile auf dem Stand zu sein: Vertrauen und Bauchgefühl sind Klasse. Kontrollen sind trotzdem besser.

    "Ich möchte einen kleinen Hund, der billig ist" - das kann auf viele verschiedene Arten aufgefasst werden.

    So als Opfer oder Belohnung beim Kampftraining. Als Wurfmaschine für einen Vermehrer. Als kurzfristiges Accessoire, das dann irgendwo angebunden landet, wenn es anfängt was zu kosten....

    Seriös finde ich Anzeigen mit diesem Wortlaut definitiv nicht. Du kannst ja ganz heere Intentionen haben aber das zeigt die Anzeige nicht.