Beiträge von straalster

    Wo ist das aus dem Kontext gerissen?Ich hab sogar im Zitat drin gelassen, dass es alle zwei Jahre passiert. Man es aber besser findet der Hund macht rein, als einhalten zu müssen.

    Und das der Hund einfach "lieber im warmen kackt" findet man witzig. Dann macht er halt ins Wohnzimmer. :ka:

    Es ist doch was ganz anderes ob das wöchentlich, aller zwei Wochen oder aller Jahre mal passiert. Insbesondere in Bezug auf die psychische Belastung.

    Gerade bei Unfällen zweimal im Jahr oder aller zwei Jahre, wenn der Hund keine andere Möglichkeit hat - joah, das finde ich auch besser, als wenn er einhalten muss. Ich weiß, wie unangenehm das ist. Blasenentzündung oder Durchfall sind so gar nicht witzig - selbst dann, wenn ich nur ein paar Meter bis zur Toilette habe. Und wenn dann noch jemand zwischen mir und der nächsten Toilettenmöglichkeit stünde, der vielleicht nicht direkt reagiert, sich erst noch anziehen muss, bevor er mich dann zur Toilette geleitet... ich könnte nicht beschwören, dass mir da lebenslang kein Unfall passieren würde.
    Und ich wünsche das meinen Tieren nicht, dass sie dann zwanghaft einhalten und Schmerzen dabei haben.
    Deswegen ja: Wenn das mal passiert, ist mir das lieber als das Wissen, dass meine Tiere leiden.

    Das ist aber wie gesagt was anderes, als wenn man immer und überall mit dem nächsten Pinkelfleck rechnet. Wenn man Sachen vorher abschnuppert, ob vielleicht jemand drangemacht hat. Angst hat, das irgendwie alles riecht. Das ist belastend.

    Toll ist vllt. das falsche Wort....
    aber wie psychisch belastend und angeekelt klingt das hier nicht

    Das ist ja auch aus dem Kontext gerissen und in einem Fall, wo es nicht wirklich oft vorkommt.


    Wenn diese Unsauberkeit bzw. die Gleichgültigkeit genetisch fixiert zu sein scheint, müsste man sie doch auch über Generationen weggezüchtet bekommen, oder?

    Aber daran scheint ja eigentlich kein Interesse zu bestehen, ansonsten wäre der Druck auf die Züchter ja deutlich größer, da evtl. mal zu forschen/ forschen zu lassen.

    Vielleicht auch ein Thema für eine Doktorarbeit?


    Ich vermute, daran scheitert es, weil es ein Tabu ist. Sieht man doch allein in diesem Thread. Wenige wollen das wirklich zugeben, weil man oftmals direkt als Halter verurteilt wird. Dann wird es eben totgeschwiegen. Und durch Schweigen kann kein Druck aufkommen.

    Mein Dicker hat auch schon ins Bad gemacht, als er Durchfall hatte. Es kann sein, dass er sich gemeldet hat und ich hab es nicht gehört (mein Schlaf ist komatös). Das war mir ebenfalls lieber, als wenn er sich gequält hätte. Passiert halt mal.

    Er war vollkommen bedröppelt deswegen, obwohl ich weder geschimpft noch irgendwie negativ reagiert habe.

    Es wird ja gerne behauptet, dass Hunde kein "Schuldbewusstsein" haben, mir kam das bei ihm aber ganz genauso vor. Zumindest war es ihm extrem unangenehm.

    Meine erste Goldi-Dame hatte Blasenkrebs und war daher teils inkontinent. Sie konnte dafür rein gar nichts. Manchmal lief es einfach. Es hat nie irgendjemand geschimpft oder sich auch nur beschwert. Wegwischen und gut. Aber es wirkte oft, als würde sie sich selbst Vorwürfe machen.

    Dagegen hatte ich halt auch schon Hunde, denen das fürchterlich egal ist.

    @jackierussell: Ich glaube, was du dich gerade am allermeisten fragen solltest ist nicht das "Durchhalten, bis der Hund Nachwuchs zeugen kann", sondern - würde dein Vater wollen, dass sich sein Hund so quält?

    Der Vierbeiner ist offensichtlich (deiner Schilderung nach) sehr gestresst. So sehr, dass er Gewicht verliert, jault und alles behöckert - weil er nicht anders kann. Fänd dein Vater das gut oder auch nur hinnehmbar?

    Geh zum Tierarzt, lass nachschauen und dich beraten.

    @straalster Du läufst auch ohne Brille?

    :lol:

    Nee, die Ausrede hab ich nicht. Mein Hirn ist manchmal einfach amüsant für andere....

    Der Hund hatte aber einen wirklich breiten Kopf, war überraschend hoch und hat halt nur so um die Wand gelinst. Da lag die Assoziation "Bär" halt irgendwie nahe (in meiner Welt... ;) ).

    Und hat mal jemand bemerkt, wie todesmutig das von mir war, alle vor einem vermeintlichen Bären zu schützen und mich zu opfern?! Nö.
    Bin mir ziemlich sicher, dass mich sogar die Hunde dafür ausgelacht haben.

    :lachtot:

    Das kommt öfter vor, als du denkst.

    Pssst, sonst wirke ich doch noch dümmer und blinder ;)

    Das werde ich mir jetzt auch wieder ewig anhören können.... :roll:

    Ist mir schon mal vor ein oder zwei Jahren passiert. Wir haben hier eine Lärmschutzwand am Wohngebiet. Im Morgengrauen laufen wir da lang und zack! Da guckt ein Bär um die Wand. Ich hab mich so erschreckt und direkt alle hinter mich geschoben während mir ein "EIN BÄR! :shocked: " entfuhr.
    Ja, war dann doch eher so ein schokobrauner Labbi.... Das wird mir heute noch vorgehalten.

    Fahr gerade so die Straße neben einem Rad-/Fußweg entlang und sehe den größten Hund aller Zeiten neben einem Fahrrad herlaufen! So groß wie das Fahrrad selbst.

    Mir entfährt: Boah, der Hund ist aber riesig!

    Geschulter Blick des tiererfahrenen Beifahrers: Mama, das ist ein Pony...


    Zu meiner Verteidigung es war dunkel, das Pony war schwarz und wer rechnet schon damit, dass jemand sein Pony am Rad spazieren führt. :D

    Dann erkommt mir ja noch eine Frage, könnte der Stress vom Hund vielleicht auch mit dem Tod seines Herrchen zusammen liegen das er in letzter Zeit so ist?

    Ich kann den Wunsch nachvollziehen aber die Absicht, das wirklich umzusetzen verstehe ich nicht.
    Du siehst, dass der Hund enormen Stress hat und euch wahrscheinlich auch enormen Stress macht. Du willst das jetzt weitervererben. Also noch mehr Lebewesen kreieren lassen, die genauso leiden und Stress haben.

    So hart es klingt, deinem Vater bringt das auch nichts mehr.

    An deiner Stelle würde ich mal bei deinem Hund abklären lassen und die bereits erwähnten potenziellen Lösungen ins Auge fassen. Denn der lebt und der leidet gerade.