Beiträge von straalster

    @Wild_woman - danke dir. Ich hatte mich auf der Febub mit jemandem darüber unterhalten, wo gar keine Windeln eingesetzt werden und das fand ich ziemlich einschränkend und unpraktisch.

    dass mögliche Lösungen und Ursachen schon längst geklärt und durchgegangen wurden, dass die Hunde gesund sind, dass sie Stubenreinheit grundsätzlich verstanden haben und das über längere Zeit auch funktioniert, bevor dann doch wieder was ins Haus geht. Dass sozusagen kein Muster erkennbar ist und die Hund das tatsächlich einfach machen, weil sie's können.


    Da bin ich mir eben nur sehr selten sicher. Bei meinem einen Pinkler war es sehr klar Trotz. Ich sagte nein - innerhalb der nächsten halben Stunde konnte ich damit rechnen, dass er vor meinen Augen irgendwas zerstören, bepinkeln oder koten wird. Der war dabei auch ganz ruhig und hat gewartet, bis ich gucke. Das war eben seine Antwort auf mein Verbot.

    Aber selbst wenn ich vermeintlich alles versucht habe, das Tier vermeintlich komplett gesund ist - ich weiß in vielen Fällen nicht, was in dem Vierbeiner vorgeht. Und untersucht wird ja nun auch nur das, was man eben so als Grund vermutet.

    Ist dem Vierbeiner wirklich "nur" kalt? Oder kann er in bestimmten Situationen nicht, weil sich der Körper verspannt?

    Wenn der Hund sich nachts irgendwohin schleicht und den Halter nicht weckt - denkt er vielleicht, dass ist eben das kleinere Übel? Dann muss der Halter ja nicht raus.

    Wenn ein Tier ins Bett pinkelt, verbindet er das vielleicht irgendwie mit Sicherheit?

    Wenn ein Tier in bestimmten Situationen vor die offene Tür macht, anstatt raus zu gehen - denkt es sich vielleicht "das ist doch draußen, wenn die Tür offen ist. Das reicht also." Oder gab es in dem Moment draußen irgendwas, was ich nicht wahrgenommen habe, den Hund aber davon abhält, raus zu gehen?

    Oder ist es vielleicht irgendwas Gesundheitliches, das bisher einfach noch nicht erkannt wurde?


    Ich kann ja immer nur das versuchen und untersuchen (lassen) worauf ich selbst komme oder wozu mir jemand rät. Das heißt ja nicht, dass tatsächlich ALLES mögliche versucht und untersucht wurde. Das heißt nur, dass ich nach meinem oder auch dem aktuellen Kenntnisstand alles unternommen habe, was mir bekannt ist.

    @trashtom: Ich hab nicht ganz verstanden, wo das Thema jetzt gerade polarisiert und wenn du meinst, das wäre schlimmer als Veganismus, dann hast du noch nie die Polarisierung dadurch erlebt.


    Sieh den Thread doch mal als Vorteil - du weißt jetzt, was auf euch zukommen kann und kannst schon jetzt gezielt vorgehen. Du wirst dir nicht in einem Jahr denken "Mist, hätte ich das mal früher gewusst".


    Den ersten Halter eines silbernen hab ich erst vor ein paar Jahren kennengelernt. Er war felsenfest davon überzeugt, dass der reinrassig ist. Hätte ich ihm auch geglaubt, weil ich mich noch nie informiert hatte, wie die Farbe beim Labbi zustande kommt. Hätte ich dann nicht den Hund gesehen und wäre die Kopfform nicht so eindeutig nach dem Weimaraner geschlagen, dass ich dann mal nachgelesen habe.
    Wollte derjenige auch nicht wahrhaben, bis dann eben die typischen Probleme dieser Mischung losgingen.


    Du hast jetzt den Vorteil zu wissen, was in deinem Hund steckt und dich nicht auf "Labbi" zu versteifen.

    gut möglich daß er verletzt ist oder traumatisiert vom gestrigen Vorfall.hier der link zur Wildvogelhilfe, sind dort Adressen drin von Auffangstationen
    Startseite - Wildvogelhilfe.org
    Daumen sind gedrückt hier, daß er es schafft.

    Danke für den Link. Verletzt oder krank sah er zum Glück schon mal nicht aus. Flog ganz normal, keine Schonhaltung, nicht aufgeplustert. Der flog auch nicht hektisch an der Scheibe rum, sondern schien mit Blicken den Rahmen abzusuchen, wo er denn rein könnte. Also ganz ruhig und interessiert. Hab ihm gestern erstmal Wasser hingestellt und er wollte eindeutig wieder rein, als das Fenster aufging...

    Ich hab leider keinen Käfig mehr ansonsten würde ich mal testen, ob er sowas vielleicht kennt und da reinfliegt. Vielleicht wurde er ja wirklich drinnen aufgezogen und will jetzt zurück. :ka:

    @Das Rosilein: Die Herangehensweise, die ich auf Seite 12 ganz unten beschrieben habe. Also versuchen, auch aus solch komplett schiefgelaufenen Szenen beziehungsweise generell von CM was mitzunehmen.

    @Montagsmodell: Ich seh auch CM nicht als "blindes Huhn" und er hat durchaus nicht nur Zufallstreffer. Was hier im Forum und auch von Peta von ihm dargeboten wird, sind ausschließlich die Schreckens-Highlights. Das macht sie nicht besser. Keine Frage.
    Meist wird dabei aber auch der Kontext kaum bis gar nicht beachtet.
    Macht seine Fehler ebenfalls nicht besser.

    Ich finde es allerdings auch nicht förderlich, wenn sich Menschen darüber ergehen, wie Kacke der Typ doch ist und nur diese Videos betrachten, eigentlich keine Ahnung haben, womit er seine Fans "rankriegt" und was er sonst so vermittelt. Denn diese Menschen können genauso wenig sachlich diskutieren wie die felsenfesten Anhänger. Neutraler Austausch ausgeschlossen.

    Zumindest kann ich mit der Einstellung "Was gibt es denn Positives bei ihm?" auch noch mit den Haltern reden, die überzeugt von seinen Methoden sind und vielleicht mal jemanden noch zum Umdenken anregen. Und ich sehe in diesen Haltern Menschen, die zumindest interessiert sind, besser mit ihren Hunden umzugehen.

    Auch wenn du mich gerade als blindes Huhn bezeichnet hast, @Montagsmodell - ich finde diese Herangehensweise auf mehreren Ebenen besser als die "alles Scheiße"-Einstellung.

    1. Ich kann was für mich herausziehen / lernen.
    2. Man bleibt analytischer, neutraler. Manches relativiert sich auch, wenn der Kritiker sich ernsthaft fragt: "Was genau hätte ich denn anders gemacht?"
    3. Man kann deutlich besser informieren und diskutieren, wenn man nicht als einziges Argument hat "Der ist halt scheiße und geht ja mal gar nicht".
    4. Empathie für die anderen fällt leichter und ich hab ne ganz andere Grundlage, wenn ich wirklich das Ziel habe, Leute aufzuklären. Mit Empathie erreiche ich nämlich mehr. (nicht bei jedem aber tendenziell) Ich kann eventuell Leute da abholen, wo sie gerade sind.
    5. Allein durch das Informieren über CM und seine Methoden erhalte ich mit ein wenig Nachdenken jede Menge Infos über die Einstellungen zu Hunden und manchen Haltern.

    hier machen die Vögel "Randale" wenn sie hungrig sind.Seitdem ich auf Ganzjahresfütterung umgestiegen bin, kommt das aber selten vor. Meistens muß dann ein Vogelfutterspender aufgefüllt werden, eine Vogeltränke ist leer o.ä.

    Aber sowas hab ich gar nicht am Haus und der Vogel ist hier gestern erst durch die Wohnung geflogen und wurde von sehr vielen Katzen verfolgt :( :
    Bin mir ziemlich sicher, dass es der Vogel von gestern ist, weil er eine markante Lücke in den Schwanzfedern hatte.

    @pardalisa: Ich verstehe, was du meinst. Ich selbst habe meine Haltung dazu auch erst nach ziemlichem Frust geändert. Belastet hat mich das trotzdem.

    Meine Erfahrungen allgemein ist: Ich kann mich jahrelang über irgendein Verhalten ärgern und davon ausgehen, dass macht das Lebewesen (sei es Mensch oder Tier) um mich zu ärgern! Denn: Ich mache ja schon alles, damit das nicht mehr passiert. Ich versuche doch, zu verstehen und Lösungen zu finden und überhaupt. Passiert das Verhalten dann trotzdem, macht das Wesen das also ganz klar, um mich zu ärgern. Oder ich bin dem Wesen nicht wichtig genug, um das Verhalten abzustellen.


    Wenn ich mir dann aber die Fragen stelle: Unser Verhältnis ist doch aber ansonsten super. Warum sollte mich das Tier denn ärgern wollen? Das ist von mir abhängig! Was hat es denn davon, auf mein Kissen oder die Couch zu pinkeln? Was will es mir sagen? Was passt ihm nicht?

    Dann werde ich verständnisvoller und lösungsorientierter. (Ging mir zumindest so)

    Zu den Windeln - sofern nötig - die sind tatsächlich oftmals angenehmer. Auch eine Schutzhose plus Tena Lady oder andere Inkontinenzeinlage sind schon a bissl besser als vollgepinkeltes Fell, das täglich sehr gründlich gewaschen werden muss. Die werden auch nicht nasskalt.

    Also wenn ich mal dilettantisch rechne und tatsächlich von 34 Welpen ausgehe, die meiner Erfahrung nach max. eher 1.850 Euro kosten als glatte 2.000 Euro bin ich bei:

    62.900

    Dann noch Futter für 34 Welpen, Impfungen, Entwurmungen, Chippen und eventuelle weitere Tierarztkosten für jeweils mindestens 34 x 8 Wochen. (Bei 17 Welpen pro Wurf wird es ja auch ein wenig eng mit der Muttermilch, was wiederum Zufütterung erfordern könnte und möglicherweise höhere Tierarztkosten nach sich zieht)
    Zuchtzulassung der Hündin und wahlweise Decktaxe oder zusätzlich Zuchtzulassung und Unterhalt des Rüden. Sämtliche Waschmaschinen, die da so anfallen. Vorherige Untersuchungen der Hündin und eventuell des Rüden.
    Untersuchungen während der Trächtigkeit der Hündin.
    Benzinkosten für die Fahrtwege.
    Die ganzen Arbeitsstunden, die da drinstecken.
    Eventuell notwendige Umbaumaßnahmen (zumindest am Anfang, wenn die Zucht neu ist).

    Zusätzliche Hilfe ranholen, weil teilweise 18 Hunde zuhause zu haben halt auch einfach mal ne Hausnummer ist....

    Ich kann mir schon vorstellen, dass von dem vermeintlichen "Gewinn", der es ja sowieso nicht ist, gar nicht mal so viel übrig bleibt.