Es gibt da so einen schönen Spruch, der sich eigentlich auf Kinder bezieht:
Bei einem Sohn muss man sich um einen Penis Gedanken machen.
Bei einer Tochter um alle.
Es gibt da so einen schönen Spruch, der sich eigentlich auf Kinder bezieht:
Bei einem Sohn muss man sich um einen Penis Gedanken machen.
Bei einer Tochter um alle.
Welpen ticken da ganz unterschiedlich. Es gibt welche die nach ein paar Wochen(!) Eingewöhnungszeit gut 3 Stunden mal alleine bleiben können. Andere können das auch 2 Jahre später noch nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man einen Welpen mit 8-10 Wochen holt und ihn dann nach 2 Tagen (das ist kein Eingewöhnen - nach 2 Tagen ist der noch nicht mal richtig angekommen) gleich 4 Stunden alleine lässt. Die können ihre Blase noch gar nicht so lange kontrollieren und sie könnten bei so langer Zeit auch Panik bekommen und dir aus Angst alles vollpieseln usw....
Ich mir auch nicht, deswegen ja meine Einwände. Für mich wäre das auch unabhängig vom Alter des Hundes. Manche erwachsenen Hunde rennen Türen ein oder schreien die ganze Zeit durch. Andere verkrümeln sich zwar aber sind dennoch komplett gestresst.
Und eine längere Eingewöhnung scheint im Fall der TE ja nicht möglich - aufgrund der Dialyse Termine. Dazu wurde geschrieben, dass der Freund seinen Urlaub schon aufgebraucht hat. Er könnte sich also anfangs auch nicht mehr und länger um den Hund kümmern. Das sind sehr schwierige Voraussetzungen.
@Azurblue: An deiner Stelle würde ich jetzt Folgendes machen
1. Aktiviere oder suche Bekanntschaften - vielleicht hast du aus der Zeit mit deinem verstorbenen Hund noch einen guten Tierarzt im Hinterkopf? Vielleicht eine Gassibekanntschaft? Setz dich wenn möglich mit denen in Verbindung. Oder bau neue Bekanntschaften auf. Du kannst dich auch mal als Zaungast in einer Hundeschule anmelden, ins Tierheim gehen oder einfach Leute beim Gassi ansprechen - das geht auch ohne eigenen Hund.
2. Hinterfrage deine Motivation! Wirklich ehrlich. Ich habe das als Pflegestelle schon des Öfteren erlebt. Da kommt jemand, der ein Tier verloren hat, selbst an physischen und /oder psychischen Problemen leidet und ist der felsenfesten Überzeugung "ein Tier wird meine Probleme lösen". "Dann muss ich mich kümmern, dann komme ich wieder raus, dann muss ich eine feste Routine haben, dann wird alles wieder besser". Es kam nicht einmal vor, dass das funktioniert hat. Da kann das Tier noch so pflegeleicht gewesen sein.
Ja, du möchtest selbst erziehen und mitten in der Nacht raus - obwohl du es gerade selbst kaum aus dem Haus schaffst. Das ist eine schöne und verständliche Wunschvorstellung. Die Vorstellung ist auch weit verbreitet. Die Realität sieht aber häufig anders aus. Welpenblues oder Neuer Hund Blues. Jetzt in der kalten Jahreszeit auch noch schlechtes Wetter. Deine gesundheitlichen Baustellen. All das sind Faktoren, mit denen du zuallererst vor dir ehrlich umgehen solltest.
Deinen Posts entnehme ich, dass du dich gerade in die Wunschvorstellung verrennst. Das willst du nicht hören, das will keiner hören. Ändert nichts an den ungünstigen Umständen.
Und ein Hund könnte dir bestimmt helfen - wenn das drumherum passt. Bau dir ein soziales Netz auf. Such dir jetzt schon selbst Hunde, die du tagsüber/zeitweise betreuen kannst. Als Probelauf und als Vorbereitung und auch als Möglichkeit, Kontakte aufzubauen.
Stell dir mal vor, du musst von jetzt auf gleich ins Krankenhaus. Dein Welpe ist seit einer Woche bei dir. Und nun hängt er in der Luft oder wird von Leuten betreut, die du nicht kennst, zu denen du folglich auch gar kein Vertrauen haben kannst.
3. Sei finanziell realistisch. Betreuung kannst du dir nicht leisten. Wie sieht es mit Tierarztkosten aus?
4. Regle das mit deinem Freund. Was ist, wenn du für ein bis drei Wochen ins Krankenhaus kommst? Was passiert mit dem Hund? Wer nimmt den Hund, wenn du noch länger ausfällst oder sich dein Zustand verschlimmert?
Ich glaube, es geht @straalster hier nicht um die vier bis fünf Stunden sondern darum wenn ein Notfall (längerer Krankenhausaufenthalt, etc.) eintritt...
Anfangs geht es mir schon um die 4-5 Stunden. Das kann mit einem Welpen super gut funktionieren - aber eben auch richtig schlecht für Hund und Halter ausgehen.
Eingewöhnungsphase wären hier in diesem Fall maximal zwei ganze bis zweieinhalb Tage. Dia ist Mo Mi Fr. Sagen wir, der Hund wird nach der Dialyse am Freitag geholt. Am WE kann er sich "einleben". Am Montag das erst Mal 4-5 Stunden komplett allein. Das ist schon mal ne Hausnummer, wenn er erst so kurz da ist.
Längere Eingewöhnungsphase lässt sich nicht einrichten, denn Freund auf Arbeit und Dia ist nunmal Mo Mi Fr.
Wenn das passiert, hat man selbst schlecht organisiert und/oder schlecht ausgewählt.
genau um die Organisation geht es doch in diesem Thread. Geld für die regelmäßige Betreuung ist nicht da. Freundschaften/Bekanntschaften sind aktuell ebenfalls gar nicht vorhanden - dafür aber ein chronisches gesundheitliches Problem, das nicht mal eben für ein paar Wochen Eingewöhnungsphase pausiert werden kann, bis der Hund solange problemlos allein bleibt.
Familie wohnt drei Stunden entfernt.
Auch bei einer Hundepension müsste der Hund eingewöhnt werden, selbst wenn es dann nur für den Notfall wahrgenommen wird. Das kostet. Außerdem kann die Pension im Notfall ausgebucht sein.
Privatpersonen sind super aber nicht verpflichtet und haben auch ab und an mal unvorhergesehene Probleme/Notfälle.
Ist doch super, wenn das bei dir und deiner Familie noch nie der Fall war. Aber ihr habt ja schon mal durch euch gegenseitige Rückendeckung - was bei Azurblue eher nicht vorhanden ist.
Einen Plan B bis F finde ich nun wirklich übertrieben
B - Private Hundebetreuung sagt dir ab, weil Kind krank und selbst Magen-Darm-Grippe.
C - Hundepension ist heute leider schon voll oder hat gerade zu.
Hm. Doof jetzt.
Es geht hier nicht um einen Job, wo man sich im Fall der Fälle selbst krankmelden oder einen Urlaubstag einlegen kann. Es geht hier um Dialyse und die mal so eben absagen oder ne Woche verschieben dürfte eher schwierig sein. Die eigene Gesundheit sollte Azurblue ja nun nicht hintenanstellen.
Könnte dein Partner in der Mittagspause nach Hause @Azurblue? Den Hund an den Dialyse-Tagen eventuell mit zur Arbeit nehmen? Wäre ein Gassigänger denkbar?
Oder eben Hund alleine lassen.
Das wären deine Möglichkeiten, wenn du keine Betreuung bezahlen kannst - vorausgesetzt der Hund schreit oder bellt nicht das Haus zusammen, wenn du weg bist und dann regen sich die Nachbar auf und dir segeln Beschwerden und Abmahnungen ins Haus.
Goldendoodle find ich ungünstig in deinem Fall. Auch wenig haarend kannst du dir da bei einigen abschminken.
Du kannst ja nun mal nicht einfach Urlaub von der Dialyse nehmen. Wenn sich dein Zustand verschlechtert, hat dein Freund immer noch einen Vollzeit-Job: Da besteht das Risiko, dass der Hund in der Luft hängt für wenigstens 40 Stunden die Woche, plus Fahrtweg, plus sonstige Besorgungen, plus Besuche im Krankenhaus, einfach immer noch.
Also entweder gehst du da so verantwortungsvoll und fair dem Hund gegenüber ran, dass die Versorgung und Betreuung gesichert ist, oder du machst Abstriche. Alles dazwischen ist - entschuldige den Klartext - arg arschig von dir.
An deiner Stelle würde ich ohne Sicherungsnetz - im Sinne einer Betreuung während der Termine und im Notfall (du musst für ein oder mehrere Tage komplett ins Krankenhaus, kannst nicht selbst mit dem Hund raus o.ä.) gar keinen Hund anschaffen. Weder Welpe noch älter. Solange du keinen Plan B bis wenigstens F hast, kann das einfach ganz schnell in die Hose gehen.
Hast du mal überlegt, vielleicht Gassigänger zu werden? Zeit mit Tiere verbringen, was Gutes tun und das wäre aktuell auch leichter mit deinen Verpflichtungen zu vereinbaren. Oder aber aus dem Tierschutz als zeitlich festgelegte Pflegestelle tätig zu werden. Da hast du in Form des Vereins immer noch eine Absicherung als Rückenhalt und Rückversicherung für den Hund.
Hat mit Panik gar nichts zu tun, @oregano. Es ist eben nur so, dass es manchmal auch auf dem Nichts auftauchen kann - auch wenn das Geräusch vorher gleichgültig oder sogar positiv verknüpft war. Bei einigen Hunden scheint das schlicht an der Veränderung des Gehörs zu liegen.