Für mich ist es überhaupt nicht mäkelig, wenn Tiere nicht jeden Tag das Gleiche mögen. Ich find eher die Halter verwöhnt, die jeden Tag und am besten auf immer und ewig das Gleiche füttern wollen - weil das so hübsch bequem ist.
Damit meine ich jetzt niemanden, wo die Tiere gesundheitsbedingt nur sehr wenig vertragen und jeder Wechsel zu Problemen führt!
Aber ich könnte mich (sofern es gesundheitlich nicht absolut erforderlich ist) weder für mich selbst noch für meine Tiere mit dem Immergleichen anfreunden. Für mich macht es auch Sinn, dass Ernährung abwechslungsreich sein sollte, um ausgewogener zu sein. Keiner nimmt mit jeder Mahlzeit alle Mikronährstoffe auf, die benötigt werden. Dazu kommen dann noch individuelle und aktuelle Faktoren - weswegen auch das allerbeste Superfutter als durchgängige Monogabe schlicht und einfach nicht alles abdecken kann.
Ich hab mich mal unzulänglich gefühlt, weil meine Tiere nicht immer alles fressen, was ich ihnen vorsetze. Aber warum eigentlich? Wer das erreicht hat, indem die Tiere gelernt haben "Es wird gegessen, was in den Napf kommt oder du hungerst!" Anstatt halt immer mal zu wechseln oder zu variieren.... Herzlichen Glückwunsch.
Woher kommt das eigentlich, dass Tiere immer das Gleiche futtern sollen?