Beiträge von straalster

    Boah, was habe ich beim Krallenschneiden meiner Seniorin uns beiden für Stress bereitet. Jahrelang! Es war ein Kampf für uns beide. Ich hab ihr nie ins Leben geschnitten, hab keine Ahnung, ob das vorher mal passiert ist oder warum sie da so eine Angst hatte.
    Aber ich bestand darauf, dass sie/wir da eben durch müssen. Dabei lag die einfache Lösung wirklich klar auf der Hand. Denn die erste Kralle ging immer gut. Danach brach Panik aus. Als mir dann endlich mal ein Licht aufging, wurde halt nur eine Kralle pro Tag geschnitten. Stressfaktor: Null. In der Folge konnte ich dann auch mal zwei pro Tag schneiden. Dann mal drei. Und am Ende war die Krallenpflege überhaupt kein Thema mehr.

    Der Dicke muss erstmal den Frust rauslassen. Er brummt, oder grummelt, versteckt sich, knurrt und kommt dann doch zu mir - er weiß, er entkommt dem einfach nicht. So lange warte ich ganz ruhig und mache gar nichts außer ihm zu sagen "Alter, ich weiß wo du wohnst". Und dann schläft er beim Krallen- und Pfotenfellschneiden ein und genießt die anschließende Pfotenmassage. Aber die Angst und Nervosität muss bei ihm erstmal raus.

    Die Chefin mag es auch nicht aber möchte es möglichst schnell hinter sich bringen. Also hält sie still.

    Die Zwerge sind auch schon dran und ich bin froh, dass ich das ganz entspannt belegen kann.

    Hund meiner Mutter möchte dabei seinen Maulkorb tragen, der beruhigt ihn irgendwie. Hündin meiner Mutter wurde schon zigfach auch vom TA ins Leben geschnitten - die hält trotz allem ziemlich entspannt still - solange ich schneide. Ich hab das Leben noch nie erwischt.

    Also ja, ein Hoch auf die Bögen und die individuellen Lösungen!

    Genau die Frage stelle ich mir eben auch. Ob eine Behandlung auf dem konservativen Weg genau diese Folgen haben kann.
    Gibt es hier im Forum Erfahrungen mit dem Auflösen von Steinen - und wenn ja, ist in genau diesen Fällen die Ausgangsgröße bei Behandlungsbeginn bekannt?

    An alle anderen natürlich wieder vielen Dank. Ich werde zum Termin heute Mittag frisches Urin mitnehmen.

    Hoffentlich weißt du nach dem Termin heute mehr. Daumen gedrückt.

    Meine Hündin(Seniorin) hatte Struvit aber das fiel so zeitig auf, dass es noch keine größeren Steine waren. Eher "Grieß" und Steinchen in Größe winziger Kiesel/großer Sand. Da hat das Auflösen noch funktioniert. Daher auch mein Tipp mit der Ascorbinsäure.
    Wären sie größer gewesen, hätte ich sie durch Ultraschall zertrümmern und dann endoskopisch absaugen lassen können. Wäre jedoch ebenfalls mit Narkose verbunden gewesen. Das ist aber auch schon wieder so ewig her...
    Hängt eben immer von der Steinart und der Klinik ab, welche Möglichkeiten es gibt.

    Sollte es sich wirklich um Struvit handeln - was aber dringend richtig untersucht werden sollte - könnte der Urin angesäuert werden. Beispielsweise mit Ascorbinsäure. Aber ob sich die Steine bei dieser Größe wirklich noch auf dem konservativen Weg auflösen lassen... :???: Die Gefahr dabei ist vielleicht auch: Steine lösen sich langsam auf, werden dadurch im Umfang kleiner und dann könnten sie sich nicht nur vor den Blasenausgang legen, sondern auch noch darin stecken bleiben.

    Zudem wird die Blase auch fortgesetzt gereizt, kann sich entzünden und chronische Entzündungen sind immer eine "wunderbare" Voraussetzung für Entartungen/Krebs.

    Mein Vorgehen wäre jetzt:
    Zweitmeinung und bei Bedarf Drittmeinung einholen. (Was du ja schon tust)
    Über alternative Behandlungsverfahren informieren (lassen) - eventuell besteht die Möglichkeit, die Steine zertrümmern zu lassen, sodass sie von alleine abgehen. Auch ein endoskopischer Eingriff wäre eventuell eine Option. Kosten hierfür sind aber in der Regel etwas höher.
    Wenn dafür eine Lösung gefunden ist: Informier dich über die passende Ernährung. Wenn deine Maus eine Veranlagung dazu hat, könnte eine Ernährungsumstellung vorbeugend gegen die Neubildung von Steinen wirken und vielleicht auch gleich noch das Übergewicht positiv beeinflussen. Das ist ja bei Herzvorgeschichte auch nicht unbedingt ideal.

    Würde ich bei meinen rubbeln - direkt Rastas/Filzmatten. Und ich meine sowohl meine Haare als auch die von den Fellnasen. Ich bemerke auch einen Unterschied seitdem ich die Handtücher für die Nasen gewechselt hab. Seither neigen sie nicht mehr so zum Filzen aber Feuchtigkeit bekommt man damit wunderbar schnell aufgesogen.

    Und wie Rübennase schon sagt: Es gibt dafür so viele mögliche Gründe. Schilddrüse, Hormone, Mangelerscheinungen, sonstige Erkrankungen....

    Atypische saisonale Flankenalopezie - die Zeit dafür passt schon mal. Mittel der Wahl wäre hier Melatonin. Tritt typischer Weise erstmalig zwischen drei und sechs Jahren auf.

    Schilddrüse wäre auch eine Möglichkeit und wird daher immer vorher untersucht, bevor von der Alopezie ausgegangen wird. Wenn es jetzt erstmalig auftritt weist du ja auch noch nicht, ob es wieder von allein verschwindet.

    Panthenol und Biotin könntest du versuchen. Und vielleicht lieber sanft ausstreichen anstatt rubbeln? Es gibt auch tolle relativ günstige Handtücher (bei Pearl z.B.), da reicht das Ausstreichen vollkommen aus, @Dackelbenny.

    Da ich festgestellt habe, dass Sina untenherum mittlerweile weniger Fell hat als vorher, bin ich am Überlegen woher das kommen könnte.
    Mein 1. Gedanke war, dass es durch die Kastration (vor 1,5 Jahren) und den Hormonmangel kommt, aber letzten Winter war sie ja auch schon 6 Monate lang kastriert und haariger.
    Und jetzt ist mir gestern noch ein Gedanke gekommen:
    Könnte es evtl. sein, dass ich ihr beim Abrubbeln (das muss ich ja seit ein paar Wochen aufgrund des nassen Wetters) mit dem Handtuch irgendwie das Fell (Trimmfell) "ausreiße"? Das ist nämlich genau dort weniger geworden wo ich immer herumrubble und das Gerubbel geht jetzt besser und ich muss da nicht mehr so sanft sein wie letzten Winter weil sie keine Angst mehr davor hat.

    Hast du denn mehr Haare am Handtuch oder rumfliegen? Brechen die Fellhaare ab oder gehen sie richtig aus?

    aber mein Hund macht das doch grundsätzlich, wenn er unangeleint ist

    Ich meinte auch, dass sie dann durch die Leine vielleicht eher daran gewöhnt sind, dass sie nicht aufpassen müssen. Denen fehlt die Übung beim Aufpassen. Bei Straßenhunden in Städten ist das bestimmt auch nochmal was anderes, könnte ich mir so vorstellen - die müssen auf sich selbst aufpassen.

    Wir hatten in Leipzig mal einen Stadtfuchs, der ist immer erst bei Grün über die Ampel und hat solange auf dem Weg gewartet. Er ist auch tatsächlich bei großen Straßen nur bei Ampeln drüber gegangen oder zumindest hab ich ihn immer nur an Ampeln drüber gehen sehen.