Beiträge von straalster

    Rohe Karotten kannst du eigentlich bedenkenlos geben. Hab ich hier schon bei 6-Wochen alten Welpen in der gleichen Größenordnung (bzw. noch kleiner) gemacht. Damit sie auch ohne Maulsperre gut geknabbert werden können, halbiere oder viertele ich die Karotte längs. Ganz am Anfang hab ich die Karotten leicht angedünstet, sodass sie nicht mehr ganz knackig sind aber bei einem 16-wöchigen Welpen sollte das nicht mehr notwendig sein.

    Wie geht es dir denn, @Luna203? Bist du noch sehr traurig? Bist du bereit, deine Aufmerksamkeit schon wieder zwischen zwei Hund zu teilen oder magst du erst einmal "Wunden lecken" und verheilen lassen? Schauen, wie es mit einem Hund läuft? Das ist sehr wichtig und entscheidend.

    Es gibt Hunde, die treten aus Trauer in den Hungerstreik.
    Appetit weg, Antrieb weg. Nichts macht mehr Spaß. Nichts motiviert.

    Es gibt Hunde, die fühlen sich allein wohler. Es gibt aber auch Hunde, die blühen mit einem passenden neuen Hundepartner überhaupt erstmal wieder auf.

    Da gibt es einfach keine Pauschalantwort. Aber es gibt Punkte zur Orientierung und zur Hilfe, die du beachten kannst.

    ich zitier mich nochmal selbst:

    Wir sind uns da einig und ich heiße es nicht gut, denn im Endeffekt muss es hauptsächlich der Hund ausbaden. Ich kann aber ansatzweise verstehen, wie es dazu kam.

    Ich hab schon relativ am Anfang des Threads geschrieben, dass sich das mit dem Gras auch sehr einfach und sogar noch sicherer für den eigenen Hund lösen lassen würde. Und ich bin kein Fan davon, einen Hund mit Beschwerden (ihm ist übel, deswegen frisst er Gras) zu anderen Hunden zu lassen. Vielleicht ist er aufgrund der Beschwerden grummelig und dann wird das "entspannte Begrüßen" ohne Leine doch eskalieren, einfach, weil es ihm nicht gut geht. Oder er hat eine Krankheit/Parasiten und gibt sie beim Begrüßen mal eben noch weiter. Muss nicht sein.

    Mir ging es ganz generell um das Verstehen, wie es zu dieser Kette an schief gelaufenen Situationen kam und konstruktiv zu sagen: So und so hätte es sich vermeiden lassen und lässt es sich in Zukunft vermeiden. Auch wenn die TE selbst vielleicht nicht mehr mitliest, vielleicht hilft es ja mal noch jemandem anderen, bevor es mehrfach eskaliert.

    Der Grund, warum ich das hier „lasch“ sehe ist zum einen der erste Vorfall, der zu den Auflagen führte. Bei einer Beißerei zwischen Hunden hat ein Mensch seine Hand dazwischen gehalten – die Hand wurde erwischt. Die Betroffene wollte an sich noch nicht einmal Anzeige erstatten.
    Ein grundlegend aggressives Verhalten gegen Menschen erkenne ich dabei nicht.

    Ein Hund, der gerade selbst gebissen wird und verteidigend um sich schnappt – der kann schlicht und einfach auch mal den Falschen erwischen. Das kann auch dem eigenen Hund passieren, den ich gerade rette.

    Damit will ich nicht sagen: Hey, selbst schuld, was hat sie denn ihre Hand dazwischen gehalten /versucht die Hunde zu trennen?
    Hätte ich ebenso gemacht. Sehr wahrscheinlich hätte ich dabei auch nicht alles perfekt gemacht. Sehr wahrscheinlich wäre auch ich gebissen wurden. Das kann mir auch dann passieren, wenn ich versuche einen Kampf zwischen Menschen abzubrechen – vielleicht nicht unbedingt ein Biss aber das ich einen Schlag abbekomme, kann dabei vorkommen. Auch wenn der nicht für mich "gedacht" war.

    Ich finde die Ansprüche an Hunde da extrem hoch. Die sollen bitteschön im Bruchteil einer Sekunde während eines „Kampfes“ unterscheiden können. Könnte ich als Mensch nicht. Nicht mit Stresshormonen auf Hochtouren.

    Sich dann als Halter zu denken: „Mein Hund hat im Eifer des Gefechts aus Versehen jemanden erwischt aber ist nicht grundlegend gefährlich.“ – find ich verständlich.

    Gegen die Auflagen zu verstoßen, anstatt vielleicht durch Training und Wesenstests dagegen anzugehen – eindeutig Mist. Die Schuld hat die TE doch von Anfang an eingestanden.
    Hund der anscheinend Probleme im Magen-Darm-Trakt hat zum einen draußen Gras fressen lassen und zum anderen mit anderen Hunden zusammenlassen – auch nicht gerade clever und verantwortungsbewusst. Einfach mal n Topf Katzengras drinnen geben – fertig.

    Aber zu sagen „ist doch egal aus welchem Grund der Hund seine Zähne gegen einen Menschen eingesetzt hat“… uff.

    Es gibt so viele Halter, die sich z.B. nicht an die Leinenpflicht halten oder sich blind auf die 100%ige Funktion ihrer Hunde verlassen. Da latschen die Hunde leinenlos über Straßen oder direkt an der Straße lang. Ein Schreckmoment reicht und es gibt einen Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Oder der Hund wird ungesichert auf einem ungesicherten Grundstück laufen gelassen. Das Gefahrenpotential wird aber hingenommen.

    Hier hat laut Beschreibung ein Hund einen Menschen aus Versehen erwischt (beim ersten Vorfall). Da würden bei mir nun auch nicht direkt die Alarmglocken schrillen. Ich würde dennoch etwas dagegen unternehmen, dass es zu eskalierenden Situationen mit anderen Hunden kommen kann.

    also umsonst kann ich mir ehrlich gesagt nicht leisten. Der Aufwand, die Verpflegung....

    Aber.... das geht jetzt glaub ich ein wenig zu sehr vom Thema weg.
    Aber nochmal danke für die Ideen. Zwischen den Jahren wird daran gefeilt.

    Hast du schon mal über Bonuskarten /Abo nachgedacht? Also 5 oder 10 Behandlung im Zeitraum von xy - und dafür gibt's "Rabatt". Damit ließen sich die Behandlungstermine vielleicht enger zusammenschieben und dann werden die Vierbeiner häufiger gepflegt, denn bezahlt haben die Halter ja schon. Für dich wird der Aufwand geringer, weil die Tiere häufiger vorbei gebracht werden.

    Und die Vierbeiner werden viel häufiger gepflegt - haben damit also den Jackpot.

    Alternativ halt sowas wie "Wer aller vier bis sechs Wochen vorbeikommt, bekommt xy Euro Rabatt"


    Seminare finde ich eine Superidee. "Von Afterkralle schneiden bis ziepfreies Bürsten /Zahnreinigung - Basics vom Profi lernen in zwei Stunden" irgendwie so. Würde ich auch sehr klein und exklusiv halten, so dass du das jedem sehr einfach und praktisch zeigen kannst und jeder unter deiner Anleitung schon mal selbst Hand anlegen kann.

    Nein. Ich will es nicht wissen xD

    xD

    Die kosten nicht so viel, wie sie wert sind! :klugscheisser:

    Und ich glaube, ganz so genau will ich es bei den ganzen Nasen hier auch nicht mehr wissen....
    Allerdings überlege ich gerade durchaus, ob ich mir nicht ein Prepaid-Konto beim TA einrichten lassen.


    Und trotz Bandscheibenvorfall, Biopsie, mehrfach Röntgen, mehrfach Ultraschall, Impfungen und Entwurmungen, Kotproben, mehrwöchige medikamentöse Behandlungen (ein kastrierter Kater hatte Milch, Therapie des Bandscheibenvorfalls, Antibiotika und Schmerzmittel für Mastitis), Physio und sämtlichen Kosten für die drei Neuankömmlinge war das durchaus kein Spitzenjahr auf die TA-Kosten bezogen.

    dann den Zahnstein regelmäßig entfernen (lassen). Also wenn er sich so schnell bildet, tatsächlich mindestens einmal im Monat. Dazu braucht es ja keine Narkose. :bindafür:Generell... je öfter, desto kleiner der Aufwand.

    Das sowieso aber manchmal gibt es ja DEN Tipp, an den man selbst einfach noch nicht gedacht hat.

    Was mir bei unseren Pudeln jetzt schon mehrfach aufgefallen ist (nicht representativ)- bei Krebserkrankungen nahm die Neigung zu Zahnstein plötzlich zu. Strahlendweiße Zähne bis 11/12 Jahre und dann mit einem Schlag ständig Verfärbungen und Zahnstein bei den Betroffenen.