Beiträge von straalster

    Für mich widerspricht sich das nicht unbedingt, ist aber zugegebenermaßen etwas verwirrend ausgedrückt. Ich schliesse nicht aus dass ich es falsch verstanden habe.

    Ein Labbi-Irgendwas-Mix, oder Boxer-Irgendwas-Mix, oder Labbi-Boxer-Mix sieht nunmal oft aus wie ein Listenhund-Mix und es ist praktisch unmöglich belastbar nachzuweisen dass das nicht der Fall ist. Wenn ich also zu einerTierschutzorganisation/Tierheim gehe und mich beraten lasse, sprich, u.a. mitteile ich mag Hunde mit breiter Schnauze/Kopf/whatever, aber es darf aus diversen Gründen kein Listenmix sein, und mir dann ein Hund als Labrador-Boxer-Mix vermittelt wird und dieser aufgrund der Elterntiere nunmal so aussieht wie er, aussieht, dann habe ich genau das Problem der TE. Einen Hund der aussieht wie ein Listenhund-Mix ohne belastbaren Nachweis dass das nicht der Fall ist. Ergo, den steinigen Weg ihn möglicherweise als Listenmix umzumelden zu müssen.

    Ich fände rein vom Rassemix den Boxer x Labrator tatsächlich gut. Mir gefallen die Rasseeigenschaften beider Rassen. Wenn im Tierheim ein nachweislich ein solcher Mix sitzen würde und meine Lebensumstände es ermöglichen würden, dann würde ich mir den genauer ansehen.. und müsste mich dann parallel klug machen was im worse case passieren könnte aufgrund der daraus resultierenden Optik.

    Deswegen hab ich ja von Anfang an empfohlen, sich bei den zuständigen Ämtern schlau zu machen - um Probleme zu vermeiden.

    Der Ausgangspost und deine Aussage jetzt verwirren mich etwas.

    Auf der einen Seite willst du dich informieren, falls der Hund irgendwie nach Listi aussehen sollte, nach x Monaten - obwohl dir was anderes verkauft wurde. Auf der anderen Seite scheinst du genau so einen zu wollen. :???:

    Informier dich vielleicht erstmal ausführlich, welche Rassen in Hessen auf der Liste stehen und welche nicht, vielleicht findest du da ja eine, die "legal" ist und euch zusagt.

    Im Vorfeld etwas zu wissen/zu berücksichtigen ist immer noch etwas anderes als es selbst im Alltag zu erleben.

    Es gibt so viele frischgebackene Eltern, die zuvor meinten "ach, wir sind zu zweit - sooo anstrengend kann der neue Erdenbürger nicht sein". Und dann gehen sie sowas von auf dem Zahnfleisch, weil der Nachwuchs doch irgendwie anstrengender ist als gedacht.

    Ja, Einschränkungen sollten im Vorfeld bedacht werden. Es sollte Plan A bis mindestens F geben - was die Betreuung angeht.

    Aber jetzt hast du den Hund eben schon, @Quxxnmj .

    Warum erscheint dir das als so großes Problem? Kann dein Hund (noch) nicht allein bleiben? Hast du über diese Fälle vorher nicht nachgedacht? Ist gerade eine Betreuungsmöglichkeit weggefallen?

    Und ja natürlich sind Hunde einschränkend. Ähnlich wie Job, Kinder, Partner, Goldfische, die StVO... :ka:
    Jede Beziehung, jede Regel bietet einerseits Sicherheit und nimmt dir andererseits ein Stück Freiheit.
    Das ist überall im Leben so.

    Aus Bayern kenn ich das auch nur so - selbst ein unauffälliger Listi, der seit zig Jahren in Familie lebt (und nie den Garten verlassen hat) wurde schon eingezogen.

    Hier geht es ja aber um Hessen.
    Und es ist toll, das da im Vorfeld Recherche betrieben wird.
    Aber ich finde bedenklich, dass man die Hunde halt einfach optisch toll findet und sonst nix - anscheinend?

    Da es sich ja um unklare Mixe handelt, wäre das wohl in jedem Fall ne Wundertüte. Da sehe ich ganz andere Probleme als "wenn der Hund mit x Monaten aussieht wie ein Listi".

    Ich würde erst einmal beim OA und beim Vet-Amt anrufen oder vorstellig werden, um eine Orientierung zu haben. Am besten mit einem kurzen Fragenkatalog. Brauch ich einen Gutachter oder einen Gen-Test? Kann ich mich auf die Angaben des Tierheims verlassen? Was ist, wenn jemand "Listi" schreit....

    Danach alles schriftlich geben lassen - am besten von mehreren. Denn es gibt ja nun einmal leider die Möglichkeit: Zwei gefragt, fünf Meinungen bekommen.

    Außerdem bitte mit Verweisen auf rechtliche Verordnungen.

    Notfalls einen Anwalt befragen, der darauf spezialisiert ist. Eben alles im Vorfeld abklären, damit es im Nachhinein keine Probleme gibt.

    Nicht anrufen, immer schriftlich machen, damit man im Fall der Fälle später etwas in der Hand hat!

    Da hast du natürlich recht. Ich würde beides machen. Erst anrufen, um das schon mal abzuklären - dann schreiben, um was in der Hand zu haben. Gegebenenfalls mit entsprechenden rechtlichen Verweisen.

    @PapaGizmo - du hast ja noch Zeit und kannst das dadurch vorweg schon sehr gut abklären (lassen).
    Mich würde interessieren, was das OA dazu sagt - falls du uns auf dem Laufenden halten magst.

    Es hat ewig gedauert, bis der Dicke draußen nichts mehr aufnahm.

    Als er es noch tat, gab es allerdings immer ein Highlight: Sein ganz spezielles verräterisches Wedeln. Das war sein Zeichen für "ich habe etwas, das ich nicht haben darf". Dazu der Blick zu mir mit "Iff habe nüffts in der Schnute, waff ich nüfft haben darf" - Ausdruck. Tunlichst bemüht, bloß nicht zu zeigen, dass das Mäulchen gerade nicht richtig zugeht....


    Der olle Köter hat mich damit echt auf die Probe gestellt. Wie soll ich denn konsequent Regeln vorgeben und auf Einhaltung bestehen, wenn er auf so unterhaltsame Weise versucht mich zu täuschen?!