Was ich bei der Suche manchmal noch hilfreich finde/fand, sind auch:
- die Meinungen der Tierärzte über ihre Kollegen. Es gibt hier im Umkreis einige wenige TÄ, da muss nur der Name fallen und schon rollen die Kollegen laut hörbar mit den Augen.
- wie auf Wünsche/Besonderheiten eingegangen wird. Wer mich nach Absprache draußen warten lässt und anklingelt, wenn wir direkt ins Behandlungszimmer durchlaufen können (weil das Angsttier im Wartezimmer zum zitternden Häufchen Elend wird) - hat einen Stein im Brett. Wenn ich beim in Narkose legen und beim Aufwachen dabei sein darf, weil die Tiere dann ruhiger sind - bin ich absolut dafür. Bei meinen TÄ werden da auch Unterschiede gemacht, wenn der Halter selbst hibbelig/unruhig/nervös ist, wird das eher vermieden. Das Tierwohl steht an erster Stelle und das wird auch deutlich gemacht. Leider kenne ich da aber auch genug Negativbeispiele aus der Vergangenheit.
- wie das Praxisteam insgesamt wirkt und wie der Umgang untereinander ist. Wenn die Tierarzthelferin Aussagen mit dem geballten Wissen von nicht einmal einem halben Jahr Ausbildung von sich gibt wie "Den müssen sie aber kastrieren lassen, weil Krebs und so." möchte ich gerne einen Tierarzt, der sie korrigiert und informiert. (Und ihr erklärt, das "und so" kein wirkliches Argument ist.)
- wenn die TÄ offen für Neues/andere Herangehensweisen sind. Meine Zwerge wurden noch nicht einmal entwurmt. Ich hab stattdessen Kotproben gesammelt und untersuchen lassen um zu schauen, ob sie überhaupt eine Entwurmung brauchen. Fand die TÄ erst komisch aber dann kam "ja, ist eigentlich so rum sinnvoller". Auch bei anderen Geschichten informiere ich mich vorher und frag dann gerne mal an, ob das eine Alternative wäre. Wer dem offen gegenüber steht und auch selbst darum bemüht ist, sich weiterzuentwickeln, steigt in meiner Beliebtheitsskala.