Ich meinte nicht, dass es hier der Fall sein muss - bei meiner Hündin hat halt manchmal tatsächlich der Stress ausgereicht, damit sie wieder isst.
Wenn es ein Mittel gegen Übelkeit war, könnte es MCP gewesen sein. Gegen Krämpfe eventuell Buscopan.
Ich meinte nicht, dass es hier der Fall sein muss - bei meiner Hündin hat halt manchmal tatsächlich der Stress ausgereicht, damit sie wieder isst.
Wenn es ein Mittel gegen Übelkeit war, könnte es MCP gewesen sein. Gegen Krämpfe eventuell Buscopan.
Bei einer meiner Hündinnen gab es die Regel: wer nicht isst, geht zum Tierarzt.
"Lustigerweise" hat es oft gereicht, wenn ich einfach mit ihr da hin gefahren bin, die TÄ kurz begrüßt habe und wieder nach Hause fuhr. Durch die Aufregung konnte sie dann wieder essen ![]()
Also hat sie beim Gekochten jetzt Appetit und zeigt den auch?
Angriffe und blöde Situationen gibt es hier zumindest zur Zeit nicht mehr so oft. Aber ich hab genug davon durch.
Als entscheidende Faktoren empfinde ich vor allem Hundedichte und Hundegröße.
Mit großem Hund dabei - nie was passiert. Als der letzte Große wegfiel, da ging es los.
Fremdhund riss sich los und stürmte auf meine - ich blockte, er biss mich.
Fremdhund zog seinen Halter hinter sich her - erwischte meine Hunde mit den Pfoten, bekam mein Knie ins Gesicht. Erst zuhause hab ich gemerkt, dass ich vom Abwehren von der Hüfte bis zu den Knöcheln zig Blutergüsse und Kratzer hatte.
Fremdhunde (7 an der Zahl) wollten durch den Gartenzaun und haben dabei ordentlich Schaden angerichtet.
Meine Hündin wurde ohne Vorwarnung von hinten in den Nacken gebissen. (der angreifende Hund war aus dem Garten entwischt - wir haben den Hund weder kommen sehen noch haben wir ihn gehört)
Auf dem Bürgersteig neben einer Hauptstraße kam ein Chi aus einem Garten gerast und verbiss sich ins Gesicht meines Hundes.
Danach war es ein Labbi in der selben Situation.
Mehrfach im Treppenhaus von einem DSH-Mix angegriffen.
Labbi ging fast durch den Zaun.
Kleiner Hund an der 8m Flexi verbiss sich in meinen Dicken - die 8 m weiter weg um die Ecke standen.
....
Die Angriffe erfolgten immer in Gebieten mit Leinenpflicht. Immer von hinten oder von der Seite und ohne Provokation. Meine haben nicht gebellt, den anderen Hund in allen bis auf einen Fall noch nicht einmal bemerkt.
Und hier ist es recht grün und dörflich - aber mittlerweile eben der Speckgürtel und dadurch gibt es viele Zuziehende und viele, die sich Hunde anschaffen, weil sie dafür ja günstig wohnen.
Es gab auch schon Hunde, die wurden draußen "vergessen" - im Sinne von: Tür auf, Hunde raus und dann sind die Besitzer wahlweise zur Arbeit gefahren oder haben sich vor den Fernseher gesetzt. Oder die Halter sind alleine nach Hause und haben vergessen, dass ihr Hund noch draußen ist. Ohne Leine aber dafür alleine auf der Straße unterwegs.
Hey
ich würd abwechseln zwischen Kopfhörern und lauter Musig und einem Kuschelkissen auf dem Schreitisch / Tragetuch wo das Hundeli sein darf.
Ich würde da gar nicht unbedingt abwechseln, sondern einen festen Platz etablieren und - falls es individuell passt - tatsächlich auch anfangs ein Tragetuch probieren.
Hat für mich auch nichts mit Menschenkind zu tun. Es gibt einfach Tiere, die profitieren von dem direkten Körperkontakt. Ich verwende ein Tragetuch sowohl bei Hunden als auch Katzen als vorübergehendes Hilfsmittel. Bisher war das nach ner kurzen Weile immer: "Joah, jetzt reicht der Körperkontakt, ich möchte mich jetzt woanders hinlegen."
Und dann war es gut. Bedürfnis nach Nähe war befriedigt. Hund zufrieden. Ruhe.
Ist aber wie gesagt individuell und keine Pauschallösung.
Ich fände in diesem Fall erstmal wichtig, wie es denn bisher aussah. Ist der Hund schon von Anfang an so oder entsteht dieses Verhalten gerade erst? Hat sich was verändert? Ist er hormonbedingt unruhiger?
Erst wenn das klar ist, kann eine sinnvolle Lösung gefunden werden.
Falls alles nix bringt würde ich mal auf Unverträglichkeiten testen - sprich: Ausschlussdiät.
Bei Bauchschmerzen heißt Schonkost eigentlich (soweit ich weiß) immer gekochte Möhren oder Morosche Karottensuppe, Reis und dann so langsam wieder ein bisschen mageres Hühnchenfleisch (gekocht) dazugeben.
Wenn dein Hund vom Barf oder durch den Virus Bauchschmerzen hat ergibt es ja keinen Sinn, ihr weiterhin das Gleiche als Schonkost zu füttern.
Und "es geht gerade ein Virus um" ist eigentlich fast immer der Fall. Wurde denn irgendwas untersucht? Stuhl, Blut?
Hallo @Lola1988 - ist das schon so, seitdem du ihn hast oder ist das Verhalten neu?
Sollte es neu sein, würde ich auf Hormone als Ursache für die Unruhe tippen. Aktuell sind ja wieder einige Hündinnen läufig (natürlich gibt es dafür keine feste Zeit aber ich erkenne da eine Häufung im Frühjahr und im Herbst).
Wie gehst du denn bisher damit um, wenn er so unruhig ist?
Man darf halt aber nicht annehmen, dass jeder so informiert ist wie man selbst.
Genau das ist für mich der "Murks". Es gibt so viele Möglichkeiten, umfassende Informationen zu gewinnen. Züchter, Ausstellungen, andere Halter, Trainer, Internet...
Wenn hier im Forum jemand ankommt und meint: Wir wollten einen sportlichen Hund mit dem wir im Sommer viel machen können - also haben wir und Mops/French Bulldog angeschafft... Hätte da noch jemand Verständnis?
Und zu der Anschaffung jedweden Tiers: Es fehlt die Bereitschaft, sich wirklich zu informieren. Es fehlt bereits der Plan B - es gibt nur mit auf Arbeit oder alleine zu Hause - Geld für Betreuung fehlt. Auf den Hund einstellen ist nach derzeitigem Stand auch nicht drin.
Ich verstehe wirklich nicht, wie da noch Rasseempfehlungen kommen können.
Wäre ich die Nachbarin mit den verletzten Chis, wäre es mit meiner Geduld am Ende, sobald der nächste Hund einzieht.
Wäre ich die Kollegin, mit dem anderen verletzten Hund, würde ich es nicht begrüßen, wenn die TE den nächsten Vierbeiner mitbringt. Da wäre ich ganz fix bei den Vorgesetzten.
Und dann? Hängt der nächste Hund in der Luft.
In diesem Fall muss erstmal einiges geklärt werden, bevor an ein weiteres Tier gedacht werden kann. Das ist glaube ich jedem verantwortungsbewussten Menschen klar.
Ich verstehe nicht, was falsch daran ist einen Hund haben zu wollen, der einem auch vom Aussehen her gefällt?
Darauf wollte ich noch kurz antworten:
Einen Hund AUCH nach der Optik auszusuchen, daran finde ich gar nichts falsch. Solange es AUCH nach der Optik geht. Und nicht ausschließlich danach. Solange die Eigenschaften mit hoher Wahrscheinlichkeit passen und das Tier nicht einfach nur optisch den Vorlieben entspricht.
Es suchen sich ja auch die wenigstens den Partner allein nach der Optik aus und sind damit erfolgreich/glücklich. "Hauptsache er/sie hat grüne Augen und ist blond - ob wir miteinander klarkommen oder irgendwelche Gemeinsamkeiten haben spielt ja keine Rolle...." Das geht in jedweder Beziehung sehr oft nach hinten los.
Aber genauso gehst du schon wieder vor.