Geflügelleber-Gulasch mit Kartoffelpüree und Zwiebeln
Beiträge von straalster
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Aber gibt es Welpen blues wirklich
Wichtig ist doch nur, ob du dich gerade so fühlst. Diese Gedanken und Gefühle sind da und offensichtlich nicht ungewöhnlich.
Es würde dir ja auch nicht helfen, wenn jetzt jemand sagt: "Nee, das gibt es (hormonell bedingt) nicht." was übrigens nicht klar ist. Denn es gibt dazu keine Untersuchungen. Eine hormonelle Veränderung ist durchaus möglich - hat nur noch keiner eine entsprechende Studie dazu durchgeführt.
Also gib dir erstmal Zeit, um in der neuen Situation anzukommen. Und führ dir vor Augen, dass jede Veränderung bei vielen vielen vieeeeelen Menschen solche Gefühle auslöst. Umzug, Jobwechsel, Beförderung, Hochzeit, Kauf eines Hauses... wäre doch verdammt traurig, wenn man bei der Übernahme für ein Lebewesen nicht auch etwas mulmige Gefühle hätte, oder? Und du hast dabei Erfahrung. Damit weißt du auch, dass du das schaffst.
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An welcher Stelle habe ich dich oder Gina angefeindet oder kritisiert? Reicht es dafür schon, eine andere Sichtweise aufzuzeigen? Genauso wirkt es gerade @Lucy_PRT
Und ganz egal, wie oft du den Namen Remo Largo nennst – der Mann hat eine Tochter, die ihren Sohn mehrfach komplett bekleidet unter die kalte Dusche gestellt hat, damit sie ihn nicht schlägt… Hm. Davon abgesehen war er Wochenendpapa und predigte „Mütter dürfen überfordert sein“ hat seine überforderte Ex-Frau aber hübsch mit den Kindern allein gelassen. Beziehungsweise die Kinder mit der Mutter.
Zudem beschränken sich die Studien bei ihm auch darauf, eine Bestandsaufnahme zu machen. Auf seine Bücher gebe ich also nicht so viel wie du es gerne hättest.
Was ich nicht verstehe: Wenn es für das eigene Kind passt, warum die Aufregung? Dann ist es doch super. Dann ist man doch überzeugt. Bei uns hat es ohne dritte Person gepasst.
Und nein, weder ich noch sie waren perfekt. Was schadet es aber denn, mal über den gewohnten Horizont zu schauen und ja - auch sich selbst - infrage zu stellen? -
Das umfasst hohe Stimme, deutliche Betonung, fröhliche Sprachmelodie und Wiederholung. Nicht aber Babybrabbeln oder von sich selbst in der dritten Person sprechen – sondern eben korrekt aber dennoch auf das Kind angepasst.
Wenn Du das jetzt ernsthaft in Frage stellst, unterstelle ich Dir jetzt mal ganz frech, dass Du niemals mit Kleinkindern, die gerade in der Sprachentwicklung stecken, bzw. das Sprechen/Verstehen lernen, zu tun gehabt hast.
Hat Dir @Lucy_PRT noch nicht genug Inhalte zum Nachlesen geliefert?
Ich habe Kinder. Mittlerweile erwachsen. Bin Linguistin und habe ab meinem 12. Lebensjahr ständig mit Kindern jeden Alters zu tun. Daher hinterfrage ich das auch etwas genauer, was als allgemeingültig dargestellt wird.
Und Lucy hat mir ein Buch und einen Namen genannt... Ja, Mensch. Das ich da nicht sofort niederknie.
Kannte ich schon und sind daher nicht "genug Inhalte zum Nachlesen".
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Also ich bin bei dem Thema nicht emotional.
Mich wundert es, ich interessiere mich für die Gründe dahinter und frage mich unter anderem, ob das universal ist.
Zum Thema Studien: Keiner kann eine nennen.
Ich frage mich auch, wie das funktionieren sollte. Die Sprachentwicklung beginnt bereits im letzten Trimester der Schwangerschaft. Eine verlässliche Studie müsste also schon die akustischen Reize in dieser Phase erfassen.
Und ja, natürlich gibt es Beschreibungen der Sprachentwicklung. Hat mit (den immer wieder als vermeintlicher Beleg angebrachten) Studien aber nix zu tun. (und ja, ich habe auch selbst nach Studien gesucht)
Zudem sagen diese Beschreibungen nichts über die Zusammenhänge aus.
Wozu es aber Studien gibt, siehe hier: https://www.washington.edu/news/2020/02/0…ge-development/
ist der Zusammenhang zwischen der Sprachentwicklung und Parentese (mit korrekter Grammatik). Das umfasst hohe Stimme, deutliche Betonung, fröhliche Sprachmelodie und Wiederholung. Nicht aber Babybrabbeln oder von sich selbst in der dritten Person sprechen – sondern eben korrekt aber dennoch auf das Kind angepasst.
Und zu „warum und wie soll ich reflektieren, wenn ich mich an die eigene Prägung nicht erinnern kann“ – ganz einfach, indem man das eigene, aktuelle Verhalten hinterfragt. Bringt das was? Warum mache ich das? Dazu braucht niemand bewusste Erinnerungen an die frühe Kindheit. Überprüfen im Hier und Jetzt reicht für das Reflektieren vollkommen aus.
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@Blessvoss es ist leicht zu sagen was man wie besser tun würde wenn man die Situation nicht erlebt hat.
Gibt so einen tollen Satz. Ich war die perfekte Mutter - bis ich selbst Kinder bekam .
Und dann gibt es noch Menschen, die das schon selbst erlebt haben, keinen Anspruch auf "perfekt" haben und es trotzdem anders sehen.
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Bei der Arbeit in KiTas hab ich nicht einmal erlebt, dass Kinder (ja, auch unter 3 Jahren alt) sagen: "Der Tom will das Spielzeug jetzt" und damit sich selbst meinen.
In Bezug auf die Studien: Welche? Es wird so gerne gesagt: DAZU GIBT ES STUDIEN!
Welche? Wo? Wie sind die abgelaufen?
Links sind ganz herzlich willkommen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Eltern ganz schnell in die Schiene ihrer eigenen Eltern rutschen, (vor allem) wenn es anstrengend wird. Daher finde ich es nicht verkehrt, sich selbst hin und wieder zu hinterfragen und zu reflektieren. Mache ich das wirklich, weil es besser ist oder weil es mir als Kind so vorgelebt wurde? Sprich: Ist das wirklich sinnvoll oder nur ein Resultat der eigenen Prägung?
Darauf beruht ja unter anderem auch das "Bauchgefühl" -> eigene Erfahrungen. Das Bauchgefühl oder Runterspulen der durch Prägung entstandenen Verhaltensweisen ist nicht per se besser. Auch, wenn es gerne so dargestellt wird.
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Natürlich geht es da um mehr als einen Faktor Monstertier . Es kann aber auch ganz schnell zur Gewohnheit werden bei Eltern und Großeltern.
Gegenfrage, was spricht denn dagegen "Ja, der Hund macht wau wau!" zu sagen?
Ich bestätige das Kind doch damit.
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Aber vor allem verstehe ich die Aufregung um die Bezeichnung einfach überhaupt nicht

Und warum das für viele ein so rotes Tuch ist.
Ist es das denn für so viele?
Ich erlebe deutlich mehr Eltern und Großeltern, die "Guck, ein Wauwau" vormachen als Menschen, die sich darüber aufregen.
Und es gibt einen Unterschied zwischen "Ja, ein Hund, der macht wau wau/wuff" und "Guck, ein Wauwau" - das eine holt das Kind ab und fördert es, das andere fällt in die Kategorie "Brummbrumm, Mietz, Piepmatz, Pippihahn"
Die Frage ist doch vielmehr, warum die Lautsprache nicht dazu genutzt wird, die Kinder abzuholen und die richtige Bezeichnung einzuführen und zu festigen (der Hund macht wau wau). Stattdessen ergehen sich Erwachsene in Babysprache. (das ist ein Wauwau)
Auch das Reden in der 3. Person finde ich... naja. Jeder wie er will aber bei
"soll die Mama dem Kevin helfen?"
"Das findet die Mama jetzt aber gar nicht gut"
"Das macht die Mama traurig"
"Die Mama möchte das nicht"
rollen sich bei mir die Zehnägel auf.
Meine Erfahrung damit: Eltern, die gleich "richtig" reden, haben Kinder, denen es spätestens in der Schule leichter fällt. Zeigt sich auch bei Dialekten deutlich.
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Hätten Flips sein können...
Ja, das hat sie vermutlich gehofft.

Liegt aber eindeutig an dir. Bring ihr doch mal den Unterschied zwischen Flips-Tüten-Knistern und Lakritz-Tüten-Rascheln bei. Das sind zwei sehr unterschiedliche Geräusche

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23.30 Uhr, die Hunde und ich liegen im Bett und schnorkeln zufrieden.
Ich wache auf, weil Oliv im Zimmer herumläuft, fiepst, an der Tür kratzt, weiter herum läuft.
Gut, musse wohl noch mal in den Garten.
Aus dem Bett gekämpft, Tür geöffnet, Oliv stürzt die Treppe herunter, ich torkele verschlafen hinterher.
Im Wohnzimmer sitzt der Mann auf der Couch und sieht uns fragend an.
"Oliv muss wohl nochmal"
Er hält eine Tüte Lakritzschnecken hoch, die er 1 Minute vorher geöffnet hat "ich glaube nicht!"
Ich:

Oliv:

Oliv schnüffelt an einer Schnecke, leckt einmal dran -->

Sie hüpft die Treppe wieder hoch und kuschelt sich ins Bett, ich torkelte schlaftrunken hinterher und denke mir nur:
dieser Hund!!! 
Hätten Flips sein können...