Hund(e) und Baby - Plauderthread

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    Natürlich können die Eltern "wauwau" vorsagen. Aber ist es nicht ein Unterschied ob ich sage "das ist ein Wauwau" oder wenn ich sage "das ist ein Hund, der macht wauwau".

  • Hier macht das nur eine der Omas, das sie nicht die richtigen Worte sondern Babysprache verwendet. Hatten wir zwar kommuniziert, aber ist offenbar nicht angekommen. :ka: Dem Kleinen ist es egal, der versteht mittlerweile beides und wird ihr notfalls schon irgendwann sagen, wenn er dafür zu groß ist. |)

  • Sie könnten natürlich auch noch die Rasse und die Geschichte und den ursprünglichen Verwendungszweck dazu sagen ;)


    Mei - das Kind sagt „wauwau“ - also sagen die Eltern das auch.

    Oder die Eltern hängen einfach in der Babysprache fest.

    Das hört ja von ganz alleine auf - das finde ich nicht schlimm :ka:

    Und meine bisherigen Hunde fühlten sich dadurch bisher nicht beleidigt, wenn sie als „wauwau“ bezeichnet wurden ;)



    Ich verstehe, dass man das selbst nicht so sagen möchte und ich sage ja auch Hund statt „wauwau“


    Ich verstehe nur nicht, warum das andere nicht anders machen können, wenn sie möchten :ka:

    Schadet doch niemanden.

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  • Du hast überhaupt nicht verstanden was ich mit meinem Beitrag sagen wollte, anders kann ich mir deinen augenzwinkernden Hinweis auf Rasse und Verwendungszweck nicht erklären.

    Und es geht auch nicht darum, dass sich ein Hund beleidigt fühlt wenn er als Wauwau bezeichnet wird :lol:

    Ich freue mich auch, wenn ein Kind auf meinen Hund zeigt und wauwau sagt. Aber ich finde es furchtbar, wenn Eltern sagen "guck mal ein Wauwau". Und wenn ich wüsste, dass ein Kind wauwau sagen kann, dann würde ICH sagen "Guck mal ein Hund! Wie macht denn der Hund?" und dann darf das Kind sagen "wauwau" und alle können sich freuen.

  • Deine Frage war doch, warum Eltern nicht sagen, dass ein Hund „wauwau“ macht und keine „wauwau“ ist


    Viele Eltern kürzen das einfach in „da ist ein wauwau“ ab

    Oder antworten mit „ja, ein wauwau“, wenn das Kind seinerseits „wauwau“ sagt, wenn es den Hund sieht.


    Ja, natürlich wäre es die bessere Lösung, wie von Dir vorgeschlagen erst den Hund als Hund zu benennen und dann „der macht wauwau“ auf das Geräusch zu beziehen.



    Ich verstehe aber, wenn das einfach nicht immer klappt.

    Sei es, weil es der 20. wauwau ist und man schon 19 Mal alles ausführlich erklärt hat, sei es, weil man einfach Worte vom Kind übernimmt oder weil man einen schlechten Tag hat und nicht zu jeder Kleinigkeit einen Roman erzählen will.


    Wenn ich aktuell mit meinem Sohn unterwegs bin, erzähle ich eigentlich non stop etwas, weil er mich so viele Sachen fragt.

    Mir macht das nichts aus, aber ich verstehe schon, wenn manche Eltern nach 2 Stunden Spaziergang nicht mehr soooo gesprächig sind :tropf:



    Aber vor allem verstehe ich die Aufregung um die Bezeichnung einfach überhaupt nicht :ka:

    Und warum das für viele ein so rotes Tuch ist.


    Man muss es ja beim eigenen Kind nicht so machen - und bei anderen interessiert es mich einfach nickt, weil es ja niemanden schadet :ka:

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  • Wauwau ist für Kinder einfacher auszusprechen als Hund.

    Gehört für mich in den Babysprachbereich. Daher kommt ja auch irgendwie Mama statt Mutter. Oder Mili statt Milch.


    Ich glaube ich habe anfangs auch Wauwau gesagt. Unsere damalige Hündin hieß Inu. Das konnten unsere Kinder ganz lange nicht aussprechen.


    Heute (mit 14) sagen sie aber Hund! Und können sich auch sonst ganz gut auf Deutsch artikulieren.


    (Pst! Ich bin auch noch Lehrerin :rolling_on_the_floor_laughing: )

  • Aber vor allem verstehe ich die Aufregung um die Bezeichnung einfach überhaupt nicht :ka:

    Und warum das für viele ein so rotes Tuch ist.

    Ist es das denn für so viele?


    Ich erlebe deutlich mehr Eltern und Großeltern, die "Guck, ein Wauwau" vormachen als Menschen, die sich darüber aufregen.


    Und es gibt einen Unterschied zwischen "Ja, ein Hund, der macht wau wau/wuff" und "Guck, ein Wauwau" - das eine holt das Kind ab und fördert es, das andere fällt in die Kategorie "Brummbrumm, Mietz, Piepmatz, Pippihahn"

    Die Frage ist doch vielmehr, warum die Lautsprache nicht dazu genutzt wird, die Kinder abzuholen und die richtige Bezeichnung einzuführen und zu festigen (der Hund macht wau wau). Stattdessen ergehen sich Erwachsene in Babysprache. (das ist ein Wauwau)


    Auch das Reden in der 3. Person finde ich... naja. Jeder wie er will aber bei


    "soll die Mama dem Kevin helfen?"

    "Das findet die Mama jetzt aber gar nicht gut"

    "Das macht die Mama traurig"

    "Die Mama möchte das nicht"


    rollen sich bei mir die Zehnägel auf.


    Meine Erfahrung damit: Eltern, die gleich "richtig" reden, haben Kinder, denen es spätestens in der Schule leichter fällt. Zeigt sich auch bei Dialekten deutlich.

  • Ich bezweifle ehrlich gesagt, dass, wenn ich bei meinem ein oder zweijährigen Kind, ab und zu seine Babysprache übernehme, er tatsächlich Probleme in der Schule bekommt. Es kommt doch immer drauf an, wie man sonst kommuniziert. Die Kinder kriegen ja auch mit, wie man sonst in der Umgebung kommuniziert, und nehmen das dann auf. Das ist ja kein abgeschlossener Raum.


    Und ich fände es eher befremdlich - und für das Kind sehr schade -, wenn man permanent in einer Verbesserungshaltung ist. Und nichts anderes ist der Satz "Ja, das ist ein Hund, der macht wauwau". Ich korrigiere direkt die Ausdrucksweise meines Kindes, anstatt mich auch mal in seine Erlebniswelt zu versetzen.

  • Ich habe schon das Gefühl, dass das bei vielen ein rotes Tuch ist, weil es (ich glaube im Nervthread) schon häufiger Thema war



    Ja, wie gesagt, natürlich wäre es besser, man würde immer alles ganz ausführlich erklären.

    Und ich sage auch nicht wauwau - ich persönlich bin somit eh nicht betroffen

    Aber ich verstehe es, wenn man nicht immer einen Roman erzählen möchte.


    Mein Sohn will im Moment z.B. immer die Ernteschritte von Gras / Heu wissen.

    Ich habe das gestern über den Tag verteilt bestimmt 20 Mal erklärt - vom zusammenrecheln über das Aufladen auf den Anhänger und dem Transport zum Bauernhof - und wenn ich dann als Abschluss (da ist das Heu gerade auf dem Bauernhof angekommen - also in der Geschichte) frage „was macht dann die Kuh mit dem Heu?“ - dann macht mein Sohn freudestrahlend die Geste für ESSEN - und will die Geschichte sofort nochmal hören :lol:



    Ich gestehe - wenn ich das zumindest jedes 10. Mal auf „das ist ein brummbrumm“ umlenken könnte, würde ich es wohl ab und an machen :tropf:



    Deshalb finde ich es immer ungünstig, anhand kurzer Ausschnitte über Eltern zu urteilen



    Und über die Schule sagt es meiner Meinung nach überhaupt nichts aus.

    Ich glaube nicht, dass meine Erntegeschichte irgendeinen Vorteil für die Bildung hat. :ka:


    Und ich kenne soooo viele Wauwau-Kinder, die im Schulalter weder besser noch schlechter mit der Sprache umgehen, als die „nein, ein HUND“-Kinder :ka:


    Natürlich nur, solange der Rest stimmt


    Ist das „das ist ein wauwau“ ein Ausdruck der allgemeinen Einstellung, das Kind schnell „abzufertigen“, dann hat diese allgemeine Haltung Auswirkungen.

    Ist das „wauwau“ einfach nur ein Kosename oder die Eltern bleiben einfach ein bisschen zu lange in der Babysprache stecken oder es ist einfach tagesformabhängig, wie ausführlich darauf geantwortet wird - dann sehe ich darin kein Problem :ka:


    Es darf zum Glück ja jeder selbst entscheiden.


    Aber ich fühle mich deshalb nicht besser, weil ich meinem Kind „Hund“ lerne :ka:

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