Duna ist ein ehemaliger Straßenhund und sie frisst wirklich so ziemlich alles - Katzenkot, Menschenkot, Brotreste, Essensreste. Wir haben in der Gegend eine Volksschule und einen Kindergarten, bei der die Kinder oft was in die Wiese werfen. Da Duna auch noch auf Dauer-Diät ist, ist das mit dem Fressen noch schlimmer. Wenn sie satt ist, geht es besser, da hört sie manchmal auf mein Nein.
Manche Strecken muss ich ganz meiden, da liegt einfach zu viel. Und wenn ich jemals irgendwen erwische, wie er Essensreste in die Büsche und Wiesen streut, dann kann der sich aber was anhören. Letztens habe ich sogar eine Packung Reis (!) gefunden. Was glauben denn die Leute sollen Tiere mit eingepacktem Reis anfangen, oder mit ganzen faulen Orangen? Und schimmligem Brot?
Als ich Duna ein halbes Jahr hatte, hat sie Salami erwischt, die nicht mehr gut war und ich musste mit ihr zum Notdienst, weil ich Angst hatte wegen Rattengift. Das war echt furchtbar und das will ich nicht mehr erleben. Seit her passe ich extra gut auf, aber manchmal ist Duna zu schnell für mich und schlingt ein Stück Brot runter. In der Nähe der Schule und des Kindergartens habe ich wenigstens keine Angst vor Giftköder.